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Internetseiten zum Thema MPU gibt es viele und von sehr unterschiedlicher Qualität. Deshalb möchte ich vorab ein paar Hinweise geben.
Die MPU ist kein Hexenwerk - aber auch kein Kinderspiel
Ja, es trifft zu, dass stattliche 40 Prozent durchfallen. Das liegt aber zu einem guten Anteil daran, weil immer noch erstaunlich viele völlig unvorbereitet zur Begutachtung antreten ("ich sag einfach die Wahrheit, dann werd ich schon bestehen!"). Das ist aber ein folgenschwerer Irrtum: Es geht bei der MPU nicht um Wahrheit, sondern es wird überprüft, ob Sie verstanden haben, wieso es zu dem problematischen Verhalten kam, weshalb Sie jetzt zur MPU müssen und vor allem, ob Sie die Gründe dafür aufgearbeitet und dauerhaft abgestellt haben.
Muss ich unbedingt einen Vorbereitungskurs machen?
Es gibt keine Verpflichtung an einer solchen Maßnahme teilzunehmen. Unterschätzen Sie die Anforderungen aber nicht.

Gute Vorbereitung konzentriert sich auf Ihren individuellen Einzelfall. Reines Bücherwissen kann das nicht leisten.
Grundsätzlich ist es jedem frei gestellt, auf welche Weise er sich auf die MPU vorbereiten mag - und das ist auch gut so, meine ich. Ein nicht unwesentliches Problem besteht aber darin, dass es nicht funktionieren würde, dass Sie sich einfach ein Buch kaufen, das von Anfang bis Ende durcharbeiten, und dann sind Sie fit für das einstündige Einzelgespräch mit dem psychologischen MPU-Gutachter.
Warum ist das so?
- Wer zur MPU muss, hat sich etwas geleistet, das als erhebliche Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer angesehen wird. Um eine solche Gefährdung möglichst zu vermeiden, wurde meistens bereits die Fahrerlaubnis entzogen. Die MPU soll Ihnen Gelegenheit geben zu belegen, dass Sie sich grundlegend so weit verändert haben, dass Sie jetzt keine Gefahr mehr sind.
- Die Frage nach dem Warum ist von zentraler Bedeutung. Und die ist nicht trivial. Jeder weiß, dass der Führerschein weg ist, wenn man betrunken oder unter Drogeneinfluss Auto fährt oder zu fleißig Punkte gesammelt hat. Trotzdem tun das Leute. Weil ihnen der Führerschein völlig unwichtig ist? Wohl kaum!
- Die Erfahrung lehrt, dass man längst nicht bei jeder Regel-Überschreitung erwischt wird. Es wird schon gut gehen denken viele - und es ist ja meistens schon oft gut gegangen.
- Und jetzt sind Sie aber doch erwischt worden und die kostbare Pappe ist weg! Mist, ich hab einfach Pech gehabt. So empfinden es viele Betroffene. Die Statistik zeigt aber, dass die Wirklichkeit anders aussieht: Nur die Allerwenigsten sind gleich beim ersten Mal erwischt worden. Der Gutachter weiß, dass ihm überwiegend hartnäckige Wiederholungstäter gegenüber sitzen. Das große Indianer-Ehrenwort das nie, nie wieder mehr zu machen, wird ihn deshalb nicht überzeugen.
- Der Gutachter muss eine echte handfeste, tief reichende Veränderung bei Ihnen erkennen können. Sonst darf er Ihnen keine positive Prognose aussprechen. Dessen sind sich viele nicht bewusst, und es wird nicht leicht sein ihn davon wirklich zu überzeugen. Genau an dieser Stelle setzt mein MPU-Coaching an: Als ausgebildeter Verkehrspsychologe kenne ich die Arbeitsweise des MPU-Gutachters und die Kriterien, an die er sich halten muss, im Detail. Deswegen bringt Sie eine solche zielgerichtete Vorbereitung der erfolgreich bestandenen MPU einen ganz entscheidenden Schritt näher und spart Ihnen erfahrungsgemäß eine Menge Zeit.
Jeder Fall ist anders
Es stimmt zwar, dass es eine Hand voll typischer Grundmuster gibt, die bei der MPU immer wieder zu finden sind. Den Gutachter interessieren aber gerade die feinen Unterschiede. Er wird Ihnen auch Fragen stellen, über die Sie wahrscheinlich noch nie näher nachgedacht haben und deshalb eine fundierte Antwort, die ihn zufrieden stellen kann, schuldig bleiben müssen. Irgendeine "Story" auswendig zu lernen ist nicht die Lösung. Mit einer fachkundig angeleiteten Aufarbeitung bekommt Ihr individueller Fall die nötige Substanz und lässt Sie nicht mehr sprachlos werden.
Nutzen Sie deshalb meine kostenlose Erstberatung und verschaffen Sie sich einen persönlichen Eindruck von mir als Person und meiner Arbeitsweise. Ich verwende vorzugsweise Einzelsitzungen per Videokonferenz. Teilnehmen können Sie von überall aus, wo Sie Internetzugang haben. Ein ganz normales Smartphone ist ausreichend. Ein Termin kann gerne auch abends oder am Wochenende vereinbart werden.