MPU und Corona: Überlegen Sie mal

Da plant und organisiert man alles sorgfältig und hat ein richtig gutes Gefühl dabei, weil man ja alles Wichtige bedacht und nichts vergessen hat, und dann kommt plötzlich irgendwas in die Quere, das man niemals erwartet hätte! 

Man braucht nicht viel Fantasie um zu erraten, worauf ich raus will in diesem Beitrag: Natürlich ist die weltweit sich ausbreitende Corona-Pandemie gemeint. Das war etwas, das man noch vor zwei Wochen in keinen Zusammenhang mit dem Thema MPU gebracht hätte. Die Maßnahmen, die zweifellos wirklich nötig waren, greifen aber durch bis ins kleinste Alltägliche, und selbstverständlich sind jetzt auch alle Termine für MPU-Begutachtungen erst mal hinfällig, weil jede Art von Publikumsverkehr tabu ist.

Keine Frage dass das sehr ärgerlich ist und alles durcheinander wirft. Das kann eine lähmende und frustrierende Wirkung haben. Es hat aber auch eine ganz andere Seite: Machen Sie sich bewusst, dass die aktuelle Lage nicht bedeuten muss, dass Sie zu völliger Untätigkeit gezwungen sind. Konzentrieren Sie sich auf den positiven Aspekt: Plötzlich ist eine ungeahnte Menge Zeit vorhanden, die nicht in Langeweile totgeschlagen werden muss, sondern besser für etwas Nützliches genutzt werden kann.

Ich biete ja schon seit einiger Zeit meine MPU-Vorbereitung überregional per Video-Chat an. Das ist nichts jetzt mehr schlecht als recht halt irgendwie „Hin-Geschustertes“, wie sicher viele notgedrungene Home-Office-Lösungen, sondern eine durchdachte und bewährte Art der MPU-Vorbereitung (lesen Sie hier mehr). Es war deshalb überhaupt kein Problem auch die Klienten aus der Nähe, die bisher lieber zu Einzelsitzungen zu mir nach Rottenburg a.N. gekommen sind, auf Video-Chat wechseln zu lassen. Mancher war erst mal skeptisch, aber unbegründet, denn die Vorbereitung geht genau an der Stelle weiter, wo der letzte Präsenztermin endete.

Nutzen Sie den Leerlauf jetzt sinnvoll für die Vorbereitung auf Ihre MPU, auch wenn das bei Ihnen vielleicht noch eine Weile hin ist wegen Abstinenz-Nachweisen oder Sperrfrist! Nichts geht verloren. Kurz vor der MPU wird nochmals alles in Kompaktform durchgesprochen, und Sie können angstfrei in das Gespräch mit dem psychologischen Gutachter gehen.

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