MPU-Training: Was ich Ihnen biete

Kurz-Zusammenfassung:

Wer zur MPU muss und dafür Hilfe sucht, stellt schnell fest, dass das Internet nur so wimmelt von sehr verschiedenen Angeboten. Viele sind schon auf den ersten Blick als unseriös zu erkennen, aber auch bei den verbleibenden fällt die Orientierung oft schwer. Deshalb möchte ich hier so übersichtlich wie möglich zusammenfassend erklären, was Sie bei mir geboten bekommen und wodurch sich mein Angebot von denen fast aller Konkurrenten unterscheidet.

Mein Ziel

Ausgehend von meiner eigenen Erfahrung, als ich 2009 selber zur MPU musste, war es mir wichtig nicht »irgendwie herum-zu-doktern«, sondern ein detailliertes Konzept zu entwickeln, das folgende Merkmale erfüllt:

  1. Maximal erreichbare Erfolgsaussicht bei der MPU
  2. Günstige Kosten für die Betroffenen
  3. Volle Transparenz von Anfang an, keine versteckten Kosten
  4. Umsetzung zeitsparend für alle Beteiligten
  5. Das Angebot muss auch überregional funktionieren

zu 1.)

Die Erfolgsaussicht bei der MPU steht und fällt mit der Vorbereitung auf das Gespräch mit dem psychologischen Gutachter. Deswegen macht es Sinn, dass man genau darauf den Schwerpunkt legt. Der klassische Verkehrspsychologe macht reine Therapie. Wenn die erfolgreich war, wird der Gutachter das schon erkennen und ein positives Gutachten stellen!

Dieser Sichtweise schließe ich mich nicht an. Deshalb bereite ich direkt auf das Gutachter-Gespräch vor und nicht auf dem Umweg über eine Therapie. Die hohe Erfolgsquote gibt mir recht.

zu 2.)

Wer zur MPU muss, hatte meist schon hohe Ausgaben. Eine teuere Verkehrs-Therapie im 1000er-Bereich oder höher ist dann einfach nicht bezahlbar. Notgedrungen geht man dann eben schlecht vorbereitet zur MPU - und fällt natürlich durch! Die gute Nachfrage meines Angebots macht aber bei realistischer Kalkulation einen Preis möglich, bei dem die Rechnung aufgeht. Für die gute Nachfrage sorgen der günstige Preis und die Top-Positionierung bei Google.

zu 3.)

Es ist keine Kunst ein Angebot auf den ersten Blick günstig aussehen zu lassen. Was beim Berliner Flughafen u.ä. im Großen vor exerziert wird, funktioniert natürlich auch im Kleinen, wenn man sich das entscheidende Hintertürchen offen lässt ("Mein Stundensatz sind xx Euro. Wie viele Stunden Sie brauchen werden, sehen wir dann schon.").

Ich mag solche Unsicherheit nicht. Deshalb gibt es immer einen Festpreis für mein Angebot, der sich auch dann nicht ändert, wenn es mal etwas länger dauert.

zu 4.)

Dass eine Verkehrstherapie 25, 30 oder noch mehr Stunden dauert ist keine Seltenheit. Es gibt eine Studie, in der sogar Verkehrstherapien mit weit über 100 Stunden(!) untersucht wurden.

Meine MPU-Vorbereitung ist so konzipiert, dass sie in sehr überschaubarer Zeit zu schaffen ist.

zu 5.)

Mein Angebot wird von MPU-Betroffenen aus ganz Deutschland nachgefragt. Es ist deshalb so organisiert, dass man nur ein einziges Mal anreisen muss. Damit Sie nicht extra Urlaub nehmen müssen, findet dieser Termin am Wochenende statt. Durch zusätzliche Außenstellen kann ich den meisten MPU-Betroffenen einen Seminarort anbieten, der auch ohne Auto so erreichbar ist, dass keine Übernachtung nötig ist.

Meine persönliche Vorgeschichte

Vorab einige Informationen zu den Rahmenbedingungen: Ich habe Psychologie studiert und dieses Studium auch korrekt mit der Diplomprüfung abgeschlossen (1989). Mein ursprüngliches Interesse lag im Bereich Psychiatrie und Klinische Psychologie. Weil damals der Arbeitsmarkt in dieser Sparte aber alles andere als rosig aussah, habe ich mich in Richtung Pädagogische Psychologie / Erwachsenenbildung orientiert, was mein zweites Schwerpunktthema im Studium war. Ich war dann mehrere Jahre als Wissenschaftlicher Angestellter am Deutschen Institut für Fernstudienforschung und daneben als Dozent an einer ganzen Reihe von Bildungseinrichtungen tätig - eine Zeit, die ich als vielseitige berufliche Erfahrung nicht missen möchte. Später habe ich mich dann im Bereich Erwachsenenbildung selbständig gemacht, weil mir inzwischen klar geworden war, dass das eine durchaus vielseitige Tätigkeit sein kann, die mir auch Spaß macht, weil ich gerne mit sehr unterschiedlichen Menschen zu tun habe. Ich hatte nie vor mich mit Verkehrspsychologie und dort speziell mit MPU zu befassen. Ende 2008 änderte sich das dann ziemlich unfreiwillig: Ich wurde selber zur MPU aufgefordert, und zwar zur Punkte-MPU, und das sogar, obwohl ich doch nur ganze 3 Punkte hatte! Dass das unter bestimmten Voraussetzungen trotzdem möglich ist und dass man sich dagegen tatsächlich nicht einmal sinnvoll wehren kann, war für mich ein Unding. Aber an der MPU führte leider kein Weg vorbei.

Die Prozedur der MPU, die ich dann nach intensiver Vorbereitung auch erfolgreich absolviert habe, hat bei mir sehr unangenehme Erinnerungen an das Jahr 1973 hervor gerufen. Ich hatte damals als einer der Kriegsdienstverweigerer die so genannte »Gewissensprüfung« absolvieren mussten. Naiv und autoritätsgläubig wie ich damals war, bin ich natürlich mit Pauken und Trompeten bei der Begutachtung durchgefallen. Für mich brach zwar keine Welt zusammen, aber von einem Tag auf den nächsten doch immerhin der Glaube an den gerechten deutschen Staat. Und der ist seit damals bis heute auch nicht mehr wiedergekommen.

Ich bin damals in die nächste Instanz gegangen, habe mich gut vorbereitet und war dann im zweiten Anlauf auch erfolgreich. Das war eine sehr wichtige und für lange Zeit prägende Erfahrung für mich. Dass mich heute ausgerechnet die MPU stark daran erinnert, das ist sicher kein Kompliment für diese Einrichtung.

Wie sinnvoll und gerecht ist die MPU?

Mir ist klar, dass Sie mich jetzt natürlich als harten MPU-Gegner sehen. So möchte ich das aber nicht stehen lassen. Ich nehme an, dass kaum jemand das Fahren unter starkem Einfluss von Drogen oder Alkohol als etwas Wünschenwertes ansehen wird. Und dass damit eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer verbunden ist, wird wohl kaum jemand bestreiten. So weit, so gut. Auf dieser Basis hat die MPU nach meiner Ansicht schon ihren Sinn, und in einigen anderen Konstellationen ebenfalls noch. Das entscheidende Problem ist aber, dass vom psychologischen Gutachter etwas gefordert wird, das er so einfach nicht leisten kann: Eine zuverlässige Prognose über Ihr künftiges Verhalten im Straßenverkehr nämlich. Und dafür hat er gerade mal eine Stunde Zeit.

Ich denke, Sie werden es schon ahnen: Das ist nicht guten Gewissens zu schaffen. Zu sehen ist das z.B. daran, dass von Alkohol-Wiederholungstätern in den nächsten 5 Jahren statistisch gesehen rund 50 %(!) wieder wegen Alkohol auffallen. Und wenn ich dazu einen Blick auf meine Klienten werfe, staune ich, wieviele davon auch bereits einmal positiv begutachtet worden sind. Wesentlich mehr jedenfalls, als es eigentlich sein dürften, wenn die Prognose des Gutachters etwas taugt!

Wenn aber die Qualität der Prognose in diesem Fall so erstaunlich ernüchternd ist, wäre es schon arg verwunderlich, wenn nicht nach der anderen Richtung ebenfalls Fehleinschätzungen passieren. Ich habe dafür keine Zahlen (die werden nämlich gar nicht erhoben, weil die nicht weiter interessieren), kann aber Frust und Ärger jedes Betroffenen sehr gut verstehen, der als ein »falscher Negativer« aus der MPU heraus geht.

Der psychologische Gutachter braucht in der Regel kein schlechtes Gewissen dabei zu haben: Für ihn ist klar, dass es der Kandidat eben nicht geschafft hat sich den Beurteilungs­kriterien gemäß entsprechend im Gespräch zu präsentieren - mit dem Resultat, dass leider Zweifel bestehen bleiben und er deshalb momentan noch keine positive Prognose bekommen kann. Schließlich ist halt im Zweifelsfall zugunsten der Allgemeinheit zu entscheiden (Stichwort: Gefährdung) und nicht des einzelnen.

Was folgt daraus?

Gut gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von gut gemacht. So ähnlich sehe ich auch die MPU: An sich eine durchaus sinnvolle Idee, aber die Umsetzung in die Praxis hat große Schwächen. Es gibt gewiss welche, auf die das Instrument MPU passt - aber es gibt leider auch viele, auf die es nicht so gut, eher schlecht oder sogar überhaupt nicht passt. - Ich war erst mal recht ratlos, was ich damit anfangen soll.

Nach einigem Überlegen ist mir aber klar geworden, worin das besteht, was bei mir die Assoziation Gewissensprüfung erzeugt: Damals wie heute gab es verbindliche Begutachtungsrichtlinien. Die Gutachter waren natürlich darauf getrimmt - und ich wusste rein gar nichts davon! Das bedeutet, dass die Spielregeln offen auf den Tisch gehören. Und genau das möchte ich mit meiner MPU-Vorbereitung leisten.

Kritik am rein therapeutischen Ansatz

An dieser Stelle kritisiere ich jede MPU-Vorbereitung, die sich an einem weit verbreiteten Selbstverständnis von Verkehrstherapie orientiert: »MPU-Fragen gehören nicht in eine Verkehrstherapie, da sie von den therapeutischen Zielen ablenken!« Ich verstehe zwar, wie dabei argumentiert wird, aber es ist eine Sichtweise, der ich mich absolut nicht anschließen kann.

Die gute Nachricht lautet: Die Richtlinien für die Begutachtungsrichtlinien sind nicht geheim. Wirklich jeder, der sie nachlesen möchte, kann das tun. Es gibt aber auch eine deutlich weniger gute Nachricht: Auf weite Strecken sind sie so geschrieben, dass sie für einen Nichtfachmann nur schwer zu verstehen sind. Weil ich so etwas grundsätzlich nicht akzeptabel finde, setzt genau an diesem Punkt meine MPU-Vorbereitung an: Ich habe mir die Aufgabe gestellt, das, was beim Gespräch mit dem MPU-Gutachter passieren wird, schon vorab in allgemein verständliches Deutsch zu übertragen. Erwarten Sie nicht von mir, dass ich Sie auf geheimnisvolle Weise »irgendwie trimmen« werde, womit Sie die MPU sicher bestehen müssen. So etwas gibt es nicht, und es würde auch nicht wirklich funktionieren.

Nochmals das Wichtigste zusammengefasst:

  • Ich kann Ihnen in meiner MPU-Vorbereitung den genauen Ablauf der MPU auf eine Weise nahe bringen, dass Sie wirklich verstehen, welcher Fragenblock welchem Zweck dient.
  • Ich werde Ihnen zweifelsfrei klar machen, weche Voraussetzungen Sie unbedingt erfüllen müssen, damit Sie gute Aussicht auf Erfolg bei der MPU haben.
  • Ihnen werden keine überraschenden Fragen mehr begegnen. Sie werden zu jedem Zeitpunkt des Gesprächs erkennen, worum es momentan gerade geht.
  • Und vor allem: Sie werden sich nicht durch eine missverstandene Frage selber in Teufels Küche hinein manövrieren, weil Sie entsprechend unglücklich antworten und weitere immer brenzligere Fragen provozieren ohne das zu ahnen.
  • Alles in allem werden Sie wesentlich angstfreier und ruhiger in die MPU gehen als jeder andere Kandidat, der dieses wichtige Wissen nicht hat. Und das ist ganz gewiss eine günstige Voraussetzung, um eine positive Prognose zu erhalten.


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