Ihre Führerscheinakte

Verwechseln Sie die Führerscheinakte nicht mit dem Flensburger Verkehrsregister-Auszug. Das ist etwas ganz anderes.

In Flensburg werden die Punkte für alle Fahrerlaubnis-Inhaber von ganz Deutschland verwaltet. Dort ist also Ihr „Punktekonto“ gespeichert und wird automatisch auf dem laufenden gehalten, wenn z.B. Punkte das Ende der Lebensdauer erreicht haben und gelöscht werden müssen, oder natürlich, wenn neue Punkte dazu gekommen sind.

Ihre Führerscheinakte dagegen befindet sich bei der für Sie zuständigen Führerscheinstelle (meistens dem Landratsamt angegliedert, aber das kann regional auch anders organisiert sein) und liegt dort ganz traditionell als ein mehr oder weniger dicker Aktenordner vor. Dort sind zwar auch Ihre Punkte enthalten, meistens aber nicht nur. Der für Sie zuständige Sachbearbeiter darf nämlich in der Führerscheinakte alles sammeln, was irgendwie im weiteren Sinne von Belang für Ihr Verhalten im Straßenverkehr sein kann. Weil das eine recht schwammige Angelegenheit ist, kann allerlei drin stehen, das Sie selbst wahrscheinlich niemals mit Verkehrsverstößen in Verbindung gebracht hätten.

Man ahnt es schon: Dafür, wie eine Führerscheinakte aussieht, spielt nicht nur das Tun des Inhabers eine Rolle, sondern auch die Arbeitsweise und der Fleiß des zuständigen Sachbearbeiters – was aber leider etwas ist, auf das man selber keinen Einfluss hat!

Die Haltbarkeit der Einträge

Nach der Änderung des Punktesystems zum 1.5.2014 gibt es jetzt ganz klar definierte Fristen, wie lange Punkte bestehen bleiben (bei Geschwindigkeitsüberschreitung sind das zweieinhalb Jahre; das alte System von fast unbegrenzter Verlängerung, wenn immer wieder was Neues dazu kommt, wurde abgeschafft). Daraus sollte man aber nicht schließen, dass das auch für die Führerscheinakte gilt! Auch in Flensburg schon längst gelöschte Punkte bleiben in der Akte trotzdem drin, und zwar für mindestens 10 Jahre.

Grundlage für die MPU

Absolut wichtig zu wissen ist es, dass die Führerscheinakte die zentrale Grundlage für die MPU ist. Was dort drin steht, dürfen Sie niemals in Frage stellen – nicht einmal dann, wenn es nicht der Wahrheit entspricht! Dahinter steckt folgende Überlegung: Irgendeine verbindliche Grundlage für die MPU ist nun halt mal nötig (das leuchtet ja durchaus ein, meine ich). Für die Aktenlage als Grundlage hat man sich deshalb entschieden, weil dort zu sehen ist, ob ein Verfahren noch läuft oder abgeschlossen ist. Wenn es noch läuft, dann bedeutet das, dass noch Änderungen möglich sind, z.B. auch durch weitere Zeugenaussagen, Indizien oder Beweise. Bei einem abgeschlossenen Verfahren kann deshalb (nach juristischem Verständnis!) davon ausgegangen werden, dass alle streitigen Fragen endgültig geklärt worden sind, denn sonst wäre das Verfahren ja nicht abgeschlossen. Wenn aber alles geklärt ist, dann dürfen Sie dem auch nicht mal in Details bei der MPU widersprechen, denn Sie würden damit dem Gutachter die Grundlage für seine Prognose entziehen!

Akteneinsicht

Ich hoffe, Ihnen ist damit klar geworden, warum es so immens wichtig ist, dass Sie unbedingt vor der MPU Akteneinsicht in Ihre Führerscheinakte genommen haben. Sie haben ein Recht dazu, und der Vorgang ist sogar kostenlos. Wer sich nicht einmal diese kleine Mühe macht, der läuft vielleicht geradewegs ins offene Messer, weil er ja den Inhalt der Unterlagen, die dem psychologischen Gutachter bei der MPU vorliegen, nicht wirklich kennt!

Wenn Sie Akteneinsicht nehmen wollen, dann sollte das natürlich geschehen, bevor die Akte an die MPU-Stelle geschickt wird, nicht erst danach. Rufen Sie einfach bei der Führerscheinstelle an und sagen Sie, was Sie wollen. Sie bekommen dann sehr zeitnah einen Termin.

Wichtig ist die Akteneinsicht aber auch noch aus einem anderen Grund: Man sollte sich nicht darauf verlassen, dass die eigene Führerscheinakte von ganz alleine auf dem korrekten Stand ist. Wer sich nicht drum kümmert, der braucht sich nicht zu wundern, wenn der Gutachter in der Akte noch uralte Vergehen findet, die schon lange hätten gelöscht werden müssen. Die Akteneinsicht hat damit also auch eine Kontrollfunktion für Sie.

174 Gedanken zu „Ihre Führerscheinakte“

  1. Hallo
    Und was passiert, wenn diese Führerscheinakte nach 18 Jahren lt. schriftlicher Auskunft der FS Stelle gar nicht mehr vorhanden ist?
    Im behördlichen Führungszeugnis fänden sich die Vergehen, welche zum Entzug der Fahrerlaubnis geführt haben, ja trotzdem wieder. Also weiß die FS Stelle auch, nachdem die Akte bereits vernichtet wurde, warum der Führerschein entzogen wurde und könnte dieses Wissen in ihre Entscheidung über eine MPU einfließen lassen?

    1. Auch das Führungszeugnis hat je nach Art der Verstöße genau festgelegte „Lebenszeiten“ der Einträge. Und selbst wenn der Führerscheinstelle Vorfälle bekannt sind, die schon sehr weit zurück liegen, gibt es dafür dann auch ein Verwertungsverbot – und das ist auch gut so, meine ich. Die Entscheidungen sind meistens wesentlich weniger beliebig und willkürlich, als die meisten glauben. Es kann allerdings sein, dass nicht immer alles von ganz alleine so läuft, wie es eigentlich nach den Bestimmungen müsste. Es ist nicht soooo selten, dass da Fehler passieren (warum auch immer; ich will gar nicht sofort Böswilligkeit unterstellen). Als Betroffener ist es im eigenen Interesse, dass man nicht alles als „wird schon so richtig sein“ hinnimmt, sondern sich eben gegebenenfalls wehrt. Wenn nötig, dann auch mit Anwalt. Dazu sollte man beachten, dass es in einem solchen Fall fast immer um Verwaltungsrecht geht, und nicht um Verkehrsrecht. Es ist also nicht unbedingt gesagt, dass ein Anwalt für Verkehrsrecht diese Feinheiten im Detail kennt, weil das halt ein anderes Fachgebiet ist.

  2. „Auch in Flensburg schon längst gelöschte Punkte bleiben in der Akte trotzdem drin, und zwar für mindestens 10 Jahre.“

    Das stimmt nicht mehr, bzw. stimmte in dieser Absolutheit noch nie. § 29 Abs. 7 StVG bestimmt: „Ist eine Eintragung im Fahreignungsregister gelöscht, dürfen die Tat und die Entscheidung dem Betroffenen für die Zwecke des § 28 Absatz 2 nicht mehr vorgehalten und nicht zu seinem Nachteil verwertet werden.“ Diese Vorschrift bindet auch die Fahrerlaubnisbehörde, sodass die Akte ggfs. von Alteinträgen oder alten Gutachten bereinigt werden muss. § 2 Abs. 9 Sätze 1 bis 3 StVG stellt das noch einmal ausdrücklich klar: „Die Registerauskünfte, Führungszeugnisse, Gutachten und Gesundheitszeugnisse dürfen nur zur Feststellung oder Überprüfung der Eignung oder Befähigung verwendet werden. Sie sind nach spätestens zehn Jahren zu vernichten, es sei denn, mit ihnen im Zusammenhang stehende Eintragungen im Fahreignungsregister oder im Zentralen Fahrerlaubnisregister sind nach den Bestimmungen für diese Register zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt zu tilgen oder zu löschen. In diesem Fall ist für die Vernichtung oder Löschung der frühere oder spätere Zeitpunkt maßgeblich.“

    Nach der alten Fassung des § 2 Abs. 9 Satz 2 StVG waren in der Tat zehn Jahre die Mindestfrist und die VZR-Fristen waren nur dann maßgeblich, wenn sie länger waren als diese zehn Jahre. Nach der neuen Fassung der Norm ist aber auch eine frühere Tilgung im FAER für die Führerscheinakte maßgeblich.

    Für im VZR eingetragene Delikte war die Tilgungsfrist des § 29 StVG ohnehin bereits nach der alten Rechtslage auch für die Führerscheinakte bindend, siehe dazu z.B. OVG MV, Beschluss vom 22. Mai 2013, Az. 1 M 123/12 ( https://openjur.de/u/635019.html ).

    1. Hallo ich habe eine frage zum Thema:

      Ich habe in meiner Fuehrerscheinakte einen Eintrag von 08.04.2002 wegen verstoß gegen BTMG und Fahren unter Drogeneinfluss

      und 2 Eintraege von 2009 und 2010 wegen Trunkenheit auf dem Fahrrad .

      Jetzt meine Frage : darf der Eintrag von 2002 zur Begutachtung mit benutzt werden oder muesste er rein Rechtlich geloescht werden und duerfte nicht mit verwendet werden ???

      1. Für solche Fragen bin ich kein Experte, meine aber folgendes dazu: Wenn innerhalb der 10-Jahres-Frist weitere relevante Verstöße geschehen, bleiben auch die alten Einträge weiter bestehen. – Aber wie gesagt, SICHER WISSEN tu ich es nicht!

  3. Wenn ich nach Paragraph 316 StGB einen Freispruch erreicht habe, da ich mich nicht im öffentlichen Verkehrsraum ( Parkhaus außerhalb der Betriebszeiten) befand, droht mir dann aufgrund meines BAK von 2,2 Promille trotzdem eine MPU?

    1. Das dürfte vermutlich davon abhängen, ob etwas vorgefallen ist (also Unfall oder so) oder nicht. Wenn nichts vorgefallen ist, sehe ich nach meinen Kenntnissen keine Voraussetzung für eine MPU und würde mich an Ihrer Stelle mindestens dagegen wehren. Ich bin allerdings kein Jurist und kann nicht ausschließen, dass es nicht doch irgendeine Spitzfindigkeit gibt, auf die zugegriffen werden kann.

    1. Normalerweise nicht. In der Realität kommt es aber drauf an, wie eifrig der/die Sachbearbeiter(in) ist. Es ist nicht verboten auch solche Verstöße zu notieren, die keine Punkte gebracht haben. Darüber bekommt die Führerscheinstelle in der Regel ja nichts mit. Wenn der Sachbearbeiter aber von sich aus noch Informationen sammelt, die er bekommen kann (z.B. durch Nachfrage beim Ordnungsamt), wird er die vermutlich auch in der Führerscheinakte festhalten. Auf genau eine solche Weise wurde ich selber nämlich Anfang 2009 zur MPU „gebeten“. Es ist aber glücklicherweise wirklich die Ausnahme.

  4. Hallo danke für die schnelle Antwort.
    Bei mir ist es nämlich so, dass ich bei Amtsarzt war, da ich Drogen besessen habe. Ich habe in den Gespräch angegeben, dass ich nie eine Unfall hatte(habe in dem Moment nicht daran gedacht) nun hoffe ich das er davon keinen Wind bekommt und mich als unglaubwürdig einstuft.

  5. Entschuldige bitte, wenn ich noch einmal nachfragen muss.
    Mir geht das Ganze einfach nicht aus dem Kopf.
    Und zwar würde ich gerne wissen, ob es bei ihnen eventuell einen Anlass zum nachfragen bei dem Ordnungsamt (z.B. Punkte in ihrer Führerscheinakte) gab oder ob einfach so nachgefragt wurde. Außerdem wollte ich fragen, ob Sie aus Erfahrung sprechen, dass es bei ihnen eine Ausnahme und nicht die Regel war. Mein Gedanke hierzu ist einfach, dass dir FSST nicht alle Ordnungsämter anrufen kann oder wird das etwa Zentral irgendwo gespeichert?
    Mit freundlichen Grüßen

    1. Über die genauen Hintergründe kann ich nichts sagen, d.h. man kann nicht sicher wissen, wie herum die Information geflossen ist. Es kann ja auch sein, dass der Sachbearbeiter beim Ordnungsamt von sich aus Mitteilung bei der Führerscheinstelle gemacht hat. Das kriegt man ja nicht unbedingt mit. Besonders häufig ist so etwas nicht, aber es ist eben auch nicht unmöglich. Ich würde einfach Akteneinsicht nehmen, dann ist alle Ungewissheit ausgeräumt. Kostet ja nichts.

  6. Moin ein Anliegen habe ich.Am 16.01.2016 ist mein Tilgungsdatum im VZR nach 15 Jahren.stehen meine Vergehen von 1997 und 2001 im behördlichen Führungszeugnis?Mein privates Führungszeugnis was ich beantragt habe enthält keine Einträge.

    1. Mit dem Führungszeugnis hat das nichts zu tun. Die Fühgrerscheinakte hat ihr eigenes Leben meistens, weil die nicht daueernd jemand rauszieht. Wenn Sie danach besser schlafen können, schadet es aber nichts einfach mal Akteneinsicht zu nehmen und veraltete Einträge löschen zu lassen.

  7. Danke hatte gestern Akteneinsicht.Von 2013 steht ein kleines Vergehen.Mein Tilgungsdatum war gestern.Kann mir die Führerscheinstelle am Montag bei Antragsabgabe dieses Vergehen vorhalten.Mein VZR ist seit gestern blütenrein.

    1. VZR und Führerscheinakte sind zwei eigenständige Verzeichnisse. Wenn es aber nur „ein kleines Vergehen“ war, ist nicht gesagt, dass das interessiert. Da müsste ich aber schon Genaueres insgesamt wissen, um mehr sagen zu können.

  8. Hallo,
    habe gestern meine FAER Auskunft erhalten indem steht das alle Eintragungen am 31.01.2016 getilgt werden.Habe gestern dann noch bei der FSSt angerufen, die meinten aber da wären noch 2 Meldungen von der Polizei wegen verstoß gegen das BtmG von 2007 und 2005. 2007 wurde eingestellt 2005 habe ich 5 Monate erhalten. Mein aktuelles poliz. Führungszeugnis ist aber sauber!!
    Können sie mir diese Sachen noch vorhalten?
    Meine zweite Frage bezieht sich auf die Führerscheinakte :
    Am 31.01 .2016 werden alle Eintragungen im VZR getilgt, ist somit nicht auch die Führerscheinakte mit ALLEN EINTRAGUNGEN gesperrt?
    Danke

    1. VZR und Führerscheinakte sind aus gutem Grund nicht dasselbe: Es können Verstöße im VZR gelöscht sein und damit punktemäßig keine Rolle mehr spielen, aber in der Führerscheinakte stehen sie trotzdem noch drin. VZR betrifft nur den Aspekt Punkte, aber die Führerscheinakte soll eine Art „Gesamtbild“ geben. Wenn man zur MPU aufgefordert wird, passiert das auf der Basis dessen, was in der Führerscheinakte steht – nicht VZR. Dass Flensburger Punkte natrlich auch in der Führerscheinakte landen, das geschieht durch Weiterleitung des Eintrags im VZR an die zuständige Führerscheinstelle. Das ist deshalb so organisiert, weil man ja im Ort X wohnen und gemeldet sein kann, aber ganz wo anders in Deutschland sich einen Punkt einfängt. Davon würde die Führerscheinstelle in X ja nichts wissen. Sie erfährt es aber doch, weil vom VZR eine Nachricht weitergeleitet wird. Gleichzeitig können Sie aber in X etwas anstellen, das gar nicht zu einem Punkteeintrag führt. Die VZR weiß davon nichts. Aber in Ihrer Führerscheinakte steht es eben trotzdem drin!

      1. wie lange steht so ein Führerscheinentzug in der Akte bzw. wie lange DARF es einem vorgehalten werden ?
        Fordert die zuständige Führerscheinstelle in X auch dann die Führerscheinakte an, wenn im Strafbefehl nur 7 Monate stehen ?

        1. Wie lange in der Akte: ich vermute 10 Jahre. Zum Rest kann ich nichts sagen, weil das schon eine sehr spezielle Frage ist, die mit der psychologischen Seite, die ja mehr mein Ding ist, doch sehr wenig zu tun hat.

  9. Hallo,
    ich habe am 02.02.16 MPU. Hätte da mal ne Frage. Ich bin ein Mensch mit Suchthintergrund…sprich trockener Alkoholiker. Hatte 1998 eine Therapie, nochmals eine 2005 und die letzte war 2014. Seit der letzten Therapie sind endlich meine Fesseln gesprengt, ich bin glücklich und muss nicht mehr kämpfen. Sprichwörtlich ist der Groschen endlich gefallen und ich habe endlich verstanden worum es geht.Ich kann absolut offen mit dem Thema umgehen. Ist ja schliesslich auch ein Teil von mir. Hat ja lange genug gedauert. Dazu kommt das dies jetzt auch meine 3 MPU ist.
    Nun meine Frage. Soll ich alle 3 Therapien erwähnen? Gibt es zu vohergehenden MPU`s Berichte die dem Psychologen vorliegen? Hab so bisschen Sorge das der Psychologe mir da bisschen nen Strick basteln könnte. Gerade mit meiner anzahl an Therapien. Andererseits möchte ich aber gerne absolut offen und ehrlich mit diesem Thema umgehen. Für eine Hilfestellung wäre ich sehr Dankbar. LG und Danke im voraus

    1. Die vorigen MPUs, die Sie abgegeben haben, liegen natürlich in der Führerhscheinakte drin und werden vom nächsten Gutachter bestimmt gelesen. Rechnen Sie auch damit, dass Sie Fragen zu den früheren MPUs gestellt bekommen. Und nehmen Sie unbedingt noch AKteneinsicht, damit SIE SELBER wissen, was der neue Gutachter zu sehen bekommt! Sehr wichtig wird in Ihrem Fall das Thema Rückfallproblematik sein. Darauf sollten Sie sich gut vorbereiten.

  10. Dann hat sich dies aber geändert. Ich kann mich gut erinnern als ich vor Jahren Akteneinicht bei Fsst hatte, war in der Akte ein Deckblatt mit 2 dicken Roten Stempeln „Gesperrt“ und „darf nicht mehr verwertet werden“.
    Meine Frage bezog auch mehr darauf, dass wenn die von mir o.g. Ermittlungen / Strafen ( 2007 / 2005 ) nicht mehr im Poliz. Führungszeugnis auftauchen, also verjährt sind, dürfen die mir noch vorgehalten werden?

    Danke

    1. So bis ins Letzte kenne ich mich da nicht aus, weil ich ja kein Jurist bin. Ich frage mich aber, wozu denn noch etwas in der Akte drin belassen wird, wenn es angeblich eh „nicht verwendet“ werden darf. Das würde ja wenig Sinn machen!

  11. ja die sollten eben da nicht mehr drin stehen!
    §2 Abs. 9 StVG regelt das eigentlich recht deutlich.
    so wie ich das in einigen foren gelesen habe, handeln die meisten Führerscheinstellen auch so.
    die neueren tilgungsfristen sind unterschiedlich für ordnungswidr. und straftaten…
    aber wenn eine tat tilgungsreif ist, müssen alle registerauskünfte, gutachten,eintragungen,korrespondenz ect. die mit dieser tat zu tun haben vernichtet werden.
    so jedenfalls hab ich das verstanden.

  12. Ich kenne mich als Nicht-Jurist da wirklich nur sehr begrenzt aus. Aufpassen muss man aber ganz gewiss auf folgende Formulierung: „Sie sind nach spätestens zehn Jahren zu vernichten, es sei denn, mit ihnen im Zusammenhang stehende Eintragungen im Fahreignungsregister oder im Zentralen Fahrerlaubnisregister sind nach den Bestimmungen für diese Register zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt zu tilgen oder zu löschen. In diesem Fall ist für die Vernichtung oder Löschung der frühere oder spätere Zeitpunkt maßgeblich.“ Das kann dazu führen, dass sogar noch Einträge bestehen bleiben, die 20 Jahre und älter sind.

    1. Hallo Herr Mangold,
      für Nicht – Juristen so wie sie und ich, scheint das ein Buch mit 7 Siegeln zu sein!!
      Ich habe jetzt aber das „Netz“ seit Tagen durchsucht und kein einzigen Fall gefunden, indem jemand seit 15 Jahren seine Fahrerlaubnis entzogen bekommen hat, sich seither nichts mehr zu schulden hat lassen kommen und die Fahrerlaubnis letztendlich doch nicht bekommen hat.
      Falls ihnen oder einem Mitleser ein Fall bekannt sein sollte, bitte ich um eine kurze Mitteilung.

      vielen Dank

      1. Hi und hallo,
        ich kenne dazu 3 Fälle aus dem Freundeskreis (jeweils Trunkenheitsfahrten jeweils über 1,5 Promille), falls es weiterhilft.
        Fall 1: der Eine hat kurz vor Ablauf / Wartezeit von 15 jahren eine Neuerteilung beantragt, also er wollte berufsbedingt seinen FS zurück. Die Dame wo er dann hinmußte, hat ihm n MPU und 3 Psychositzungen aufgebrummt. Danach hat er den FS bekommen.
        Fall 2: Kumpel hat bewußt erst nach 15 Jahren in der Führerscheinstelle ne Neuerteilung beantragt. Er mußte lediglich einen Sehtest machen beim Optiker und dann die über 200€ Kosten bezahlen. Der hat den Führerschein dann bekommen.
        Fall 3: hat ebenfalls nach 15 Jahren den Führerschein wiederbekommen, auch nach Seetest und Bezahlung der Gebühren (PS: Fall 3 und 2 kennen sich, deshalb hat Fall 3 das auch gemacht nachdem dass bei Fall 2 ohne MPU abgegangen is).
        Der war allerdings so doof und war 4 Wochen später seinen Lappen wieder wegen Suff los.

        Ich warte derzeit das 12te Jahr und ich werde noch 3 Jahre warten, weil man wie man sieht zw dem 10-15 jahr noch der Willkür der Bürodamen ausgeliefert ist.
        Nach dem 15. Jahr scheint es wohl keine rechliche Handhabe mehr zu geben , dass man zur MPU muss
        Alles unter der Vorraussetzung, dass man innerhalb von 15 Jahren keinen Verstoß mehr begeht (rote Ampel mit Fahrrad ect.).

        Alle Fälle betreffen Landkreis Uckermark, ich habe selbst die Führerscheine gesehen (Fall 2/3), auch Quittungen über Gebührenbegleichung.

        Vielleicht reicht der kleine Hinweis.

        1. idealerweise würde ich allerdings warten die 15 Jahre nach Ablauf der ausgesprochenen Sperrfrist. Das heißt am Beispiel:
          Verhandlung 1.1.2000, Urteil sagt nach Ablauf einer Sperrzeit von 6 Monaten darf neu beantragt werden, wäre dann 1.7.2000,
          dann würde ich erst, um sicher zu gehen am 2.7.2015 eine Neuerteilung beantragen.

          1. Hier nochmal was ich gefunden hab mit Löschfristen:
            http://www.ra-schrenker.de/downloads/verkehrsrecht/merkblatt-vzr.pdf

            ACHTUNG: Die meisten auf der verlinkten Homepage befindlichen Downloads sind uralt und geben ganz und gar nicht den aktuellen Stand wieder! Ich habe gerade eben einige Stichproben gemacht und bin auf dermaßen viele längst veraltete Inhalte gestoßen, dass dringend davon abzuraten ist, sich dort zu informieren. Manche Angaben sind bereits seit fast 10 Jahren nicht mehr gültig – also Vorsicht!

            K.M.

  13. So habe ich das auch nicht gemeint. Es gibt aber Leute, die immer wieder noch vor Ende der 10-Jahres-Frist irgendwie auffällig geworden sind. Das können auch Auffälligkeiten außerhalb des Straßenverkehrs sein, wenn die „irgendwie“ in Zusammenhang gebracht werden können. Ob das immer ganz korrekt ist oder nicht, das kann man sicher in Frage stellen. Aber die Fantasie der Führerscheinstelle ist da manchmal sehr beachtlich…
    In Ihrem Fall denke ich, dass eben die Auffälligkeit von 2007 vielleicht doch dafür bemüht werden könnte. Wenn Sie Zweifel haben, würde ich mich auf jeden Fall an einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht wenden (nicht Verkehrsrecht).

    1. vielen dank für ihren tipp!!
      eins hab ich in den letzten tagen jedenfalls gelernt : das fahrerlaubnisrecht ist komplex! zusätzlich kocht noch jedes bundesland,landkreis, sachbearbeiter sein eigenes süppchen!
      ich für mein teil werde es einfach mal versuchen und dann entscheiden.

      vielen dank und gruss aus dem schwarzwald :-)

  14. Hallo Zusammen,
    ich möchte aus der Führerscheinakte negative Einträge löschen lassen, geht es überhaupt? Ich meine es geht mir nicht, um die Punkte löschen oder so. Ich meine das können sie gerne als Info bei sich behalten, aber für mich brauche ich einen sauberen Ausdruck. Was soll ich machen?

    1. Einfach nur so, ganz beliebig, geht das natürlich nicht. Es gibt Fristen für die „Lebensdauer“ verschiedener Einträge. Oft sind das 10 Jahre, aber nicht immer. Im Zweifelsfall kann es Sinn machen einen Anwalt hinzu zu ziehen, der sich damit auskennt (ist Verwaltungsrecht, nicht Verkehrsrecht!).

  15. Hallo zusammen

    Habe 1999 meinen Führerschein wegen Alkohol entzogen bekommen.
    Im Jahr 2003 habe ich eine MPU gemacht.Natürlich mit negativen Bescheid.Gutachten der MPU wurde auch an die Fahrerlaubnissbehörde geschickt.
    Meine Frage:Besteht dieser Eintrag noch in meiner Führerscheinakte oder dürfte er schon gelöscht sein

    1. Das ist wieder eine Frage, wo es um die sehr unübersichtliche Regelung 10 Jahre oder 15 Jahre geht. Dafür bin ich kein Experte, aber „gefühlsmäßig“ nehme ich eher an, dass das negative Gutachten bis zum Ablauf der 15-Jahres-Frist noch in der Akte liegen bleiben wird.

    2. Ja der besteht noch.Das Gutachten wurde direkt an die Fsst geschickt weil du dem Gutachter die Erlaubnis gegeben hast,es direkt dort hin zu schicken.Ihr dürft das Gutachten niemals direkt zu denen schicken lassen.Ein negatives Gutachten in eurer Akte wird euch die nächste MPU erschweren. Solltet ihr ein negatives Gutachten erhalten,so teilt der Fsst das mit und lasst euch nicht bequatschen es denen zukommen zu lassen.Ihr selbst entscheidet ob ihr das Gutachten übergeben wollt oder nicht,denn ihr seit die Auftraggeber und entscheiden wo es hin kommt.

  16. OK.Habe mich erkundigt wegen Akteneinsicht.Wäre möglich.Allerdings Gesetz dem Fall das dieser Eintrag doch gelöscht ist.Bei einer Neuerteilung/Wiedererteilung des Führerscheins muß ich die Angabe machen über einen vorher gehenden Entzug oder versagen des Führerscheins.Kann mir nicht vorstellen das man da nicht irgendwo findet warum mir der Führerschein entzogen wurde oder mich nicht danach fragt.Den man weiß ja schließlich auch das ich schon mal einen Führerschein hatte.Sonst gebe es doch auch keine Akte.

    1. Gelöscht bedeutet vor allem auch, dass der betreffende Vorgang nicht mehr verwendet werden darf, und darum geht es doch!

    2. Hallo,
      ist zwar schon ne Weile her Ihre Frage mich würde allerdings interessieren was raus gekommen ist bei Ihrer Angelegenheit.
      Lg U.B.

  17. Dürfen bzw. werden von der FSSt im Falle eines Strafbefehls in der Regel die dem Strafverfahren zugrunde liegenden Ermittlungsakten angefordert? Oder hängt das auch von der Eifrigkeit des jeweiligen Sachbearbeiters ab?

      1. Zur Vergewisserung: Die Frage war bezogen auf den Strafbefehl, der aufgrund der Trunkenheitsfahrt weshalb die MPU angeordnet wurde, erlassen worden ist. Ist Ihnen auch dahingehend kein Fall bekannt?

  18. Hey,
    wenn in meiner Akte steht das ich einen Punkt bekommen habe und Fahrverbot für einen Monat, zb. Von 1.1.16-1.2.16, darf man mir trotzdem noch eine mpu anhängen?! Obwohl es so in der Akte steht Punkt, Geldstrafe und 1 Monat Fahrverbot.

    1. Das kommt drauf an, was sonst noch alles drin steht! Wenn in der Summe der Eindruck entsteht, dass Sie eine besondere Gefqhr darstellen, dann schon. Es muss aber begründbar sein und ist nicht (nur) der Willkür überlassen.

  19. Hallo…
    Bei mir steht bald die MPU an….
    Habe mich auch gut vorbereitet (10 Std carritas),und kann Abstinenz nachweisen vorlegen.
    Man hat mich mit 1,64 Promille erwischt als “ Ersttäter“.
    Nun hatte ich aber Akteneinsicht,und da steht noch ein Eintrag von 2013 drin.Vorsätzliche Körperverletzung die aber mit 300 Euro Strafe eingestellt wurde.Es kam aber zu keiner Anklage.
    Trotzdem stehn da sämtliche Zeugenaussagen drin und auch das damals Alkohol im Spiel war.
    Wird mir das jetzt zum Verhängnis,da das StvA ja auf aggressives Verhalten Rückschlüsse könnte.
    Diese beiden Dinge stehn nun drin,und ich fühle mich gut vorbereitet und trink seit 1,5 Jahren keinen Alkohol mehr.
    Aber dieser Eintrag von 2013 macht mir Sorgen….
    Hat jemand eine Antwort?…
    Vielen Dank und Grüße…

    1. Wenn in der Führerscheinakte zu sehen ist, dass es schon mal eine Auffälligkeit mit Alkohol gab, kann die natürlich in der MPU auch angesprochen werden. Darauf sollten Sie also schon gefasst sein. Vorsicht aber auch hier: Wenn Sie angeben, dass Sie gar keinen Alkohol mehr trinken, ist selbstverständlich auch der entsprechende Abstinenznachweis nötig!

  20. hi ich hab eine frage.ich bin wiederholungstaeter mit fahren ohne fuehrerschein von 1997-2001 und einmal noch 2007.darf ich oder kann man die fahrten loeschen lassen von 97-2001 sind diese scjon verjaehrt.weil ich seh da nicht ganz durch und die mpu dreht mir ein strick weil an die fahrt von 2001 noch ein gutachten gebunden ist.ich bin 2007 das letzte mal gefahren und jetzt nach fast zehn jahren wuerde ich gerne mein fuehrerschein machen,zudem muss ich sagen ich hatte noch noe einen fuehrerschein.

    1. Für diese rein juristischen Fragen bin ich natürlich kein Experte, aber meines Wissens ist es so, dass die Tat von 2007 als Wiederholungstat von 2001 gesehen wird und deshalb das davor eben nicht gelöscht wird. Jedes neue Vergehen „wärmt wieder auf“, was in dieser Art vorher schon geschehen ist. Deshalb gibt es keinen Anspruch auf Löschung.

  21. Hallo, habe eine Frage: Mir wurde am 30. März 2015 der Führerschein wegen Alkohol (2,4 Promille) entzogen. Ich bin seit 2006 depressiv und alkoholkrank. Bin seit meinem Entzug 2006 und durch den Besuch von Selbsthilfegruppe und durch Psychotherapie seit 2006 trocken. Habe meine Depressionen durch Antidepressiva und den regelmäßigen Besuch meiner Therapeutin seit Anfang April 2016 wieder im Griff und gehe auch wieder regelmäßig zur Selbsthilfegruppe. Der Alkoholrückfall wurde durch einen starken Depressionsschub ausgelöst, hatte meine Tabletten nicht mehr genommen und fühlte mich zu Sicher. Der Rückfall wurde durch Baldriantropfen (42% Alkohol ausgelöst um mich zu beruhigen. Hatte ebenfalls 1999 positiv bestandenen MPU, ebenfalls wegen Alkohol. Soll ich bei der jetzigen MPU von Alkoholabhängigkjeit oder Alkoholmissbrauch reden. Soll ich meine Dperession und den Baldrian erwähnen und soll ich die positive MPU 1999 erwähnen.Haarprobe wurde bereits entnommen.

    1. Das ist schwierig, auf diesen komplexen Zusammenhang, der da durchschimmert, mit einem konkreten Rat zu antworten. Da es sich ja um eine Wiederholungstat handelt, geht sowieso nichts ohne Abstinenznachweis (12 Monate möglichst). Insofern nützt es eh nicht viel die Alkoholabhängigkeit zu verschweigen, wenn die nun mal wirklich besteht. Und wenn Depression eine wesentliche Rolle spielt im Zusammenhang mit Alkohol: Naja, wäre wohl schon naheliegend, das auch zu thematisieren. Aber wie gesagt ist das nur eine sehr oberflächliche Antwort, weil ich da schon wesentlich mehr Hintergrund brauchen würde, um mehr sagen zu können.

    1. Wahrscheinlich ja. Aber die Auswirkung davon ist nicht so begeisternd: Der Gutachter sieht vor allem RÜCKFALL – die damals gestellte positive Prognose war nicht stabil.

  22. Hallo,
    ich habe 1977 mit über 1,6 Promille den Führerschein abgeben müssen, ihn ohne Probleme nach einem Jahr wieder bekommen. 1985 wieder über 1,6 Promille, aber auch hier nach einem Jahr FS wieder zurück, weil man damals nicht feststellen konnte, in welchem Ort dieser Vorfall war. Ende 2010 wurde ich mit 1,86 Promille erwischt und es wurde natürlich eine MPU verhängt. Nun meine Frage: Vor dem letzten Vorfall sind mehr als 25 Jahre ins Land gegangen. Sind da überhaupt noch Einträge zu erwarten? Zwischenzeitlich habe ich mir auch nichts zuschulden kommen lassen und bin auch sonst nicht auffällig geworden.
    Nachdem ich mir hier aber die Kommentare und Eure Antworten durchgelesen habe, werde ich vorsichtshalber bei der FSSt um Akteneinsicht bitten.
    Für die Antwort bedanke ich mich im Voraus

    Peter

    1. Dürfte nichts mehr in der Führerscheinakte sein – aber natürlich nachgucken! Und da 2010 ja auch schon wieder ein Weilchen her ist und es anscheinend bisher ohne Führerschein auch ging, würde ich bei der Hartnäckigkeit der Trunkenheitsfahrten erst mal drüber nachdenken, ob der Aufwand MPU überhaupt lohnt, oder ob der Führerschein eh bald wieder weg ist…

      1. Garantiert nicht, denn ich leide wie ein Schwein und weiß, was ich mit den Trunkenheitsfahrten für einen Bockmist gebaut habe und habe mittlerweile eine Riesenwut auf meine Blödheit.
        Danke für die schnelle Antwort.
        Peter

  23. Guten abend!
    nach vielen mpu versuchen, die nur auf grund des psychologischen gesprächs negativ ausfielen, habe ich mich für das aussitzen der 10 jahresfrist entschieden.
    Diese muesste schon rum sein, kann ich aber nicht beweisen, weil der zuständige beamte sagt, ich dürfe nur mit anwalt (bundesland B.-W.) akteneinsicht bekommen. Den kann ich mir aber nicht leisten.
    Stimmt das? Kann ich wirklich nur mit anwalt einsicht bekommen? (Habe hier nämlich gelesen, dass ich die einsicht auch selber bekommen kann.)
    Danke, stefan
    (Gerne darf diese frage auch woanders hin verschoben werden, denn sie betrifft „fristen aussitzen“ und „ihre fühererscheinakte“)
    :-)

    1. In die eigene Führerscheinakte darf man selbst reinsehen. Nur mitnehmen darf man sie nicht, und alleine im Raum sein darf man auch nicht, weil man dann ja was verschwinden lassen könnte.

  24. Sauber! Dann probiere ich es mal.
    Danke für die antwort.
    (Tolle auskunft, die mir der leiter der behoerde da gegeben hat.
    Kompetenter mann! *ironie an/aus)
    Gruesse, stefan

  25. Steht die MPU in der Führerscheinakte oder in Flensburg?
    War vor 2 Wochen beim Amt, weil ich mich jetzt doch dazu entschlossen habe, mich der MPU zu stellen und nich noch weiter 4 Jahre zu warten… habe natürlich erstmal nichts von der MPU gesagt und die Beamtin hat mir ein Formular gegeben, wollte ein Sehtest, ein Passbild und ein behördliches Führungszeugnis. Heute habe ich diese Dinge abgegeben, das geht jetzt nach Flensburg. Sie hat noch wegen Sperrzeit usw. geschaut, hat aber nichts erkennen können und auch keinen Grund für den Führerscheinentzug entdeckt…
    Ist sie einfach nur Inkompetent oder ist da vielleicht irgendwas passiert dass meine Akte „gereinigt“ wurde?

      1. Flensburg hat mit MPU nix zu tun, sondern das läuft immer über die Führerscheinstelle. Man kann natürlich nie 100% ausschließen, dass dort nicht auch mal jemand pennt, aber bei einem Blick in die Führerscheinakte muss das die Sachbearbeiterin schon merken, wenn bei jemand zur Wiedererteilung eine MPU nötig ist.

    1. Vielleicht Glück-Akte verschlampt?, (Beliebter Sport bei den Behörden) oder in ein and Dasseres Bundesland umgezogen. Die Computersysteme haben immer noch keine passende elektronische Schnittstelle von Bundesland zu Bundesland. Bei mir (1991) verlangten die Damen und Herren auch noch eine Bescheinigung über die Teilnahme eines Ersten Hilfe Kurses!. Dass wir inzwischen bestimmt die Vierzigste Neufassung der FEV (Fahrerlaubnisverordnung) und unzählige Änderungen haben ist auch kein Zufall. In 20 Jahren fährt sowieso keiner mehr Auto, ist mir egal-dann Sarg ohne Räder. Gruss aus Bayern.

  26. Hallo,
    Ich hatte im 2001 eine Trunkenheitsfahrt mit 2,3 promille.
    MPU bestanden und im Okt. 2002 den Führerschein wieder bekommen.
    Seit dem habe ich mir nichts zu Schulden kommen lassen. Jetzt habe ich mich mit dem Rad auf die Nase gelegt nach einer Geburtstagsfeier, aber niemand anderem Schaden zugefügt. Passanten hatten leider die Polizei gerufen. Ich musste auch ins KKH, eine Platzwunde am Kopf wurde genäht. Dann mit zur Wache und Atemalkohol war 0,9mg/l was wohl 1,8 Promille sind. Ich hab gelesen, ab 1,6 gibts auch eine mpu. Kann man mir den alten Vorfall noch nachweisen? Ich möchte ja nicht als Wiederholungstäter dastehen. Oder muss ich jetzt so schnell wie möglich zur fsst gehen und alle Unterlagen zum alten Vorfall entfernen lassen? Wird das dann auch gemacht und wie kann man das prüfen oder brauche ich einen Anwalt? Vielen Dank für eine Antwort.

    1. Das war keine gute Idee mit dem Blasen! In so einem Fall lieber auf Blutprobe bestehen, weil das wesentlich genauer ist und es vielleicht unter 1,6 gereicht hätte. Weil AAK aber verdoppelt wird, gibt das halt leider 1,8 und damit wird MPU folgen. Ich würde schon empfehlen einen Anwalt zu nehmen (aber einen auf Verkehrsrecht spezialisierten). Vielleicht kann der noch was retten.

  27. Es wurde 2x gemessen. 1. mal war 0,8 mg/l und das zweite mal nach 5 oder 10 min war dann 0,9.
    Wird dann der Mittelwert genommen? Denn das war ja wohl nicht so genau. Und was ist mit der Sache von 2001. Wird mir das jetzt auch noch vorgehalten.
    Ich möchte keinesfalls als Wiederholungstäter gelten. :-(

    1. Seit wann gelten Atemproben als Beweismittel? Bei Straftaten soweit ich weiß nicht. Als Beweismittel sind sie bei Führern von Kfz verwertbar, und zwar wenn die Promillezahl im Bereich der Ordnungswidrigkeit liegt. Das wundert mich aber stark, dass die keine Blutprobe genommen haben.

  28. Hallo,

    ich bin im Mai mit 2,27 Promille erwischt worden. Also eine MPU ist mir sicher. Ich hatte zuvor schon einmal eine Trunkenheitsfahrt aus 1998 mit MPU in 2000. Ist davon wohl noch etwas in der Führerscheinakte, eventuell auch das damalige Gutachten, oder müsste das gelöscht worden sein und ich gelte als Ersttäter? Sollte noch etwas drin sein, kann ich dann verlangen, dass es gelöscht wird?

    Beste Grüße

    1. Wenn es danach nicht zu weiteren Vorkommnissen kam, die das Ereignis von 2000 „aufwärmen“ konnten, müsste das jetzt aus der Akte draußen sein.

      1. Danke für die Antwort. Danach kam es zu keinen weiteren Vorfällen, auch keine Punkte wegen Geschwindigkeit etc. Trotzdem werde ich mal vorsichtshalber Einsicht in meine Führerscheinakte nehmen. Man weiß ja nie.

  29. Wenn man zu diesen Abstinemzprogramm muss, weil man wegen Alkohol aufgefallen ist, wird dann da auch auf andere Substanzen wie Btm oder Medikamente getestet? Denn dann müsste man ja z.B. auch darauf achten, dass man keinen Mohn isst. Die MPU selbst ist ja anlassbezogen.

  30. Hallo,
    Ich habe im März 2005 einen Unfall gebaut unter Alkoholeinfluss und meinen Führerschein verloren. Einen Beschluss habe ich mit Datum vom April 2005.
    Mittlerweile sind gute 11 Jahre vergangen, kann ich jetzt meinen Führerschein wieder beantragen ohne das ich eine MPU machen muss? Ich hatte damals 1,74 Promille.
    Außerdem musste ich 2008 ins Gefängnis, spielt dies dort eine Rolle bzw. kann mir dadurch ein Strich durch die Rechnung gemacht werden?
    Wie kann ich mich vergewissern dass ich keine MPU machen muss?

    Vielen Dank im Voraus für die Antwort.

    1. Die Frage kann ich so nicht sicher beantworten. Es kommt sicher drauf an, um was es 2008 ging. Wenn es mit Alkohol zu tun hatte, dann wird das so noch nix mit Führerschein ohne MPU. Falls es nichts mit Alkohol zu tun hatte, sollte nach meiner Einschätzung die kritische Frist abgelaufen sein. Ich würde erst mal Akteneinsicht nehmen und schauen, ob da noch was drin steht von 2005. Wenn ja, dann würde ich ganz treu-doof einfach mal nachfragen, wieso das noch drin steht, das müsste doch wohl raus, oder…? – Manchmal hilft diese Taktik.

  31. Hallo, ich musste vor 8 jahren eine mpu wegen thc machen. Ich habe bei der mpu die auflage bekommen,dass ich noch einen iris kurs machen sollte….habe danach meinen führerschein bekommen. Ist es möglich,nach so langer zeit diese mpu aus der akte löschen zu lassen? Da es ja eine altlast ist?

    Mfg benny

    1. 8 Jahre ist noch nicht lang. Mindestens 10 Jahre seit Wiedererteilung des Führerscheins müssen auf jeden Fall vergangen sein.

  32. Ein paar Fragen habe ich noch. Wenn meine TF von 1998 gelöscht sein müsste, gilt das dann auch für die (positive) MPU aus dem Jahr 2000? Selbst wenn alles gelöscht ist, könnte der GA stutzig werden, dass ich meinen FS erst mit 32 gemacht habe und nachhaken. Wäre es sinnvoll anzugeben, damals eine MPU z. B. wegen Punkten gemacht zu haben, um nicht als Wiederholungstäter zu gelten? Ich bin jetzt gerade dabei, einen Abstinznachweis zu machen. Bei 2,27 Promille gehe ich erstmal von 12 Monaten aus. Gehe ich aber schon nach 6monatiger Abstinenz zur MPU samt verkehrspsychologischer Aufarbeitung und es werden von mir dann aber 12 Monate verlangt, reicht es dann aus, wenn ich Abstinznachweis für ein weiteres halbes Jahr nachreiche und die MPU erneut mache oder gehen die 12 Monate dann wieder von vorne los?

    1. Zur 1. Frage: Das ist Spekulation, ob das „taktisch sinnvoll“ wäre. Tatsache ist aber, dass Dinge, die nicht mehr in der Führerscheinakte stehen, nicht für die MPU verwendet werden dürfen.

      Zur 2. Frage: Wenn Sie darauf achten, dass keine Lücke bei den Abstinenznachweisen entsteht, sind die 6 Monate nicht verloren.

  33. Hi … ICH hätte nur ein paar Infos, würde mich sehr freuen wenn ich ein paar antworten bekommen könnte ! Ich habe vor kurzem vom StVA Post bekommen und da wird mir versichert das meine Fahrerlaubnisakte bereinigt wurde . So jetzt meine Frage bekomme ich mein Schein wieder ? Und ich weiß nicht genau ob 15 Jahre vorbei sind

    1. Klingt zumindest mal nicht schlecht, würde ich sagen. Aber ich bin nicht der optimale Ansprechpartner: Einfach mal zur Führerscheinstelle gehen und ganz direkt nachfragen!

  34. Hallo, ich bin im August 2002 mit 0,36 Promille und THC im Blut angehalten worden. Februar 2003 kam dann die Aufforderung zur MPU. Ich habe die MPU im Juni 2003 angetreten und einen negativen Bescheid erhalten.
    Frage 1: An welchem Datum ist die 15 Jahres-Frist abgelaufen? Ist der Zeitpunkt der Tat maßgeblich (das wäre dann August 2017), oder der Zeitpunkt des Gutachtens (Juni 2018)?
    Frage 2: Ich bin 2009 beim Überqueren einer roten Fußgänger-Ampel erwischt worden, meine mich aber zu erinnern, dass ich nur eine Verwarnung + 15,- € Bußgeld bekam und keinen Punkt (der ja die Verjährungsfrist wieder neu starten würde). Muss ich, um das zu überprüfen, die Führerscheinakte einsehen oder reicht eine Auskunft aus dem Fahreignungs-Register?
    Also, zusammengefasst: Wie finde ich heraus, wann die MPU-Verjährt? :-) Vielen Dank für die Antwort!

    1. Hatten Sie bei der MPU 2003 noch den Führerschein oder war der schon weg? Es gibt nämlich eine Regel (von der ich aber nicht weiß, ob sie wirklich so direkt anwendbar ist): Mit Führerschein gelten 10 Jahre, wenn Führerschein schon weg gelten 15 Jahre. Fußgänger an der Ampel können Sie vernachlässigen. Gehen Sie doch mal zur Führerscheinstelle ganz ahnungslos und fragen Sie nach, was man von Ihnen noch will, wenn Sie die Fahrerlaubnis jetzt beantragen…

      1. Den Führerschein hatte ich zum Zeitpunkt der MPU schon abgegeben. Es gelten laut meiner Recherche tatsächlich 15 Jahre, da ohne Führerschein die Tilgungsfrist von 10 Jahren erst nach 5 Jahren zu laufen beginnt. Jetzt (Nov. 2016) könnte ich den Führerschein also ziemlich sicher noch nicht beantragen.
        Akteneinsicht ist wohl der sicherste Weg, um das genau herauszufinden. Ich habe seit dem Vorfall den Wohnort gewechselt, muss ich mich zur Einsicht meiner Akte an die Führerscheinstelle meines damaligen Wohnortes wenden, oder ist meine Akte mit „umgezogen“?

        1. Bei Umzug wird die Führerscheinakte hinterher geschickt an den neuen Wohnort bzw. Landkreis. Kann aber manchmal bissle dauern.

  35. Hallo habe mal eine Frage 2013 habe ich versucht mein Antrag zu stellen für den Führerschein doch aus damals mit Schwarzfahren habe ich 17 Punkte insgesamt gesammelt war jetzt heute bei der Führerscheinstelle dort haben Sie mir gesagt in Erweiterten Führungszeugniss steht nix drin und Im Kraftfahrbundesrigister steht auch nix drin vor 3 Jahren sollte ich zu MPU muss ich trotzdem noch zu MPU obwohl nix mehr im Register steht ??

    1. Ich nehme an, dass wegen dem Schwarzfahren eine MPU mit Fragestellung Verkehrsverstöße verlangt werden wird. Aber das können Sie ja selber bei der Führerscheinstelle erfragen!

  36. Hallo, bin mit 16 auf dem Fahrrad mit 1,8 Promille erwischt worden. Habe
    dann mit 18 den Führerschein beantragt. Hierbei habe
    Ich eine MPu auferlegt bekommen. So, dann ist einige Zeit vergangen und nun bin ich 29 Jahre alt und habe nochmals mit 25 einen Antrag gestellt mit der
    Aufforderung einer MPU. Wie gelten in meinen Fall die Verjährungsfristen ?……….

    1. Das ist schon etwas juristisch Trickreicheres, da kenne ich mich nicht mehr sooo genau aus. Bin Psychologe, nicht Jurist. Dass der Antrag mit 25 MPU bedeutet, das war absolut klar. Was ich aber jetzt leider nicht weiß, das ist, ob der vergebliche Antrag mit 25 evtl. die Verjährungsfrist verlängert oder sogar ganz neu gestartet hat. Auch da meine ich: Einfach mal ganz direkt bei der Führerscheinstelle persönlich anfragen, ob heute noch MPU verlangt würde. Wenn nein, ist es ja gut, und falls doch ja, können Sie immer noch überlegen sich ggf. eine juristisch abgesicherte Auskunft zu holen von einem Anwalt speziell für Verwaltungsrecht – nicht Verkehrsrecht!

      1. hallo

        und wie sieht es mit einem Schreiben einer psychatrischen Klinik aus wo die MPU stelle angefordert hat und diese der Führerscheinstelle überlassen hat wie lange oder dürfen sie das verwenden wenn man dafür von keinem richter verknackt worden ist…..konkret ich war in der Klinik wegen Medikamenten sucht (benzos) und Selbstmord versuch damals nahm ich aus medizinischen gründen auch noch Opiate hätte die mpu stelle überhaupt den bericht der führerscheinstelle überlassen dürfen

        1. Das kann man so pauschal nicht beantworten. Ich nehme mal an, dass das etwas anders gelaufen sein wird: Die MPU-Stelle kann das ja nicht einfach so „anfordern“, sondern dazu müssen Sie zugestimmt haben. Wenn das während der MPU geschieht, ist einem das evtl. so schnell gar nicht klar, was man da gerade tut und mit welchen Folgen. Dass das Schreiben nachher bei der Führerscheinstelle landet, auch das wird kaum vollautomatisch geschehen sein. Entweder haben Sie der Entbindung von der Schweigepflicht zugestimmt, oder Sie haben das (vermutlich negative) Gutachten abgegeben. Dann gelangen natürlich auch solche Dokumente in die Führerscheinakte rein!

  37. Guten Abend,
    ich wurde vor ca. einem Monat zu Fuß mit einer Viertel Ecstasy-Pille erwischt. Nun kam ein Schreiben von der Staatsanwaltschaft mit folgendem Wortlaut:
    „Es erfolgt weder ein Eintrag im Bundeszentralregister noch im Fahreignungsregister. Sie gelten nicht als vorbestraft und der Vorfall wird nicht in ein Führungszeugnis aufgenommen. Bei der Erfüllung der Auflage (600,00 Euro) kann die Tat nicht mehr als Vergehen verfolgt werden.“

    Bedeutet das, dass ich sicher meinen Führerschein behalten kann?

    1. Das Fahreignungsregister (FAER) heißt erst seit 1.5.2014 so. Gemeint ist damit aber weiterhin das bekannte Flensburger Verzeichnis. Was mit Ihrem Führerschein passiert, hängt wohl davon ab, ob die Führerscheinstelle von dem Vorfall etwas mitkriegt. Über Flensburg kann sie schon mal nichts davon erfahren. Es MUSS nichts passieren, aber es wäre ratsam bis auf weiteres jeden Kontakt zu Drogen zu vermeiden, damit Sie bei Bedarf durch eine Haaranalyse problemlos Abstinenz nachweisen können. Da Sie ja zu Fuß erwischt worden sind, ist kaum mit MPU zu rechnen, aber ein ärztliches Gutachten ist schon möglich. Und je nachdem, wie das ausfällt, kann danach eine MPU folgen.

  38. Hallo bin 2009 das erste mal unter alkohol Einfluss aufgefallen . (Damals 1,1 promille ) habe mir damals einen Anwalt genommen der dafür gesorgt hat das ich den Führerschein nach 3 Monaten wieder bekam. Da es restalkohol war und er es geschafft hat das es “ nur zum bussgeld“ kam. Bin nun wieder aufgefallen (2015) 1,53 promille. Strafverfahren 11 Monate Führerschein Entzug und Anordnung zur mpu. Meine Frage ist: steht das vergehen von 2009 noch in der führerscheinakte? Im führungszeugnis und im Register aus Flensburg sind keine einträge vermerkt.

    1. Ja natürlich steht es noch in der Führerscheinakte! Es ist ja noch keine 10 Jahre her. Damit sind Sie aber Wiederholungstäter, was bedeutet, dass kontrolliertes Trinken für Sie nicht mehr in Frage kommt.

  39. Im jahre 2002 habe ich ein führerschein für ein roller gemacht und musste diesen im jahre 2005 abgeben,weil die polizei mich bei einer verkehrskontrolle aufm dem fahrrad mit harten drogen erwischt hatte.dies ist nun schon lange her.nun möchte ich ein führerschein für auto machen.steht dies noch in meiner akte was mir zum verhängis werden könnte?meine damit mpu oder drogenscreening?eine professionelle Entgiftung kann ich nachweisen. Kann ich die akteneinsicht einfordern,weil damals war das in Niedersachsen und wohne nun in Nordrhein-Westfalen. Weil im führungszeugnis steht nichts

    1. Hm, das ist wieder die heikle Frage, ob 10 Jahre oder 15 Jahre gelten! Da gibt es zwar verbindliche Vorgaben, aber ehrlich gesagt bin ich mir trotzdem nie ganz sicher. Ich MEINE, dass in Ihrem Fall wohl die 10-Jahres-Frist gelten sollte. Ich würde einfach mal zur Führerscheinstelle gehen und ohne weitere Erklärungen Einsicht in die Führerscheinakte nehmen. Vielleicht ist der kritische Vorfall ja schon gar nicht mehr drin. Falls doch, würde ich ganz direkt fragen, warum das denn noch drin ist und ob das nicht schon längst gelöscht sein müsste. Dann hören Sie ja, was darauf geantwortet wird. Danach können Sie immer noch in aller Ruhe erst mal weitere Auskünfte einholen.

  40. Hallo,

    ich bin vorbestraft und habe mehrer Einträge im FÜhrungszeugnis. Heute als ich erstmals mein führerschein bei der zulassungsstelle beantragt habe, hatte ich wohl keine strafakte vorliegen bzw mir wurde nichts angedeutet…kann es sein dass die führerscheinstelle keine meldung darüber erhalten hat von den strafverfahren und ich überhaupt nichts zu befürchten habe? wird ein führungs zeugnist der fsst nur angefordert wenn dort etwas über meine strafteten vermerkt ist und falls nicht dann wird der führerschein ganz normal ausgestellt? stimmt das so?
    danke

    1. Das Führungszeugnis wird zwar verlangt, aber bei weitem nicht jede Art von Einträgen spielt dabei eine Rolle, sondern nur solche, bei denen eine erhöhte Gefahr im Straßenverkehr zu erwarten ist. Klassisches Beispiel wäre etwa das Fahren des Fluchtfahrzeugs bei einem Überfall. Allerdings legt die Führerscheinstelle die Gefährdung gerne sehr weit aus (z.B. schwere Körperverletzung -> erhöhte Aggressivität -> fehlende Impulskontrolle -> das kann also auch im Straßenverkehr ein Problem werden). Aber wie gesagt, Vorstrafe allein muss noch kein Problem bedeuten.

  41. Hallo,
    wird bei erstanmeldung eines führerscheins geprüft ob man wegen altlasten eine mpu ablegen muss oder bei der anmeldung zur theorieprüfung?

    Danke im voraus

  42. Hallo ich habe da heute was von Der Fahrerlaubnisbehörde bekommen.

    Ich hatte 2001 mit dem Roller über 2 Promille.
    Ich hatte auch noch nie ein Führerschein möchte einen machen habe alles abgegeben bei der Fahrschulle.

    Jetzt habe ich ein schreiben bekommen das ich da hin kommen soll meinen Personalausweis oder Pass und 73,90 Verwaltungsgebühren (Restgebühr).

    Könnt ihr mir sagen was die jetzt wollen von mir.
    Wollen die mir sagen das ich keinen Führerschein machen darf????????????

    1. Das weiß ich nicht. Ich würde mal anrufen und nachfragen! Sagen kann ich Ihnen aber folgendes: Wenn nicht nach 2001 noch weitere Verstöße passiert sind, sind Sie auf jeden Fall aus der 15-Jahres-Zeitspanne draußen und es dürfte von 2001 nichts mehr festgehalten sein.

  43. Hallo Danke ich habe da morgen ein Termien mal sehen was die wollen.Was mich bischen stutzig macht das da steht in Klammern Restgebühr.
    Hört sich so an für mich eigendlich das ich meinen Führerschein machen Darf.
    Oder haben die Jetzt erst gelöscht und ich muß für die Löschung zahlen.

    MFG.daniel

  44. Hallo,ich habe mal eine Frage.Ich musste vor 10 Jahren meinen Führerschein beim Straßenverkehrsamt abgeben da ich 6 mon.zuvor mit BTM im Blut erwischt wurde.Kann ich jetzt eine Wiedererteilung beantragen? Ich habe nie etwas schriftlich bekommen,wegen MPU oder so.

    Bitte helft mir,denn ich benötige ihn dringend

  45. Hallo, nach viel Googlerei bin ich auf diese Seite gestoßen.
    Ich kann kaum noch schlafen wegen meiner Geschichte und meiner Unwissenheit und wollte nun einfach hier mal mein Glück probieren.
    Ich hatte 1998 einen Führerschein Entzug mit 2,3 Promille.
    Nach 2 MPU’s ( 1. negativ und 2. positiv ) bekam ich meinen Führerschein im Feb. 2000 zurück.
    Jetzt wurde ich gestoppt mit 1,13 Promille und mir wurde der Führerschein wieder entzogen.
    Jetzt meine Fragen: 1. Ist der Vorfall von 1998 noch in der Akte?
    2. Darf dieser in diesem Fall herangezogen werden und ich muss mit Sicherheit eine MPU machen?
    3. Ich wohne in Hessen und habe gehört das die Fsst in Bayern und Baden-Württemberg Ihre Antragsteller bereits ab 1,1 Promille zur MPU schicken. Hat jemand diese Erfahrung in Hessen auch schon gemacht? Oder ist es in Hessen noch so das man ab 1,6 Promille hin MUSS?
    4. Bekommt der GA die ganze Akte zugeschickt?
    Noch zur Info: In den zurückliegenden 16 Jahren habe ich mir nichts mehr zu Schulden kommen lassen ( nicht mal falsch parken ).

    1. Zu 1) und 2): Weil die letzte MPU länger als 15 Jahre zurück liegt, darf der damalige Vorfall (jedenfalls nach meinem Wissen) nicht mehr in der Führerscheinakte sichtbar sein. Laut Aktenlage wären Sie somit wieder Ersttäter.
      Zu 3): Soweit ich weiß, ist in Hessen aktuell noch 1,6 ‰ gebräuchlich. Die Grenze 1,1 oder 1,6 ist aber deutschlandweit da und dort „in Bewegung“ geraten. Kann sich also auch ändern.
      Zu 4): Normalerweise ja.

      1. Zu Punkt 4 hätte ich nochmal eine Rückfrage.
        Wenn der Gutachter die ganze Akte zugeschickt bekommt,
        dann sieht er doch das ich nicht Ersttäter bin und wird mich doch auch so nicht behandeln, da er ja gesehen hat dass ich, wenn auch schon 15 Jahre her, schon einmal mit dieser Problematik aufgefallen bin, oder?
        Er wird mir dann mit Sicherheit sagen oder denken, na dann hatten Sie die letzten 15 Jahre ganz schön glück gehabt, egal was ich Ihm dazu erzähle.

        1. Sorry, zu Antwort 3 ist mir noch etwas eingefallen.
          Für die Führerscheinstelle gelte ich doch auch nicht als Ersttäter, oder? Die haben ja in der Akte die Sachen von damals wohl noch stehen, auch wenn es keine Verwendung finden darf. Aber im Hinterkopf ist es drin und dann könnten Sie mich doch nach Willkür mit 1,13 Promille auch zur MPU schicken, oder?

          1. Wenn etwas über sein „Verfallsdatum“ drüber raus ist, dann muss das auch tatsächlich aus der Akte entfernt werden. Weil aber natürlich niemand ständig alle Akten kontrolliert, macht es Sinn, dass man unbedingt vor der MPU Akteneinsicht nimmt, damit man ggf. verlangen kann, dass noch nicht entfernte zu alte Einträge jetzt entfernt und vernichtet werden.

  46. Hallo ,
    Würde gerne mein fall Schildern und eine meinung bekommen

    Habe 1999 wegen alkohol (2.3)
    Mein Führerschein abgegeben
    2012 ein Antrag auf wiedererteilung gestellt aber nicht weiter verfolgt

    2015 ein Antag auf wiedererteilung gestellt und eine ablehnung bekommen
    Soll mpu und abstinenz nachweisen

    1. Da hat wohl der Antrag von 2012 die Verjährungsfrist „neu aufgewärmt“. Genaueres dazu kann ich aber nicht sagen, weil ich kein juristischer Fachmann bin, sondern Psychologe!

  47. Hallo, hier ist Josef aus Berchtesgaden. Führerscheinentzug 2002.
    Rechtskraft vom Urteil 5.6.02. In den 15 Jahren keine Verkehrs relevanten Taten. 2009 illegaler Anbau von BtmG. 1 Jahr auf 5 Jahre Bewährung. Alles ohne Probleme gemeistert. Erweitertes Führungszeugniss ohne Einträge. In den 15 Jahren keinen Antrag gestellt. Muss ich die 2 Jahre Sperrfrist die damals verhängt wurde zu den 15 Jahren dazu rechnen? Freue mich wenn Sie mir antworten. Gruß vom Königssee+Watzmann. Seppe

    1. Ich sehe eher ein anderes mögliches Hindernis: Das BTM-Anbau-Delikt von 2009 könnte evtl. auch zur MPU führen. Was die 2 Jahre Sperrfrist angeht, da bin ich auch etwas überfragt. Bin halt Psychologe, aber kein Verwaltungsjurist!

      1. Erst mal vielen Dank für die schnelle Antwort. Wie gesagt, das mit dem BTM Anbau war 2009. Hatte zu dem Zeitpunkt keinen Führerschein. Im Urteil wurde auch einbezogen, dass ich das wegen Rückenschmerzen konsumierte und nachweislich nur zum Eigenbedarf benutzte. Habe auch Mitte letzten Jahres das einfache+das erweiterte Führungszeugnis beantragt, das ohne Einträge ist. Ich habe Angst, den FS jetzt im Juni zu beantragen. Da sind die 15 Jahre um. Wäre es sinnvoll noch zu warten bis 2020 da sind dann 10 Jahre durch von dem rechtskräftigen Urteil von 2010.
        Was soll ich tun um die 15 Jahre die ich jetzt gewartet habe, nicht zu vergeigen? Bin Ihnen sehr dankbar, wenn Sie eine Antwort für mich haben.

        1. Ich würde einfach erst mal Akteneinsicht in die Führerscheinakte nehmen. Das kostet nichts und steht jedem zu. Danach wissen Sie ja, was genau aktuell noch drin steht!

  48. Hallo,

    habe eine Frage.
    Ich habe zwischen 2014 und 2015 eine MPU wegen BTM machen müssen, als ich ZU FUSS mit Betäubungsmittel erwischt wurde. Musste trotzdem meinen Führerschein abgeben und mir wurde mehrmals gesagt, dass sich meine Probezeit (zu diesem Zeitpunkt noch 17 Tage übrig) nicht verlängern wird, da ich nicht beim Fahren erwischt wurde.

    Habe Sie dann aufs erste Mal bestanden.

    Dann wurde ich ende Februar außerorts mit 47 kmh zu schnell geblitzt (auf 80 beschränkt) und habe dann vom 10.03.17-10.04.17 meinen Schein abgeben müssen.

    25.04.17, bekam ich ein Schreiben vom Landratsamt, dass ich nun zu einem MPU Gespräch aufgefordert bin.

    Jetzt steht hier, meine Probezeit habe sich danach doch um 2 Jahre verlängert (was mir ausdrücklich gesagt wurde, dass dem nicht so sein werde) (das werde ich anfechten) und deswegen muss ich jetzt zu einer MPU.

    47 zu schnell okay, keine Frage. Aber muss ich bei dem anstehenden Gespräch auch einen Urintest abgeben?

    1. Wenn das damals nur eine mündliche Auskunft war mit der Nichtverlängerung der Probezeit, dann dürfte das wohl nicht viel taugen, weil nicht nachweisbar. Ich weiß allerdings nicht, da juristisch was rauszuholen ist, da Sie ja nicht gefahren sind.
      Was heißt denn in dem Schreiben vom 25.4. die Aussage „MPU-Gespräch“? Ich kenne einen solchen Begriff nicht. Wohin sollen Sie dazu kommen: Zur Führerscheinstelle? Oder zu einer MPU-Stelle?

  49. Hallo,

    wurde vor gut einem halben Jahr mit einer XTC-Tablette erwischt.
    Habe die Auflage fristgerecht erfüllt. Da im Schrieb von der Staatsanwaltschaft „Es erfolgt dann weder ein Eintrag im Bundeszentralregister noch im Fahreignungsregister. Sie gelten als nicht vorbestraft und der Vorfall wird nicht in ein Führungszeugnis aufgenommen. Bei Erfüllung der Auflage kann die Tat nicht mehr als Vergehen verfolgt werden.“ stand machte ich mir keine Gedanken um die Führerscheinstelle. Habe nun aber Post bekommen und werde zu einem Fachärztlichen Gutachten aufgefordert.

    Nun meine Fragen.. ist die Forderung rechtens? Und kann ich das mit der Behörde klären, da ja ausdrücklich drin stand dass kein Eintrag o.ä. gemacht wird? Oder sehe ich das falsch..

    Vielen Dank im Voraus!

    1. Das Fahreignungsregister ist das, was früher als die Flensburger Verkehrssünderkartei bekannt war. Das hat aber keinen Einfluss daruf, dass die regionale Führerscheinstelle informiert wurde und jetzt eben ein ärztliches Gutachten verlangen kann. Je nachdem, wie das ausfällt und was Sie dort erzählen, kann dann auch noch eine Drogen-MPU folgen.

  50. Werden Eintragungen in der Führerscheinakte nach der Frist von 10 bzw. 15 Jahren automatisch gelöscht oder kann das sein, dass ich die bei der Einsicht noch sehe und zur Löschung auffordern muss? Sollte ich – um sicher zu gehen – die Einsicht durchführen, bevor der aktuelle Vorfall (der grade erst geschehen ist) der Fsst gemeldet wird? Danke für eine Antwort!

    1. Zu Frage 1: Vollautomatisch passiert da meines Wissens nichts. Ein Blick in die Akte ist also kein Schaden. Zu Frage 2: Weiß nicht, ob es den vermteten Zusammenhang in der Realität gibt. Wie aber schon gesagt spricht nichts dagegen einfach mal die Führerscheinakte anzusehen. Das Recht dazu hat man, und man muss keine Begründung liefern.

      1. Werden psychologische Beratungs Gespräch (Vorbesprechung zur mpu auch in der Akte vermerkt ) fanden nämlich das ich von der Psychologin ziemlich hart eingestuft worden bin war auch er ein Verkaufsgespräch das dies und das machen soll sonst würde ich es nicht schaffen wollte jetzt noch mal zu einer anderen gehen und schauen was die sagt

        1. In der Akte landet so etwas nur dann, wenn man das selber unmittelbar veranlasst – was aber keinen Sinn macht das zu tun, finde ich!

  51. Hallo,
    ich muss nächste Wo zur MPU wegen einer TF mit 2,1 Promille im Jahr 2014. Habe mir damals einen Anwalt genommen, der aber von Promilleberechnung wohl, genau wie ich, keine Ahnung hatte. Ich habe die Alkoholmenge verharmlost, heute weiß ich, dass ich damit nie auf 2,1 Promille kommen kann. Meine Frage ist: Liegt dem Gutachter meine Akte mit sämtlichen Anwaltsschreiben oder nur das reine Gerichtsurteil vor? Ich bin gut vorbereitet, habe das ganze Programm durchgezogen, Abstinenz 1 Jahr lang, Vorbereitungskurs und lebe weiter abstinent. Ich habe alle gerichtlichen und anwaltlichen Unterlagen hier, kann aber nicht mehr diffenzieren, welche Akten die FSST haben könnte. Ich habe nur Bedenken, dass der GA mich fragen könnte, warum ich beim Anwalt nicht die wirkliche Menge des Alkoholkosums angegeben habe.

    1. Es ist schon davon auszugehen, dass auch der Schriftwechsel in der Führerscheinakte drin sein wird. Aber auch hier gilt: Um so etwas sicher zu wissen, soll man eben grundsätzlich immer Akteneinsicht nehmen, bevor die Akte verschickt wird!

  52. Hallo,
    ich wurde, bevor ich den Führerschein besessen habe, mit Cannabis erwischt. Der „Fall“ wurde eingestellt, da die Menge gering war und es kam nichts weiteres. Könnte sowas auch in der Akte stehen? Ich gehe davon aus das es nicht so ist, da ich sonst ja schon zur MPU hätte gehen müssen, als ich den Führerschein gemacht habe oder?Und was ist , wenn man in einer Klinik wegen psychischen Problemen in Behandlung war (freiwillig), findet man sowas auch in der Akte wieder?

    Schon jetzt vielen Dank

    Gruß,
    Martin

    1. Was die Cannabis-Sache angeht: Das kann man nicht sicher sagen. Andererseits würde ich da aber auch keine schafenden Hunde wecken durch Akteneinsicht „einfach nur so“. Und Klinikaufenthalt: Normalerweise landet so etwas ncht in der Fhrerscheinakte, weil die Klinik ja Schweigepflicht hat. Wenn da was in die Akte gelangt, dann fast immer nur durch eigene Dusseligkeit und Naivität.

  53. hallo
    ich war am 15.06.2017 zur mpu bekam am 11.07.2017 mein gutachten mir kommt es vor als wenn man mich da absichtlich durchfallen lassen hat.da ich schon 01/16 eine mpu hatte und da durch gefallen bin weil etwas gefehlt hat (abstinensnachweis,suchtberatung) und jetzt meine frage:darf man das gutachten von 2016 für das gutachten 2017 mit verwenden

    1. Wenn das negative Gutachten in der Führerscheinakte gelandet ist, dann darf es selbstverständlich schon mit benutzt werden. So etwas ist ja auch einer der Gründe, warum generell empfohlen wird, dass man negative Gutachten nicht abgeben soll!

      1. dies sollte selbstverständlich nicht in die akte gelangen, wenn doch schließt sisch die akte und die friesten verlängern sich auf ein neues. (15 jahre)
        wenn es dazu gekommen sein sollte und eine erneute begutachtung stattfinden würde.. müsste der gutachter fragen!
        ob eine verwendung dieses gutachten erwünscht ist.
        darauf hin muss man dann entscheiden.. neutrale begutachtung, alles auf 0!
        oder verwendung.. kann hilfreich sein aber davon ist selten auszugehen!

    1. Nein. Was einmal in der Akte drin liegt, das bleibt dort für mindestens 10 Jahre, oft sogar 15 Jahre (je nach Einzelfall).

  54. hallo
    noch eine frage zum mpu gutachten ,in meinen letzten gutachten (was wieder negativ war) steht was drin was da nicht rein gehört und was nicht zur frgestellung der führerscheinstelle kann ich was degegen tun

    1. „steht was drin was da nicht rein gehört und was nicht zur frgestellung der führerscheinstelle kann ich was degegen tun“ usw.

      Eher nicht, denke ich. Was sollte dabei auch rauskommen? Dass das Gutachten positiv wird? Das ist unwahrscheinlich. Ich kann schon nachvollziehen, dass das ärgerlich ist, aber solange das negative Gutachten nicht abgegeben wird, hat das ja keine weiteren Konsequenzen – außer den Kosten und dem Zeitverlust natürlich.

  55. Hallo zusammen habe eine frage

    Habe mich vor 15 wochen bei der FSST angemeldet die haben ne gerichtsakte beantragt und ziehen da sachen rein wo ich noch 14 war wegen waffenbesitz und btm von 2009 muss ich mit einer mpu rechnen ??

    Bitte um antwort

    1. Btm von 2009: Das ist nicht unwahrscheinlich, dass daraus noch was folgt. Vermutlich aber eher erst mal ärztliches Gutachten. Auch da kann man aber schon viel „versauen“ durch mangelnde Vorbereitung, also Vorsicht!

  56. Ich hatte ja noch nie ein führerschein und bin nie im straßenverkehr aufgeffalen nur die 3 anzeigen 2von 2009 und 1 von 2013 hab 6 monate ein drogentest abgeben müssen

    Kann mann da überhaupt ne mpu verlangen??

  57. Schönen guten Abend. Ich hab 1998 meine Führescheine wegen BTMG Verstoß und darauf folgendendem MPU welcher negativ ausgefallen ist, abgeben müssen. Nun möchte ich versuchen meinen Führerschein (nach nun 19 Jahren) wieder zu erlangen und nach einem Telefonat mit der ördlichen Führescheinstelle wurde mir gesagt das meine Akte immer noch besteht und diese geprüft werden müsste. Ich habe seit dem keine Delikte mehr in diese Richtung oder sonstige Gerichtliche Verfahren gehabt.
    Nun zu meiner Frage, habe ich das Recht auf eine Löschung dieser Akte zu bestehen bevor diese zur Prüfung gesendet wird bzw gibt es eine Möglichkeit auf die Führerscheinstelle Druck auszuüben, es sind immerhin 19 Jahre. Da ich keinerlei Wissen über die derzeit Gesetzlichen Möglichkeiten habe hoffe ich hier etwas „Licht ins Dunkel“ zu bekommen. MfG

    1. Dass die Akte noch existiert ist klar – aber nach fast 20 Jahren muss sie inzwischen leer sein, wenn es keinerlei Vorfälle mehr gab. Die Akte wird auch nirgendwohin „zur Prüfung versandt“, sondern die Führerscheinstelle selbst ist das zuständige Amt. Vereinbaren Sie einen Termin zur Akteneinsicht. Dann sehen Sie ja gleich, was eventuell sonst noch drin steht, von dem Sie jetzt nichts wissen. Wenn nixhts mehr drin steht, können Sie bei der Gelegenheit ja gleich den Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen.

      1. Vielen Dank für diese Info…ich sehe dies Behörde nun aus einem ganz anderem Licht…Ich werde Morgen die Akteneinsicht beantragen…Mfg

  58. Guten Morgen, eine Frage hätte ich da noch.Was ist wenn in meiner Akte noch Eintragungen aus dem Jahr 98 vorhanden sind. Welche Möglichkeiten habe ich da diese Eintragungen entfernen zu lassen bzw kann ich dann etwas „fordernd“ auftreten bei dem Gespräch.MfG

  59. Hallo Leute , habe damals 2003 meinen Lappen abgeben müssen . Habe damals gekifft gelegentlich und mir beim Dealer am Wochenende mein Gras geholt . Wurde an einem Tag wo ich mir was kaufen wollte bei einer Razzia mit aufs Revier genommen .Dort wurde ich dann verhört und gefragt , wie viel ich den so im Jahr konsumiere an Gras. Ich dummi hab geantwortet und meinte so 50 g im Jahr . Anhand dieser Aussage wurde ich von einem Gericht verurteilt zu Geldstrafe und Führerscheinentzug mit Mpu. Bin aber nie unter Drogeneinfluss gefahren !!!!!!Dann habe ich Mpu gemacht und nicht bestanden . Jetzt hab ich mir gesagt ich warte die 15 Jahre und bekomme dann alles so wieder ohne was machen zu müssen. Meine Frage ist , ob das überhaupt alles so rechtens war der Entzug. Klar ich gelte als Konsument anhand meiner Aussage, aber ich bin nie in Erscheinung getreten wegen Fahrens unter Drogen oder anderes gleichen. Andere fahren unter Drogen oder Alkohol und bekommen den Lappen wieder und meiner einer bekommt ihn gleich weg. Was meint ihr , könnte ich das Urteil heute noch anfechten , würde das was bringen ?Oder hätte ich das damals machen müssen. Meine 15 Jahre Wartezeit sind nämlich Nächte Jahr rum und ich will nicht so viel sinnlos ageld ausgeben müsse für Theorie und Praxisprüfung die ich dann nochmal machen muss eventuell. Was gibt es für Möglichkeiten? ?Meine Akte ist seit dem total rein und bin Clean seit dem Vorfall damals .Hab mir in der Zeit von 2003-2017 heute nichts zu Schulden kommen lassen.

    1. Prüfungen muss man schon seit 2009 nicht mehr neu machen (früher waren das 2 Jahre). Das wurde abgeschafft. Irgendwas von früher heute noch anfeschten zu wollen ist sinnlos und unnötig. Gehen Sie einfach mal zur Führerscheinstelle, machen Sie klar, dass Sie die 15 Jahre vollends noch abwarten wollen und informieren Sie sich lediglich, wann genau diese Frist in Ihrem Fall endet, also ab wann genau die 15 Jahre zu laufen begonnen haben.

  60. Wenn ich alles neu machen müsste also Praxisprüfung und Theorieprüfung , plus Antrag auf Wiedererteilung, wad würde mich das kosten.

  61. Hallo! Ich habe eine Frage,
    Ich habe bei der Führerscheinstelle angerufen zwecks Terminvereinbarung wegen Akteneinsicht, die haben mich gefragt warum und ich habe gesagt das ich vor 11 Jahren mein Führerschein abgeben musste und ich wissen wollte was drinnen steht , falls ich eine MPU machen will. Die haben zu mir gesagt dass ich online ein Termin machen soll und zwar unter der Rubrik Führerschein „Neuerteilung nach entzuck“ da bekomme ich Akteneinsicht, hat das irgendwelche Auswirkungen auf die 10 oder 15 Jahre um sind . ( Ich habe den Führerschein wegen Cannabis abgeben müssen)
    Vielen Dank im vorraus

    1. Ich weiß nicht recht, was ich dazu sagen soll. Erst mal meine ich, dass man nicht begründen muss, warum man Akteneinsicht nehmen möchte. Ich hätte deshalb vorsichtshalber hier keine Auskunft gegeben. Andererseits ist das aber vielleicht übertriebene Vorsicht, denn die Akteneinsicht allein sollte wohl keinerlei Konsequenzen haben. Ich kann Ihnen aber leider keine nähere Auskunft geben, weil ich Psychologe bin und solche verwaltungsmäßigen Spitzfindigkeiten nun wirklich außerhalb dessen liegen, womit ich mich hier auskenne!

  62. Bin ich verpflichtet, bei der MPU privat behandelnde Ärzte von der Schweigepflicht zu entbinden? Wenn nein und die bitten mich aber darum, was ich ablehnen würde, kann mir das zum Nachteil ausgelegt werden? Dann habe ich 2 Stents, allerdings schon lange (6 Jahre) keine Herzprobleme mehr. Hatte auch keinen Herzinfarkt. Muss ich da eventuell ein fachärztliche Gutachten erstellen lassen?

    1. Also VERPFLICHTET sind Sie selbstverständlich nicht, aber andererseits ist zu bedenken, dass es ja einen Grund haben wird, wieso die Schweigepflichtentbindung verlangt wird. Meistens ist der Hintergrund der, dass der MPU-Kandidat irgendetwas ausgeplaudert hat, zu dem jetzt eben Einzelheiten für die MPU auf den Tisch kommen sollen, damit entschieden werden kann, ob das eine Rolle für die Verkehrsteilnahme spielen kann oder nicht. Wenn Sie jetzt „mauern“, sind Sie nicht kooperativ was die Informationsbeschaffung angeht, und das hat zur Folge, dass deshalb keine positive Prognose möglich ist!

  63. Die Untersuchung ist unter Beachtung folgender Grundsätze durchzuführen:

    a) Die Untersuchung ist anlassbezogen und unter Verwendung der von der Fahrerlaubnisbehörde zugesandten Unterlagen über den Betroffenen vorzunehmen. Der Gutachter hat sichan die durch die Fahrerlaubnisbehörde vorgegebene Fragestellung zu halten.

    b) Gegenstand der Untersuchung sind nicht die gesamte Persönlichkeit des Betroffenen, sondern nur solche Eigenschaften, Fähigkeiten und Verhaltensweisen, die für die Kraftfahreignung von Bedeutung sind (Relevanz zur Kraftfahreignung).“

    Also hieraus lese ich, dass sie es eigentlich nicht dürfen.

  64. Meistens ist es in einem solchen Fall halt so, dass die Relevanz zur Kraftfahreignung entsprechend großzügig ausgelegt wird. Oder anders ausgedrückt: Es soll eben gerade überprüft werden, ob ein körperlicher Mangel für die Kraftfahreignung eine Rolle spielt oder nicht. Es muss also nicht sein, dass immer ein Problem für die MPU daraus entsteht. Ich selber hatte z.B. schon mal einen Schlaganfall, was bei der MPU nicht zu verbergen war. Trotzdem war das kein Problem, weil ich die Reaktionstests im Normbereich geschafft hab – also okay.

  65. Hallo,
    ich habe vor 15 Jahren und 2 Monaten meinen Führerschein verloren, da ich eine geringe Menge THC im Blut hatte.

    Um der MPU zu entgehen habe ich 2005 den tschechischen Führerschein gemacht und wie es der Zufall so wollte bekam die Führerscheinstelle natürlich Wind davon. Sie wollten den Schein einziehen, aber ich habe diesen nicht abgegeben, worauf ich ein Schreiben bekam indem stand, dass ich den Schein in der BRD nicht nutzen darf.

    Darüber hinaus wurde ich 2006 auch nochmal zu 90 Tagessätzen wegen BTMG verurteilt, d.h. es besteht keine Vorstrafe und im persönlichen Führungszeugnis ist keine Eintragung enthalten.

    Jetzt würde ich gerne meinen Führerschein neu beantragen, natürlich in der Hoffnung keinen MPU mehr machen zu müssen.

    Wie goß ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass ich den Schein einfach ohne MPU neu machen darf?

    1. Da bin ich leider etwas überfragt. Von 2006 bis 2017 sind Sie ja aus der 10-Jahres-Frist draußen. Da der tschechische Führerschein aber nicht akzeptiert wurde, kann es sein, dass für Sie die 15-Jahres-Frist gilt. Ich meine, Sie sollten das bei einem Anwalt klären, weil das eben schon recht speziell ist.

  66. Danke für die schnelle Antwort, ich hätte dann noch eine Frage.

    Wäre es dann vielleicht sinnvoll, den Führerschein einfach neu zu beantragen und falls eine MPU Aufforderung kommt, diese zu ignorieren bzw. den Antrag zurück zu ziehen?

    1. Da wär ich vorsichtig! Kenne mich wie schon gesagt zwar nicht detailliert mit den verwaltungsmäßigen Sachen aus, aber ich würde befürchten, dass der Führerscheinantrag dazu führen könnte, dass die komplette Frist (also 10 oder 15 Jahre) neu startet. Und das wäre ja extrem ärgerlich.

  67. Hallo,

    mir wurde Ende Juni 2017 der Führerschein entzogen wegen Trunkenheit im Verkehr BAK 1,16.

    Wurde dafür als Ersttäter verurteilt 35 TS 7 Monaten Sperrfrist.

    Ich musste 2009 meinen Führerschein wegen grobe OWi 4 Wochen abgeben (Fahrverbot)

    Seit dem Vorfall von 2009 bin ich nicht mehr aufgefallen.

    Ich habe in Flensburg angerufen, und die Sachbearbeiterin meinte dass der Eintrag von 2009 längst getigt ist und aus dem System gelöscht. Sie meinte dass die Fsst das nicht gegen mich zu negativen bewerten darf.

    Ich war letztens bei der Fsst und in meine Akte geschaut, und der Eintrag von 2009 war in meiner Akte noch vorhanden.

    Jetzt meine Frage, kann die Fsst das gegen mich verwenden obwohl es längst getilgt wurde?

    Laut Flensburg habe ich noch 0 Punkte. 3 Punkte kommen demnächst wegen der Trunkenheit dazu.

    1. Flensburger Einträge und die Führerscheinakte sind zwei völlig verschiedene Dinge. Da es von 2009 bis 2017 weniger als 10 Jahre sind, darf der Eintrag von 2009 auf jeden Fall drin bleiben. Daraus folgt aber nicht automatisch eine MPU. Es kommt ganz darauf an, was das damals war 2009 und ob das mit dem Vergehen von 2017 in einen engeren Zusammenhang gebracht werden kann.

  68. Ich habe eine Frage
    Mir wurde kürzlich, aufgrund einer Verurteilung wegen Fahrerflucht meine Fahrerlaubnis für 6 Monate entzogen.
    Vor 20 Jahren hatte ich meinen Führerschein, aufgrund einer BTMG Geschichte freiwillig abgegeben, er wurde ein Jahr später (1998), nach einem positiven psychiatrischen Gutachten, wiedererteilt.

    Fällt im jetzigen Fall die damalige freiwillige Führerscheinabgabe unter „Fahrerlaubnis wiederholt entzogen“ (mit MPU-Auflage), oder müsste der damalige Sachverhalt in meiner Führerscheinakte bereits gelöscht worden sein?
    Sollte ich vor dem Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis Akteneinsicht beantragen oder sollte ich das zeitgleich tun (also das eine mit dem anderen verbinden)?

    Ich bedanke mich schon einmal für iIhre Antwort.

  69. Hi,
    ich musste meinen Führerschein im Oktober 2007 abgeben. Ich hatte eine Alkoholfahrt mit 1,61 Promille. Ich habe eine Auflage zur MPU. Wie verhält sich das, nun sind ja bald 10 Jahre um und ich habe von verschiedensten „Verjährungsfristen“ gelesen. Mit wieviel Jahren bin ich denn nun auf der „sicheren“ Seite? Wie ist es möglich die Akte einzusehen um quasi mal zu lunschen? :) Dankeschön.

    1. Also die Akte ansehen können Sie jederzeit gefahrlos, so lange Sie nicht irgendeinen Antrag stellen (z.B. auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis). Und bei dieser Gelegenheit einfach ganz direkt nachfragen, ab wann keine MPU mehr nötig ist, da spricht auch nichts dagegen.

  70. Hallo,
    ich hatte 2009 eine Gerichtsverhandlung wegen eines fahrlässigen Vollrausches mit Personenschanden unter der Droge GBL. Zu diesem Zeitpunkt besaß ich noch keinen Führerschein. Ich zog ein Bezirk weiter als ich meinen Führschein anzufangen begann. Als ich ihn dort beantragte bekam ich keine Probleme bei der Erteilung totzt eines Deliktes in der Vergangenheit. GBL ist ja noch immer eine Grauzone. Nun habe ich meine Führerschein entzogen bekommen wegen einer Trunkenfahrt. Die Hauptfrage besteht darin ob ich wohl Probleme bei der Neuerteilung bekommen könnte, wegen dem Vorfall in der Vergangenheit? Hätte sie dies nicht schon bemerken müssen als ich den Füherschein bei Ersterteilung beantragt habe? Wird die Akte bei Ersterteilung nicht an die bearbeitende FFS weitergeschickt? Oder liegt besagter Vorfall noch unswissend in der Akte des andere Bezirks?

    1. Es kann halt sein, dass man bisher keine Gefährdung im Straßenverkehr bei Ihnen gesehen hat, weil das damals mit GBL ja außerhalb des Straßenverkehrs war. Jetzt haben Sie aber eine Trunkenheitsfahrt. Da liegt es im Ermessen der Führerscheinstelle, ob die den alten Kram auch einbeziehen wollen oder nicht.

  71. Hallo hatte mein Führerschein Mai 2007 damals freiwillig abgegeben, weil ich das Geld für die mpu nicht Hatte. wurde vorher von den Leute verpetzt die dort im Wald spazieren ging und dort stand ich auch und parkte und konsumiert. Bis Polizei kam und mich dann mit holte und die ganze Kram per bluttest machten. Nur das Auto Schlüssel musste ich abgeben. War auch noch in der probezeit.Später kam dann Post von Führerscheinstelle sollte Schein abgeben. Hatte bis jetzt auch nichts unternommen ergendwie ein Antrag auf wieder erlangung oder so, geschweige polizeilich im Verkehr aufgefallen oder im btm. Nur wegen falsch Aussage musste ich 2013 Geldstrafe bezahlen, die ich schon längst tat. Im faer steht bei mir Null Punkte und die Entscheidung zur freiwillige verzicht auf fahrerlaubnis.
    Sonst nichts. In der jetzige Führerscheinstelle hatten sie auch meine Akte nicht, hatte mal angerufen gehabt, da ich auch umgezogen bin. Müsste die Akte anscheinend noch dort sein wo ich mein lappen damals abgegeben habe vor 10 Jahre.Und mittlerweile bin ich vezogen seit 7 jahre.könnte noch was in meiner Akte stehen? würde gerne antrag auf mein Führerschein stellen und hoffe somit das ich kein mpu machen musst.

    1. In der Akte kann noch allerlei sonst stehen – also unbedingt Akteneinsicht nehmen. Wenn von dem Vorfall von 2013 was drin steht, laufen ziemlich sicher die 10 oder 15 Jahre erst ab diesem Zeitpunkt, nicht ab 2007. Dafür bin ich aber kein Experte. Bin ja kein Jurist.

  72. Hallo,würde gerne wissen,das ein gesundheitlicher Eignunngstest kostet und was bei eventuellen Reaktionstet und noch so psychologisch vom Arzt verlangt wird.Mit freundlichen Grüssen Marita.B

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *