MPU-Training für
positive MPU ohne Risiko

Der harte Brocken, an dem die meisten bei der MPU scheitern, ist das Einzelgespräch mit einem psychologischen Gutachter. Es dauert ungefähr eine Stunde. In meinem MPU-Training werden Sie so gründlich vorbereitet, dass Sie das nicht fürchten müssen.

Vergleichen Sie das mit einem Bewerbungsgespräch für eine anspruchsvolle Stelle, die Sie unbedingt haben möchten. Dafür würden Sie sich bestimmt gründlich über die Firma informieren, Zeugnisse und Referenzen sammeln und Ihre Fähigkeiten in einem günstigen Licht erscheinen lassen. Für die MPU sollten Sie was ganz Ähnliches tun, aber nach anderen Kriterien eben, die Sie ohne Vorbereitung nicht kennen. Gehen Sie kein unnötiges Risiko ein, denn für diese »Bewerbung« lassen Sie schließlich auch noch einen Batzen Geld liegen!

MPU-Training auf einen Blick

1. Vor dem MPU-Training:

Sie bekommen eine Liste mit Fragen, die Sie mir vor dem Training beantwortet mailen sollten.

2. Am Trainingstermin:

Wir sehen uns alle Schwachstellen in Ruhe an und erarbeiten gemeinsam eine Lösung dafür. Sie lernen Ihre Argumentation optimal aufzubauen. Durch die Aufarbeitung in der Kleingruppe verstehen Sie das immer gleiche Prinzip und werden schnell sicherer.

3. Nach dem MPU-Training:

Sie nehmen ein Raster mit nach Hause, in das Sie selber die einzelnen Teile Ihrer individuellen Aufarbeitung daheim eintragen können. Ich sehe es durch und Sie bekommen nochmals Feedback und abschließende Tipps.

Eine schriftliche Teilnahmebestätigung mit Angabe des Inhalts des Trainings erhalten Sie natürlich auch. Da ich Diplom-Psychologe bin, können Sie diese Bescheinigung auch ruhigen Gewissens vorlegen.


Teilnahmepreis:    ab 280,00 €
(19 % Mwst. enth.)


Was ist, wenn es schief geht? Lesen Sie hier.

Sie möchten sich anmelden? Dann sehen Sie erst nach, welche Termine derzeit noch zur Verfügung stehen und an welchen Orten. Bitte beachten Sie, dass der günstigste Preis nur für Tübingen gilt. Für alle anderen Orte entstehen mir ja auch Zusatzkosten, die ich umlegen muss.

Problem-Verhalten gehört natürlich abgestellt, denn sonst steht die nächste MPU bald wieder vor der Tür. Ich werde deshalb deutlich sagen, was Sie nach meiner Ansicht dringend ändern sollten. Aber ich bin kein Missionar. Sie allein entscheiden, was Sie tun und was nicht.

Wir begegnen uns auf Augenhöhe und verfolgen konsequent das gemeinsame Ziel: Wie Sie das, was bei Ihnen zur MPU geführt hat, für den Gutachter schlüssig darlegen und wie Sie überzeugend vermitteln, warum Sie jetzt keine Gefahr im Straßenverkehr mehr darstellen.

Ich finde es wichtig, dass Sie mit einem guten Gefühl in das Gespräch mit dem MPU-Gutachter hinein gehen (Verkehrspsychologen interessiert das nur am Rande). In meinem Training spielen wir den Ablauf dieses Gesprächs in allen Einzelheiten durch. Sie kennen dadurch alle wichtigen Teile und welcher Sinn dahinter steckt. Überraschende Fragen wird es für Sie keine mehr geben.

So melden Sie sich an:

Wenn Sie sich für das MPU-Training entscheiden, sind 100 € bei Anmeldung fällig (Zahlungseingang spätestens 1 Woche vor dem Training). Zum Trainingstermin in Tübingen bringen Sie bitte die restlichen 180 € in bar mit. Ich habe diese Regelung deshalb eingeführt, weil immer wieder Termine in letzter Minute abgesagt oder verschoben wurden, was unnötig lange Wartezeiten auf einen Termin für andere Teilnehmer ergab.

Wie ist dieses Angebot entstanden?

Anlass zur Einrichtung dieser Website war meine eigene MPU im Januar 2009. Ich wollte meine damaligen Erfahrungen und Erlebnisse für andere Betroffene verfügbar machen. MPU-Alarm war als Sammlung von Informationen zum Nachlesen gedacht, mehr nicht. Weil ich aber immer wieder Anfragen auch von weit weg bekam, ob ich nicht "irgendwas Schnelles zur Vorbereitung auf die MPU" hätte, habe ich schließlich das MPU-Training als kompaktes Angebot entwickelt, das an meinen eigenen Erlebnissen mit der MPU und meinem Fachwissen als Psychologe ansetzt und eine Lücke schließen möchte.

So habe ich es als MPU-Betroffener erlebt

Wenn man mit dem MPU-Termin unter Zeitdruck steht, kann man als "Erstmaliger" auf professionelle Hilfe nicht verzichten. Der Weg zum Verkehrspsychologen ist dann der einzige Gedanke. Man bekommt dort in mehreren Therapiesitzungen geführte Unterstützung, um das Problemverhalten in vielen kleinen Schritten erkennen und bearbeiten zu können. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Auf das Gespräch mit dem Gutachter wird aber kaum eingegangen. Der Verkehrspsychologe versteht sich als Therapeut. Ihm geht es um nachhaltige wirkliche Verhaltensänderung. Der Führerschein seines Klienten interessiert ihn herzlich wenig. Vor der Verhaltensänderung hat erst mal die Einstellungsänderung zu kommen, also die Einsicht in das bisherige Fehlverhalten, das zur MPU-Anordnung geführt hat. Wie lange das dann dauert, richtet sich danach, wie schwierig der Klient ist.

Was steckt dahinter?

Mir begegnen sehr oft MPU-Kandidaten, die berichten, sie hätten das Gefühl, man würde in den Verkehrspsychologie-Sitzungen "irgendwie aneinender vorbei reden", verbunden mit großer Unsicherheit, ob man denn wirklich vorwärts komme oder nur auf der Stelle trete. Ich höre auch immer wieder die Klage, dass "vor allem im Privatleben rumgestochert wird" und in jeder Sitzung noch was Neues Problematisches ausgegraben wird. Der Berg, was alles noch bearbeitet werden muss, scheint immer größer zu werden, und die MPU rückt in weite Ferne.

Ich denke, in Wirklichkeit ist es aber ein Ausdruck von dem gerade beschriebenen Interessensunterschied Therapeut / Klient: Der Klient sieht die MPU hauptsächlich als noch unbewältigtes Hindernis auf dem Weg zurück zum Führerschein. Der Therapeut möchte ihn aber vor allem verändern.

Dazu ein Zitat aus den Leitsätzen Verkehrspsychologischer Therapie:

"Inhalt der Verkehrspsychologischen Therapie ist die Verbesserung von individuellen Verhaltensweisen und verkehrsrelevanten Einstellungen (Selbstregulation) im Interesse der allgemeinen Verkehrssicherheit. Sie orientiert sich auch, aber nicht nur an den subjektiven Interessen der Klienten."

Das enthält genau diese von vielen MPU-Kandidaten geäußerte Unzufriedenheit. Für Sie geht es um den Führerschein. Das ist aber nur ein "subjektives Interesse des Klienten". Daran soll sich der Verkehrspsychologe zwar auch orientieren, aber nicht nur.

Eine andere Sichtweise

Ich mag mich diesem Leitsatz nicht anschließen. Ich sehe den MPU-Kandidat als einen zahlenden Kunden, der deshalb auch Anspruch darauf hat, das zu bekommen, für das er sein Geld auf den Tisch legt. Ich finde es ein Gebot der Fairness offenzulegen, worin die eingekaufte Leistung besteht. Bei mir besteht diese Leistung darin, dass ich Sie zielgerichtet und ohne Umschweife auf das Gutachter-Gespräch der MPU vorbereite. Nicht mehr und nicht weniger.

Wir erarbeiten dafür: