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schnell und effektiv

Ist ein MPU-Kurs auch eine Verkehrstherapie?

Was suchen Sie: einen MPU-Kurs, der Sie möglichst schnell, sicher und kostengünstig auf die MPU vorbereitet oder eine klassische so genannte Verkehrstherapie? Richtig ausgeführt sollte normalerweise beides zum Ziel positives Gutachten führen. Es gibt aber wesentliche Unterschiede, die Sie kennen sollten.

MPU-Kurs oder Therapie?

Der klassische Verkehrspsychologe würde die Nase rümpfen: "MPU-Kurse bei mir? Nicht doch, bei mir gibt es keine Kurse, sondern Therapie!"

Ich möchte das nicht weiter kommentieren. Ich meine, jeder sollte selbst entscheiden, was für ihn das Passende ist. Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Bei mir bekommen Sie für Ihr Geld einen ganz konventionellen Kurs und keine Veranstaltung mit pseudo-therapeutischem Anspruch!

Unterschied MPU-Kurs / Therapie

Ich merke gerade, dass das einem Nicht-Fachmann gar nicht so leicht zu erklären ist. Der Unterschied ist nämlich längst nicht so trennscharf wie es auf den ersten Blick erscheint. Wichtig zum Verständnis ist es, dass ein MPU-Kurs und eine Verkehrstherapie zwei geradezu entgegengesetzte Ausgangspunkte haben:

Schauen wir auf den Anspruch Desjenigen, der die Maßnahme durchführt: Der Verkehrstherapeut sieht sich ganz klar als Therapeut (wie der Name ja schon sagt). Er möchte seinen Klienten durch seine therapeutischen Maßnahmen verändern mit dem Ziel, dass der nachher neue Einsichten gewonnen hat und wieder als verantwortungsbewusster Autofahrer taugt.

Dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden - wenn nicht aus der Kundensicht die nötige Zeit und die Kosten eben auch eine wichtige Rolle spielen würden. Das Problem bei der klassisch therapeutischen Arbeitsweise ist nämlich, dass das für das Bestehen der MPU so zentral wichtige Einzelgespräch mit dem psychologischen MPU-Gutachter höchstens ganz am Rande zur Sprache kommt. Es wird darauf vertraut, dass die therapeutisch bewirkte Veränderung so durchschlagend ist, dass gewissermaßen "ganz automatisch" nur ein positives Gutachten rauskommen kann.

Wenn da nicht ein Pferdefuß wäre...

Ich habe in den letzten 10 Jahren schon mehrere hundert negativ ausgefallene MPU-Gutachten zu lesen bekommen. Dabei waren - für mich überraschend - erstaunlich viele dabei, wo der Klient eine Vorbereitung beim Verkehrstherapeut gemacht hatte, aber trotzdem durchgefallen war.

Meine MPU-Kurse

Den Grundgedanken der MPU finde ich nicht schlecht. Wie so oft sind aber auf dem langen Weg der Umsetzung etliche gute Ideen auf der Strecke geblieben und stattdessen weniger gute aufgegriffen und zementiert worden. Ein entscheidender Schwachpunkt ist die deutliche Differenz zwischen dem Anspruch auf der einen Seite und der Realität auf der anderen Seite. In einem erfreulich offenen Gespräch mit einem MPU-Gutachter bekam ich zu hören: "Bei der MPU muss ich eine Prognose für das künftige Verhalten des Klienten abgeben. Ansichts der knappen verfügbaren Zeit ist das nicht wirklich zu leisten. Realistischer ist es von einer Momentaufnahme zu reden." - Dem kann ich voll und ganz zustimmen.

Das führt dazu, dass die Beurteilungskriterien dem Gutachter Vorgaben machen, die für den nicht darauf vorbereiteten Klient eine böse Falle darstellen.

Ein Beispiel von vielen

Bei der MPU mit Alkohol-Fragestellung soll der Gutachter unter anderem so oder ähnlich fragen: "Haben Sie schon einmal eine Trinkpause gemacht?" - Ich frage Sie: Was verstehen Sie unter einer "Trinkpause"? Das ist kein in der Umgangssprache gebräuchlicher Begriff. Kein Wunder also, dass sich die meisten darauf halt ihren eigenen Reim machen, was wohl gemeint sein wird. Im Sinn vermeintlicher sozialer Erwünschtheit (Trinkpause? Das hört sich doch gut an!) wird dann mit ja geantwortet: Selbstverständlich, das hab ich schon öfter gemacht!

Reingefallen!

Im MPU-Wortschatz meint Trinkpause nämlich Folgendes: Wer eine "Trinkpause" macht, der tut das wahrscheinlich deshalb, weil er bereits selber sein aktuelles Trinkverhalten als problematisch empfindet. Die Trinkpause ist dann in Wirklichkeit ein Versuch auszuprobieren, ob er überhaupt noch aufhören kann! Die andere Möglichkeit ist, dass es eigentlich ein gescheiterter Versuch war vom Alkohol ganz die Finger zu lassen. Im Nachhinein wird es dann als bewusste Trinkpause umgedeutet...

Wer die Frage nach einer Trinkpause mit ja beantwortet, ist tatsächlich im Begriff sich ein Stufe nach oben zu katapultieren auf der Leiter der Schwere des Alkoholproblems!

Verstehen Sie das bitte richtig: Mein Beispiel ist nicht konstruiert und es stammt auch nicht von einem besonders bösartigen Gutachter. Es ist eine ausdrückliche Vorgabe aus den offiziellen Begutachtungs-Leitlinien. Der Gutachter soll so fragen!

Meine Konsequenz daraus

Auch wenn es nicht im Sinn der klassischen Verkehrstherapie ist, würde ich es hochgradig unfair finden, auf solche Fallstricke nicht ausdrücklich hinzuweisen. Mein MPU-Kurs ist deshalb ganz gezielt auf das Gespräch mit dem psychologischen MPU-Gutachter zugeschnitten ausgerichtet. Weit mehr als 90% der negativen Gutachten scheitern nämlich an diesem Baustein der MPU. Deswegen kann eine MPU-Vorbereitung, die effektiv sein möchte, nur hier ihren Schwerpunkt setzen.

Der entscheidende Unterschied

Ich ermuntere ganz gewiss niemanden dazu in Zukunft genau so weiter zu machen wie vorher. In meinem MPU-Kurs wird das Problematische des bisherigen Verhaltens sehr wohl auch thematisiert. Bei mir gibt es aber keinen drohenden Zeigefinger. Ihre Vorbereitung auf die MPU findet bei mir auf Augenhöhe statt. Niemand muss sich schämen. Wir sind alle nur Menschen, die im Lauf ihres Lebens Fehler machen.

In meinem MPU-Kurs geht es darum herauszuarbeiten, warum und auf welche Weise der aktuelle besondere Fehler dazu führen konnte, dass Ihnen jetzt die MPU bevor steht - oder Sie sogar bereits einmal daran gescheitert sind. Die Ausarbeitung ist für den ersten Teil des Gutachtergesprächs unverzichtbar. Ich werde dabei aber sehr genau hinschauen und Sie auf heikle Details hinweisen, die im weiteren Verlauf der Begutachtung für Sie noch gefährlich werden könnten. Das ist eine Komponente, um die ein klassischer Verkehrstherapeut einen weiten Bogen machen würde. Sein Ansatz würde einfach darauf vertrauen, dass Sie allein durch die in seiner Therapie gewonnene neue Einsicht bei der MPU schon von allein alle Klippen umschiffen werden. - Eine sehr naive Annahme, meine ich!

Ich habe beim Konzept meines MPU-Kurses aber trotzdem therapeutisch kein schlechtes Gewissen. Im Gegenteil: Die unter Zeitdruck stattfindende Begutachtung wimmelt nur so von gefährlichen Klippen, die einer, der "einfach nur die Wahrheit" sagt, gar nicht sehen kann. Wer etwas anderes behauptet, der betreibt nur Augenwiswcherei!

Meine praktische Erfahrung

Zu mir kommen überraschend viele Klienten, die eine oft sehr umfangreiche verkehrstherapeutische Vorbereitung absolviert haben und trotzdem mit Pauken und Trompeten durchgefallen sind. Natürlich schaue ich mir das negative Gutachten sehr genau an - und staune, über welche banalen Kleinigkeiten der Betreffende völlig ahnungslos mehrfach völlig anhnungslos gestolpert ist und dann schließlich eine Stufe schwerwiegender eingestuft wurde, mit dem Ergebnis, dass z.B. kontrolliertes Trinken jetzt nicht mehr ausreichend war!

Tut mir schrecklich leid, aber an einer solchen Mogelpackung von MPU-Vorbereitung möchte ich beim besten Willen nicht beteiligt sein!

Was Ihnen mein MPU-Kurs bietet

Mein Angebot ist ganz gezielt auf die optimale Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Gutachter zugeschnitten. Es geht dabei um Ihren individuellen Fall in allen Einzelheiten. Im Menüpunkt MPU-Fragen können Sie nachlesen, warum das auswendig Pauken von irgendwelchen Fragenlisten der völlig falsche Weg wäre und nicht zum Ziel führen kann. Ich führe meine MPU-Vorbereitung seit 10 Jahren durch, halte sie inhaltlich immer auf dem aktuellsten Stand und verbessere sie, wenn sich eine Gelegenheit dazu ergibt. Mein Schwerpunkt auf dem Gutachter-Gespräch hat sich absolut bewährt. Da ich meine MPU-Kurse deutschlandweit anbiete, habe ich ein dafür maßgeschneidertes Konzept entwickelt.

Erfahren Sie hier weitere Einzelheiten dazu.



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