MPU wegen Alkohol: Erfolgreiche Vorbereitung online
Wer eine MPU wegen Alkohol bestehen muss, steht oft unter großem Druck: hohe Kosten, Unsicherheit über den Ablauf und die Sorge, beim ersten Versuch durchzufallen. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Vorbereitung haben Sie beste Chancen auf ein positives Gutachten.
Das finden Sie hier:
- Warum eine MPU wegen Alkohol angeordnet wird
- Ablauf der Begutachtung
- Typische Fragen des Gutachters
- Abstinenznachweis und Alkohol-Tests
- So funktioniert meine MPU-Vorbereitung
- Dauer und Kosten
- Erfolgsfaktoren für das Bestehen
- FAQ zur Alkohol-MPU
- Häufige Fehler bei der Alkohol-MPU
- VORSICHT: Schon ab 1,1 ‰ MPU möglich!
- Darf auch Radfahren verboten werden?
- Was sonst noch wichtig ist
- MPU-Coaching online – bequem, individuell, erfolgreich
- Die finanzielle Seite der Alkohol-MPU
- Rückmeldungen meiner Klienten
Auf dieser Seite erfahren Sie alles Wichtige zur Alkohol-MPU - von Ablauf und Nachweisen bis hin zu typischen Fragen des Gutachters. Außerdem zeige ich Ihnen, wie Sie sich bequem online per Videokonferenz gezielt vorbereiten können.
1. Warum eine MPU wegen Alkohol angeordnet wird
Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) wird angeordnet, wenn Zweifel an der Fahreignung bestehen.
Kritisch wird es, wenn Alkohol und Straßenverkehr aneinander geraten. In einer sehr groß angelegten Untersuchung, die im Auftrag mehrerer Versicherungen durchgeführt wurde, kam heraus, dass Verkehrsteilnahme mit 2 ‰ zur Folge hat, dass das Unfallrisiko mehr als 100-fach erhöht ist - ein sehr beeindruckender Wert, finde ich!
Ab wann ist eine MPU wegen Alkohol verpflichtend?
- Wenn der gemessene Blutalkohol-Wert bei 1,6 ‰ oder höher lag, muss die Führerscheinstelle zwingend eine MPU verlangen.
- Als Ersttäter Alkohol gibt es bei Promillewerten zwischen 1,1 ‰ und 1,59 ‰ nicht automatisch eine MPU. Problematisch kann es werden, denn Ihnen noch fast keine Wirkung des Alkohols anzumerken war. Daraus wird geschlossen, dass Sie anscheinend eine hohe Alkoholgewöhnung haben. Die Führerscheinstelle darf deshalb eine MPU auch bei Ersttätern verlangen. Hier kommt es sehr darauf an, in welchem Bundesland Sie leben. In Bayern und Baden-Württemberg ist die Wahrscheinlichkeit hoch, in Nordrhein-Westfahlen aber fast Null.
- Wenn Sie in den letzten 10 Jahren schon einmal wegen Alkohol aufgefallen sind, gelten Sie als Wiederholungstäter und werden zur MPU "eingeladen" - auch wenn in beiden Fällen der Promillewert noch unter 1,1 ‰ gelegen ist.
2. Ablauf der Begutachtung
Die MPU besteht aus drei Teilen:
- Medizinische Untersuchung
- Blutwerte (z. B. Leber), ggf. Screening.
- Kurzer körperlicher Check.
- Leistungstests am PC
- Reaktionsvermögen, Konzentration, Aufmerksamkeit.
- Psychologisches Gespräch
- Entscheidend für das Ergebnis.
- Dauer ca. 45–60 Minuten.
- Hier müssen Sie nachvollziehbar erklären, wie es zu den Auffälligkeiten kam und wie Sie Rückfälle verhindern.
3. Typische Fragen des Gutachters
Der Gutachter möchte keine „perfekten“ Antworten, sondern einen ehrlichen roten Faden. Häufige Fragen sind z. B.:
- Warum sind Sie unter Alkoholeinfluss gefahren?
- Gab es früher Probleme mit Alkohol im Alltag?
- Welche Veränderungen haben Sie seitdem vorgenommen?
- Wie stellen Sie sicher, dass so etwas nie wieder passiert?
Tipp:
Trainieren Sie, Ihren Fall und seinen Hintergrund klar, ehrlich und nachvollziehbar darzustellen. Genau dabei unterstütze ich Sie in unseren Sitzungen.
4. Abstinenznachweis und Alkohol-Tests
Ob ein Nachweis erforderlich ist, hängt von Ihrem Fall ab:
- Kontrolliertes Trinken: Bei einmaliger Auffälligkeit und geringem Risiko kann es genügen, überzeugend darzulegen, dass Sie kontrolliert trinken können.
- Abstinenznachweis: In vielen Fällen erwartet die Begutachtungsstelle Belege über 6–12 Monate Abstinenz.
Mögliche Nachweismethoden:
- Urin-Screenings: (regelmäßige Kontrollen, kurzfristige Termine)
- Haaranalyse (EtG): 3 cm Kopfhaar = 3 Monate Nachweis, 6 cm = 6 Monate.
- PEth-Bluttest: kann wochenlangen Alkoholkonsum zuverlässig aufzeigen.
Ich helfe Ihnen bei der Entscheidung, welche Strategie sinnvoll ist und wie Sie die Nachweise korrekt dokumentieren.
Kontrolliertes Trinken oder Abstinenz – was passt zu Ihnen?
Wenn Sie die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen, dürfte kontrolliertes Trinken die Entscheidung Ihrer Wahl sein. Sie sind damit deutlich flexibler und sparen Geld.
- Nicht mehr als 2 ‰ wurden gemessen.
- Sie sind Ersttäter Alkohol.
Bei der 2 ‰-Grenze gibt es etwas Spielraum. Der Gutachter wird auf Details schauen:
- Wie alt sind Sie?
Einem 20-Jährigen wird erfahrungsgemäß eher zuzutrauen sein, dass er zeitnah sein Trinkverhalten verändern kann als einem 60-Jährigen, bei dem eben sich alles schon gewohnheitsmäßig eingespielt hat. - Wann war der Vorfall?
Eine Trunkenheitsfahrt zu ungewöhnlicher Uhrzeit und unter der Woche wird den Gutachter hellhörig werden lassen, während dasselbe Delikt abends am Wochenende häufiger ist.
Ein No-Go:
- Wenn Sie Wiederholungstäter Alkohol sind, kommt kontrolliertes Trinken nur in sehr seltenen Fällen noch in Frage (z.B. wenn zwischen beiden Alkohol-Delikten schon viele Jahre vergangen sind und in beiden Fällen ein wirklich sehr niederer Promillewert gemessen wurde).
Tipp:
Mehr erfahren Sie auf den beiden Themenseiten:
5. So funktioniert meine MPU-Vorbereitung
Ich biete Ihnen eine individuelle MPU-Vorbereitung - 100 % online:
- Persönliche Einzelsitzungen per Videokonferenz
- Flexible Termine, auch abends oder am Wochenende
- Über 15 Jahre Erfahrung in der MPU-Vorbereitung
- Transparente Festpreise - keine versteckten Kosten
- Hohe Erfolgsquote durch gezielte Gesprächstrainings
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6. Dauer und Kosten
Die Dauer bis zum positiven MPU-Gutachten hängt von Ihrer individuellen Situation ab:
- Vorbereitung auf das Gespräch: in der Regel je nach verfügbarer Zeit 6 bis 12 Wochen. Wenn es bei Ihnen aber "brennt", lässt sich bestimmt eine Lösung finden, wie es in deutlich kürzerer Zeit auch zu schaffen ist - einfach anfragen!
- Bei Abstinenznachweis: plus 6–12 Monate Wartezeit
Kosten (Beispiele)
- MPU-Gebühr: ca. 800–1000 € bei Einzel-Fragestellung, bei Mehrfach-Fragestellung (z.B. Alkohol + Drogen + Fahrerflucht) bis zu 2000 €
- Abstinenznachweise: ca. 300–900 € - deutlich Ersparnis möglich bei Wahl eines günstigen Labors
- Vorbereitung: je nach Aufwand sehr unterschiedlich.Mein Coaching per Videokonferenz kostet meistens zwischen 800 und 1200 €
Ihr Vorteil:
Mit meiner Online-Vorbereitung erhalten Sie nach der kostenlosen Erstberatung klare Festpreise und volle Transparenz.
7. Erfolgsfaktoren für das Bestehen
- Einsicht und ehrliche Reflexion - Sie müssen zeigen, dass Sie Ihr Verhalten verstanden haben.
- Strategie für die Zukunft - Gutachter erwarten konkrete Maßnahmen, wie Rückfälle vermieden werden.
- Training des Gesprächs - Sicherheit und Authentizität im psychologischen Teil sind entscheidend.
- Nachweise sauber führen - Ohne Lücken oder Fehler.
Mit gezieltem Coaching können Sie Ihre Chancen deutlich erhöhen.

Verdammt, dieser Zug ist abgefahren! - Warten Sie nicht zu lang mit der Vorbereitung!
8. FAQ zur Alkohol-MPU
Brauche ich immer einen Abstinenznachweis?
Nicht zwingend, aber in vielen Fällen erwartet. Ob kontrolliertes Trinken oder Abstinenz sinnvoll ist, hängt vom Einzelfall ab.
Wie lange dauert die Vorbereitung?
Je nach Situation meistens 2-3 Monate. Sie haben das aber weitgehend selbst in der Hand. Wenn Sie z.B. noch Abstinenznachweise brauchen, können wir die einzelnen Video-Sitzungen in etwas größerem zeitlichen Abstand planen. Wenn aber der MPU-Termin schon bald ansteht, ist auch das hinzukriegen.
Was fragt der Psychologe?
Vor allem: Warum es zu den Auffälligkeiten kam, welche Veränderungen Sie vorgenommen haben und wie Sie künftig Rückfälle verhindern.
Kann man die MPU ohne Vorbereitung bestehen?
Theoretisch ja, praktisch scheitern aber die meisten Unvorbereiteten beim ersten Versuch. Das liegt daran, weil sie plötzlich mit Fragen konfrontiert werden, über die sie noch nie nachgedacht haben. Gute Vorbereitung erhöht die Erfolgschancen ganz erheblich.
9. Alkohol-MPU schon ab 1,1 ‰?
Ein Gerichtsurteil ermöglicht die Anordnung einer Alkohol-MPU schon ab 1,1 ‰, denn wer mit mehr als 1,1 ‰ einen weitgehend nüchternen Eindruck macht scheint ja eine hohe Gewöhnung zu haben!
Wo lauert die Gefahr?
Die Tücke steckt im Detail: Es ist naheliegend, dass man versucht so nüchtern wie möglich zu wirken, wenn man in eine Kontrolle kommt. Das tut man natürlich in der Hoffnung gar nicht pusten zu müssen. Oft kommt man aber trotzdem nicht drum rum (Atemkontrolle darf man verweigern, was aber meistens nur dazu führt, dass eine Blutprobe angeordnet wird; die darf notfalls auch gewaltsam erzwungen werden).
Spätestens jetzt sollte man aber das Verhalten drastisch ändern und die Alkoholisierung deutlich sichtbar machen.
Sie sollten:
- wirklich alle Reaktionstests verweigern
- auf Fragen am besten überhaupt nicht reagieren
Wenn Sie die 1,1 ‰-Grenze überschritten haben, gelten Sie so wie so als absolut fahruntüchtig und haben durch das Fahren in diesem Zustand bereits eine Straftat begangen. Alles, was Sie jetzt tun, kann zu Ihrem Nachteil verwendet werden. Deshalb tun Sie am besten jetzt gar nichts mehr!
Wenn Sie sich nämlich jetzt kooperativ verhalten und allen Aufforderungen so gut wie möglich nachkommen, kann es gut sein, dass der untersuchende Arzt in das Protokoll schreibt: "Nur minimale Anzeichen von Trunkenheit" oder etwas Ähnliches. Wenn bei Ihnen aber z.B. 1,4 ‰ oder noch mehr gemessen wurde, darf der Sachbearbeiter bei der Führerscheinstelle schlussfolgern: "Hoppla! Der hat noch einen recht nüchternen Eindruck gemacht? Na, da scheint er wohl deutlich mehr gewöhnt zu sein. Das sollten wir unbedingt überprüfen - also MPU&helip;"
10. Darf Radfahren wegen Alkoholfahrt verboten werden?
Wer bisher trotz Verbot mit einem Fahrrad unterwegs ist, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Das kann sehr hinderlich sein, wenn einem der Führerschein z.B. wegen einer Trunkenheitsfahrt entzogen wurde und man demnächst zur MPU antreten will.
Nach einem aktuellen Gerichtsurteil ist es aber nicht zulässig auch das Radfahren wegen einer Trunkenheitsfahrt zu verbieten. Es kann also durchaus sinnvoll sein sich gegen ein solches Verbot zu wehren.
11. Häufige Fehler bei der Alkohol-MPU
- Wie oft?
Der Gutachter wird Sie bestimmt fragen, wie oft ungefähr Sie denn alkoholisiert gefahren sind. Viele antworten darauf: "Nur dieses eine Mal! Das war eine ganz große Ausnahme!" - Natürlich kann das theoretisch tatsächlich möglich sein. Er kennt aber die statistischen Zahlen was die Wahrscheinlichkeit des Erwischt-Werdens angeht. Wenn Sie also stocksteif behaupten nur dieses eine Mal alkoholisiert gefahren zu sein, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ihn anlügen bei 300 zu 1 oder noch höher. - Er wird Ihnen also nicht glauben! - Wie viel?
Sie werden auch sehr genau nach Ihrem Trinkverhalten befragt werden. Es muss realistisch nachvollziehbar sein, wie sich Ihre jetzige Trinkfestigkeit entwickelt hat. Viele Kandidaten tendieren dabei zu sehr starker Beschönigung und Verharmlosung. Wer mit 2 Promille oder mehr es noch geschafft hat ein Fahrzeug in Gang zu setzen und zu fahren, der hat nicht zum ersten Mal eine solche Menge Alkohol getrunken. Wenn Sie Ihr Trinkverhalten am Delikttag als die große Ausnahme darstellen, geht Ihre Glaubwürdigkeit gegen Null.
Begehen Sie nicht den Fehler das unangenehme Thema MPU auf die lange Bank zu schieben! Es wäre sehr ärgerlich, wenn Sie erst spät feststellen, dass Sie z.B. Abstinenznachweise größerer Dauer brauchen (12 Monate sind eher der Normalfall) und Sie das erst kurz vor Ende der Sperrfrist merken. Sie wären wirklich nicht der Erste, dem das passiert!
12. Was sonst noch wichtig ist
Die MPU ist eine anspruchsvolle Begutachtung mit mehr als 40 % Durchfallquote. Eine "Wieder-Vorführung" zum stark reduzierten Preis wie bei der HU gibt es bei der MPU nicht. Es fallen immer die vollen Kosten von rund 1000 € an. Werfen Sie also nicht Ihr Geld zum Fenster raus indem Sie "mal versuchen ob es klappt."
Mit der richtigen Vorbereitung wissen Sie genau, welche Fragen auf Sie zukommen
- Warum sind Sie unter Alkoholeinfluss gefahren?
- Wie oft schätzungsweise haben Sie das getan?
- Was haben Sie aus der Situation gelernt?
- Wie stellen Sie sicher, dass es nie wieder passiert?
Ich halte nichts von starren Fragenkatalogen. Alle Fragen, die Ihnen der Gutachter stellen wird, muss man immer vor dem Hintergrund Ihres speziellen Falles sehen. Wir werden auch besprechen, welche Absicht er damit verbindet und was voraussichtlich als Nächstes kommen wird.
Beachten Sie:
Es reicht nicht nur gute Vorsätze her zu beten. Der Gutachter erwartet glaubwürdige handfeste Verhaltensänderung.
Stichwort: Trinkmotive
Im Kommentar zu den Begutachtungs-Leitlinien ist nachzulesen: "(...) dass niemand aus geselligem Anlass (...) oder aus Geschmacksgründen (...) Alkoholmengen konsumieren [wird], die zu einer BAK wesentlich über 0,8 Promille führen."
Oder anders gesagt: Wer so viel trinkt, dass er mehr als 0,8 Promille erreicht, bei dem muss "irgendwas im Busch" sein. Wenn Sie hier die überzeugende Antwort schuldig bleiben, führt das unweigerlich zu einem negativen Gutachten!
Trinken aus Geselligkeit
Sie trinken einfach aus Geselligkeit? Dieses Trinkmotiv ist für die MPU kritisch und problematisch zu sehen: Wer große Mengen Alkohol immer dann zu sich nimmt, wenn er in einem geselligen Umfeld ist, in dem fast alle ziemlich viel trinken, gehört zu einer Hoch-Risiko-Gruppe, was die Rückfallwahrscheinlichkeit angeht.
Wenn jemand wirklich nur aus reiner Alkohol-Geselligkeit trinkt, dann ist der alkohollastige Ritus für ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit ein wesentlicher Teil des Genusses und Vergnügens. Ich denke, es ist nachvollziehbar, wieso das reine Trinken aus Geselligkeit ein für die MPU sehr schwieriges Trinkmotiv ist.
Entlastungstrinken
Es gibt Trinkmotive, mit denen man deutlich günstigere Ausgangsbedingungen hat. Diese Trinkmotive haben die Bezeichnung Entlastungstrinken als Oberbegriff. Ich will erklären, was es damit auf sich hat.
Jeder weiß, dass es im Leben Ereignisse gibt, die eine erhebliche Belastung bedeuten. Worin im einzelnen diese Belastung besteht, das kann sehr unterschiedlicher Art sein. Was genau die Belastung ausmacht, das ist nicht weiter festgelegt und von Fall zu Fall sehr verschieden. Allen diesen Belastungssituationen gemeinsam ist, dass es nicht nur kurzfristige Auswirkungen sind, sondern sich über viele Monate bis mehrere Jahre hinziehen können.
Hier kann Alkohol ins Spiel kommen (auch das auf unterschiedliche Weise). Er kann nämlich eine Art "Ventilfunktion" übernehmen und den subjektiv erlebten Druck reduzieren oder zeitweise ein Stück weit in den Hintergrund schieben. Genau das ist mit dem Oberbegriff Entlastungstrinken gemeint.
13. MPU-Coaching online – bequem, individuell, erfolgreich
Keine Frage: Niemand befasst sich gern mit dem Thema Führerschein-Verlust. Ich meine aber, dass man sich das Unangenehme nicht auch noch weiter verschlimmern sollte, indem man viele Sitzungen mit 10 bis 15 anderen Betroffenen in einem öden Gruppenkurs zubringt, der sein Geld nicht wert ist und schon vom Konzept her auf den Einzelfall gar nicht ausreichend eingehen kann.
Was die Eignung dieses Mediums zur MPU-Vorbereitung angeht: Viele Fortbildungs-Veranstaltungen der MPU-Träger finden längst auch per Videokonferenz statt.
Überzeugende Vorteile:
- Termine flexibel auch abends oder am Wochenende möglich
- Maximale Vertraulichkeit ist gesichert
- Optimales Eingehen auf Ihren individuellen Fall ist durch echte 1:1 Vorbereitung gewährleistet
So bereite ich Sie optimal vor
- Kostenlose Erstberatung
Wir besprechen Ihre Situation und beantworten Ihre wichtigsten Fragen. - Individueller Vorbereitungsplan
Ein Plan, der genau auf Ihren Fall zugeschnitten ist – keine Standardlösung. - Training und Feedback
Wir üben das Gutachtergespräch, bis alles sicher sitzt.
Warum Sie bei mir in den besten Händen sind
- Über 15 Jahre Erfahrung in MPU-Vorbereitung
- Hohe Erfolgsquote meiner Klienten
- Individuelle Betreuung statt Standardkurs
MPU-Alarm: Ihr Coach
MPU-Alarm ist eine unabhängige Plattform für MPU-Informationen und Beratung.
Alle Inhalte basieren auf praktischer Erfahrung mit MPU-Fragestellungen und den Anforderungen der Begutachtungsstellen.
Ziel ist Aufklärung, Transparenz und realistische Einschätzung – ohne Werbeversprechen.
Schwerpunkt: Alkohol-MPU, Drogen-MPU, wiederholte Verkehrsauffälligkeiten.
Alle Informationen werden regelmäßig überprüft und aktualisiert.

Wieso ist da keine MAUS…?
14. Wie viel kostet die Alkohol-MPU?
Jede MPU-Begutachtungsstelle braucht mindestens
- 2 psychologische Gutachter (ist vorgeschrieben, um zugelassen zu werden)
- 1 Verkehrsmediziner
- 1 Sekretariat
- 1 Wartezimmer
- 1 Arzt-Zimmer
- 1 Zimmer für das Gutachtergespräch

Sieht so der MPU-Gutachter aus, nachdem er sich eine goldene Nase verdient hat?
Schein und Wirklichkeit
Die MPU ist für die MPU-Stellen nicht die Goldgrube. Tatsächlich sieht die Realität nämlich so aus, dass die meisten Stellen nur an maximal zwei Tagen pro Woche Begutachtungen durchführen. Die eh schon recht bescheidene "Menschenmenge", auf die man im Wartezimmer trifft, ist nicht das Tagesquantum, das man vermutet, sondern die halbe oder ganze Wochenmenge.
Die MPU-Gutachter sind nur sehr selten fest angestellt, sondern auf Werkvertragsbasis beschäftigt und an zwei oder sogar drei MPU-Stellen tätig. Mobilität ist also gefragt. Und selbstverständlich kommt von den 800 bis 1000 Euros, die der Klient löhnen muss, nur ein kleiner Teil beim psychologischen Gutachter an (meistens deutlich unter 200 &eur;). Man liegt also gewiss meilenweit daneben, wenn man glaubt, der Gutachter würde sich eine goldene Nase verdienen.
Die MPU könnte um Einiges preiswerter sein, wenn es deutlich weniger MPU-Stellen geben würde und die dann auch wirklich die ganze Woche über belegt wären, denn die Miete für die Räumlichkeiten, die ja möglichst zentral und bahnhofsnah liegen müssen, fällt ja für den ganzen Monat an und nicht nur für ein oder zwei Tage pro Woche.
Zusatzeinnahme Urin-Screenings und Haaranalysen
Damit die MPU-Stellen rentabel arbeiten können, bieten sich Zusatzeinnahmen an. Da stechen zuerst mal die Abstinenznachweise ins Auge.
Beispiel Haaranalyse:
Bei günstigen Großlabors ist die Haaranalyse Alkohol derzeit ab 65 € zu bekommen. TÜV Süd hier in der Nähe verlangt stolze 330 € dafür (und wird als Großkunde beim Labor vermutlich Sonderpreise bekommen).
Es lohnt sich also schon die Preise zu vergleichen. Aber Vorsicht: Das von Ihnen ausgewählte Labor muss nach CTU 3 akkreditiert sein!
Vorbereitungskurse
Mehrere der größeren MPU-Träger bieten eigene Vorbereitungskurse an, oft unter einem eigenen Namen. Nach meiner Erfahrung sind diese Kurse (meistens in Großgruppen von mehr als 10 Teilnehmern) ihr Geld nicht wert, weil dort kaum auf den einzelnen Fall eingegangen werden kann. Das ist aber kontraproduktiv, weil gemäß Vorgabe die Begutachtung bei der MPU ja gerade auf den Einzelfall ausgerichtet sein soll.
Hartnäckig hält sich das durch rein gar nichts belegbare Gerücht, dass man die MPU am leichtesten bestehen würde, wenn man halt einen solchen Kurs bei einer Tochterfirma des MPU-Trägers macht, wo man nachher auch zur MPU hingehen wird. Entsprechend wird bei den kostenlosen Info-Abenden auch fleißig für diese Kurse geworben.
15. Rückmeldungen meiner Klienten
Den Bescheid halte ich jetzt in den Händen mit einem positiven Ergebnis für mich. Daher möchte ich mich nochmal recht herzlich bedanken bei Ihnen für die Unterstützung. Ich bin natürlich gleich nach Eingang zur Führerscheinstelle den Führerschein abholen.
(F.P., Juli 2025)
+++++
Die MPU ist gut gelaufen. Zuerst war ich bei der Gutachterin. Diese hat mir gleich gesagt dass sie meine Aussagen stimmig und nachvollziehbar findet und ich von ihrer Seite schon einmal bestanden habe.
(Alex H., März 2025)
