Mit professioneller Führung sicher zum Ziel

Mit erfahrener Führung schaffen Sie auch einen schwierigen Weg zur positiven MPU. In über 15 Jahren habe ich viele hundert MPU-Kandidaten erfolgreich zum Ziel begleitet.
Mit engagierter Beteiligung können Sie bald auch dazu gehören.

(aktualisiert am 27.11.2025)

1. Selber aktiv werden!

Es gibt eine ganze Reihe von Fristen bei der MPU, auf die Sie nicht ausdrücklich hingewiesen werden. Dazu muss man gar nicht jemandem eine böse Absicht unterstellen, sondern es sind oft Auswirkungen, die an ganz verschiedenen Stellen ansetzen und deshalb lang unbemerkt bleiben können.

Sie selbst müssen aktiv werden und sich frühzeitig darum kümmern, dass Sie Bescheid wissen, was in Ihrem Fall zu erwarten ist. Vereinbaren Sie mit mir einen Termin für die kostenlose Analyse Ihres individuellen Falls - unkompliziert und flexibel per Videokonferenz:

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Dazu ein Beispiel:

Wenn Sie wegen eines Alkohol-Delikts zur MPU müssen, werden Sie eventuellAbstinenznachweise bringen müssen - je nach Einzelheiten Ihres Falles. Die umfassen meistens 12 Monate. Es können aber auch 6 Monate reichen oder sogar 15 Monate nötig sein. Der Sachbearbeiter bei der Führerscheinstelle weiß das nicht, weil es einfach außerhalb seines Arbeitsbereichs liegt. Sie dürfen sich deshalb nicht drauf verlassen, dass er Ihnen das schon rechtzeitig sagen wird.

Die Abstinenznachweise sind nur ein Beispiel von vielen. Schildern Sie mir die Einzelheiten Ihres Falles und ich werde Sie auf eventuell notwendige Fristen rechtzeitig hinweisen, damit Sie nicht über eine bestehende Sperrfrist hinaus unnötig Zeit verlieren.

2. Das Prinzip der MPU - einfach erklärt

Betroffene, die ahnungslos in eine nicht erkannte "Falle" getappt sind, fühlen sich "reingelegt und verarscht". Das ist zwar nachvollziehbar, trifft aber den Kern des Problems meistens nicht.

Die MPU folgt einem klaren Ziel

Durch die MPU sollen problematische Verkehrsteilnehmer erkannt und ggf. aus dem Verkehr gezogen werden, die durch eine besonders hohe Unfallgefahr aufgefallen sind.

Statistischer Daten müssen dafür her halten

Es ist naheliegend dafür statistische Daten zu Rate zu ziehen. Die sind teilweise durchaus beeindruckend:

Beispiel Alkohol:

Die Auswertung großer Versicherungsunternehmen belegt, dass die durchschnittliche Unfallhäufigkeit bei 2 ‰ rund 100(!) mal so hoch ist wie bei nüchternen Fahrern!

Solchen Autofahrern soll im Interesse der Verkehrssicherheit das Fahren verboten werden.

Nun haben statistische Daten bekanntlich auch immer die Eigenschaft, dass es eben Wahrscheinlichkeiten sind, bei denen es auch immer eine gewisse Anzahl Fälle gibt, die gewissermaßen "rausfallen" und nicht in das Schema passen. Wie geht man damit um?

Eine Möglichkeit wäre es, dass man das einfach hinnimmt und schulterzuckend sagt: "Pech gehabt! Du fällst eben durch das Raster. Unterm Strich ist es auf jeden Fall besser die 85-90 % Gefährder raus zu filtern und halt in Kauf zu nehmen, dass auch ein paar die Fahrerlaubnis verlieren, die sich inzwischen gebessert haben!"

Die MPU ist als Chance gedacht

Es wird angenommen, dass sich jeder Mensch ändern kann. Wenn Sie zur MPU "eingeladen" werden, haben Sie mindestens irgendetwas getan, das als erhebliche Gefährdung angesehen wird.

ACHTUNG.

Kommen Sie nicht auf die Idee das zu bestreiten oder verharmlosen! Es ist aktenkundig geworden und jeder Versuch, daran irgendetwas "zu drehen", wäre tödlich!

Eine reelle Chance besteht aber darin, wenn Sie glaubhaft belegen können, dass Sie sich inzwischen geändert haben (Einsicht ist wichtig!), so dass Sie jetzt keine Gefahr mehr darstellen.

Sie haben eine gute Chance…

…aber nur, wenn Sie sich innerhalb der "Spielregeln" der MPU bewegen!

Ich kann gut verstehen, dass Sie sich vielleicht falsch eingeschätzt empfinden ("das war doch nur eine ganz große Ausnahme; in Wirklichkeit bin ich doch völlig anders…"). Das ist aber nicht vorgesehen bei der MPU und würde auf gradem Weg zu einem negativen Gutachten führen.

Es ist völlig sinnlos darüber zu philosophieren wie (un-)realistisch das eventuell ist. Es gibt verbindliche Beurteilungskriterien für die MPU, an die der Gutachter gebunden ist. - Diese Kriterien werden Sie ganz gewiss nicht ändern können.

Meine MPU-Vorbereitung ist genau darauf zugeschnitten, dass Sie mit meiner Hilfe die bei Ihnen statt gefundenen positiven Veränderungen dem Gutachter so präsentieren können, dass sie optimal auf die Beurteilungskriterien passen und zu einer positiven Prognose führen müssen.

3. Unterschied: Begutachtung vs. Prüfung

Jeder Mensch hat in seinem Leben schon eine ganze Reihe von Prüfungen abgelegt. Allen gemeinsam ist, dass man eine bestimmte Anzahl Fehler machen darf um trotzdem noch bestanden zu haben. Es gibt Unterschiede, aber ein recht guter Richtwert ist es, dass man nur die Hälfte richtig haben muss. In Schulnoten ausgedrückt gibt das dann eine Vier: nicht gut, aber ausreichend.

Unterschied Prüfung / Begutachtung:

Ziel einer Prüfung ist es eine Rangfolge zu schaffen (z.B. von sehr gut bis unbefriedigend). Bei einer Begutachtung wird kontrolliert, ob der Kandidat den Katalog notwendiger Anforderungen erfüllt.

Ein typisches Beispiel für eine Begutachtung ist die alle zwei Jahre notwendige HU. Es wird kontrolliert, ob das Fahrzeug alle nötigen Voraussetzungen erfüllt um fahrtüchtig zu sein.

Trotzdem kann es erhebliche Unterschiede geben: So gibt es bei der HU die Unterscheidung zwischen geringe Mängel und erhebliche Mängel. Nur bei erheblichen Mängeln ist eine Wieder-Vorführung nötig und die beschränkt sich auf die gezielte Kontrolle der Behebung der gefundenen Mängel.

Bei der MPU bedeutet "Wieder-Vorführung" immer die komplette neue Begutachtung zum vollen Preis.

Das ist Ihr Aufgabenkatalog:

  1. Was genau ist passiert?
  2. Warum haben Sie das getan?
  3. Was ist jetzt anders?
  4. Wieso wird es nicht wieder vorkommen?

Das liest sich ja eigentlich ziemlich harmlos. Das ist es aber ganz und gar nicht: Der psychologische Gutachter erwartet von Ihnen eine handfeste lernpsychologische Verhaltensanalyse für Ihr problematisches Verhalten.

Was ist eine Verhaltensanalyse?

Die Lernpsychologie, nach der ja bei der MPU gearbeitet werden muss, geht davon aus, dass man "nicht einfach nur so" etwas tut, sondern man hat Handlungsgründe. Ich tue etwas, weil es mir etwas Angenehmes bringt oder weil es etwas Unangenehmes vermeidet.

Beispiel:

Da ist also einer immer wieder schneller als erlaubt gefahren und geblitzt worden. Das hat jedes Mal eine Geldstrafe gekostet. Das scheint ihm wohl egal gewesen zu sein. Vielleicht hat er ja viel Geld. Irgendwann waren die 8 Punkte voll und der Führerschein weg. Ob ihm das wohl auch egal war?

Man sieht an diesem kleinen Beispiel, dass die Antwort gar nicht so auf der Hand liegt:

Warum hat er es also trotzdem getan? Die Lernpsychologie sagt: Es muss etwas gegeben haben, das ihm so wichtig war, dass er sogar den Führerschein dafür aufs Spiel gesetzt hat. - Was war das?

Ich denke, Sie sehen an diesem simplen Beispiel, dass Sie ohne eine fundierte Aufarbeitung nicht weit kommen werden. Es kann schon sein, dass unser Beispiel-Kandidat oft furchtbar im Zeitdruck war. Das bleibt aber zu sehr an der Oberfläche:

4. ALLE - nicht nur ein paar!

Falls Sie's kaum glauben können: Sie müssen wirklich ALLE Fragen zur Zufriedenheit des Gutachters beantworten und nicht nur ein paar! Das ist nicht eine ganz böse Gemeinheit, sondern einfach rationeller so:

Die MPU ist eine Sammlung aller Kriterien, die als unverzichtbar gelten, wenn man Sie in Zukunft am Straßenverkehr teilnehmen lassen soll!

5. So klappt es zuverlässig 

Das Problem…

…und die Lösung:

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