Mann ist zuversichtlich die MPU zu bestehen

MPU Grundlagen verstehen – allgemein verständlich erklärt

Wichtig zu wissen:

Bei der MPU steht oder fällt der Erfolg der Begutachtung in 90 % der Fälle beim psychologischen Teil. Der Gutachter hat rund eine Stunde Zeit für das Einzelgespräch mit Ihnen. Sie müssen Ihn davon überzeugen können, dass Ihre Aufarbeitung Hand und Fuß hat.

Es handelt sich um eine Begutachtung - keine Wissensprüfung wie bei der theoretischen Fahrprüfung. Ich werde den wichtigen Unterschied gleich erklären.

Sie erfahren, wie Gutachter die MPU bewerten, welche Fehler häufig passieren und mit welcher Vorbereitung Sie selbstbewusst und angstfrei in die MPU gehen können.

1. Die Logik der MPU verstehen

Keine Willkür:

Die MPU ist komplex und nicht in einem kurzen Satz zu erklären. Sie ist aber weit entfernt davon eine willkürliche Angelegenheit zu sein. Der Gutachter ist an sehr detaillierte Vorgaben gebunden.

Wenn man aus einer gefährlichen Mischung von Halbwissen und Gerüchten antritt, ist das negative Ergebnis aber schon so gut wie vorprogrammiert. Man zimmert sich mangels echtem Verständnis ein Bild von der MPU, das oft in zentralen Punkten fundamental falsch ist, fühlt sich missverstanden und empfindet sich vom MPU-Gutachter ungerecht behandelt.

Vermeiden Sie diese folgenschwere Sackgasse durch frühzeitige umfassende Information und professionelle Vorbereitung!

Das Ziel der MPU verstehen

Die MPU wird von den Betroffenen subjektiv meistens als Bestrafung erlebt. Tatsächlich wurde sie aber eingeführt mit dem Ziel, um die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten und die Unfallzahlen zu senken.

Wer zur MPU aufgefordert wird ist durch Verhaltensweisen im Straßenverkehr aufgefallen, die als besonders unfallträchtig bekannt sind. Es soll deshalb genau überprüft werden, ob Sie dieses problematische Verhalten erkannt, aufgearbeitet und dauerhaft abgestellt haben. Nur dann darf Ihnen der Gutachter eine positive Prognose aussprechen.

Das Kriterium Fahrtauglichkeit

Verkehrsteilnehmer, die eine deutlich erhöhte Unfallgefahr darstellen, sollen erkannt und bei Bedarf bis auf weiteres von der Verkehrsteilnahme ausgeschlossen werden - im Interesse der Allgemeinheit.

Fahrtauglichkeit meint hier also nicht, ob Sie besonders flott um die Kurven pfeifen können, sondern ob Sie sich als einer von sehr vielen Verkehrsteilnehmern in allen Situationen so verhalten können, dass niemand unnötig gefährdet wird.

Die MPU ist als Chance gedacht - nicht als Strafe

Weil angenommen wird, dass jeder Mensch lebenslang lernfähig ist und sich verändern kann (wenn er das wirklich will), soll die MPU konsequenterweise die Möglichkeit bieten das im Einzelfall genauer überprüfen zu können. Einzelheiten dazu sind in den amtlichen Beurteilungskriterien festgelegt - einem Buch mit über 500 Seiten Umfang.

Überprüft werden bei der MPU vor allem zwei Themen:

Kann ich wirklich wegen einer einzigen falschen Antwort durchfallen?

Die MPU ist keine klassische Prüfung mit Noten von 1 bis 6 (und mit einer 4 hat man noch bestanden), sondern es handelt sich um eine Begutachtung wie bei der alle 2 Jahre fälligen Hauptuntersuchung Ihres Autos.

Auch dort gibt es ja eine lange Liste an Kriterien, die für die Fahrtauglichkeit Ihres Autos erfüllt sein müssen, um die neue Plakette zu kriegen:

Es reicht bereits, wenn ein einziges dieser Kriterien nicht erfüllt wird, und Sie bekommen die Plakette nicht.

Nach der gleichen Logik ist auch die MPU aufgebaut: Es wird begutachtet, ob Sie alle als entscheidend angesehene Voraussetzungen erfüllen, um wieder am Straßenverkehr teilnehmen zu können.

Wenn Ihnen dieses Prinzip klar geworden ist und die MPU nicht mit einer Auswendiglern-Prüfung wie die theoretische Führerscheinprüfung verwechseln, wird auch die Medizinisch Psychologische Begutachtung einen großen Teil ihrer Schrecken verlieren.

Ich sag die Wahrheit, dann muss ich doch bestehen?

Das ist ein nicht auszurottender folgenschwerer Irrtum. Was vorgefallen ist, kann der MPU-Gutachter ja in Ihrer Führerscheinakte nachlesen. Er will jetzt heraus finden, warum Sie sich so verhalten haben. Wer sich nicht entsprechend vorbereitet hat, wird von den Fragen des Gutachters überrascht sein und nur sehr oberflächliche allgemeine Antworten geben können.

Das genügt aber nicht. Der Gutachter muss verstehen können warum bei Ihnen das problematische Verhalten überhaupt entstehen und sich verfestigen konnte.

Wissen Sie das selbst überhaupt? Vermutlich eher nicht, wenn Sie das nicht sorgfältig aufgearbeitet haben! Wenn die wirklichen Gründe so offensichtlich wären, hätten Sie ja wahrscheinlich sofort erkannt, was sich da entwickelt und wohin es schließlich führen wird.

Viel eher ist es der Normalfall, dass alles bei weitem nicht so offensichtlich auf der Hand liegt. Die "Wahrheit" besteht nicht ganz simpel darin, dass Sie berichten, was passiert ist, sondern sie ist viel komplexer. Die hartnäckige Frage nach dem Warum lässt Betroffene oft schnell verstummen, wenn sie sich damit nicht ausreichend in die Tiefe gehend befasst haben.

2. Warum viele Teilnehmer bei der MPU scheitern

Nicht jede Vorbereitung ist nützlich:

Trotz intensiver Vorbereitung bestehen viele Teilnehmer die MPU nicht. Das ist bedauerlich, hat aber fast immer konkrete Gründe.

Die Hauptgründe sind oft:

Typische Fehler und Irrtümer

MPU-Vorbereitung aus Büchern kann immer nur Beispiele liefern. Die Übertragung auf den eigenen Fall müssen Sie selber vornehmen. Das ist nicht trivial, weil hier Hemmungen eine Rolle spielen sich mit dem oft als peinlich empfundenen eigenen Verhalten wirklich näher auseinander zu setzen ("Wie konnte ich nur…!").

Man glaubt sich intensiv vorbereitet zu haben (schließlich hab ich doch drei Bücher gelesen!), sieht aber oft den "blinden Fleck" nicht, um den man einen weiten Bogen gemacht hat.

Menschen neigen auch dazu Unangenehmes von sich weg zu schieben: "Jetzt hab ich ja erst mal 1 Jahr Sperrfrist. Mit der Vorbereitung auf die MPU fang ich dann 4 Wochen vorher an…" Das kann böse ins Auge gehen, wenn man viel zu spät bemerkt, dass man ja vielleicht Abstinenznachweise braucht, die 6 oder sogar 12 Monate Zeit verlangen.

Welche Fragen stellt der Gutachter und warum?

Er muss am Ende der Begutachtung ja eine Prognose abgeben, ob Ihr problematisches Verhalten, das zur MPU geführt hat, jetzt wirklich dauerhaft abgestellt ist. Um diese Prognose erstellen zu können, muss er folgendes wissen:

Weil jeder Fall individuell genau betrachtet werden muss, gibt es nicht die Standardfragen. Was im einen Fall eine Viertelstunde Zeit benötigt, kann im anderen Fall in wenigen Minuten abgehandelt sein, weil dort der Schwerpunkt ganz wo anders liegt. Deshalb macht es keinen wirklichen Sinn allgemeine Fragenkataloge pauken zu wollen, wie man sie im Internet in großer Zahl findet.

Worauf der Gutachter wirklich achtet

Die Begutachtung erfolgt auf lernpsychologischer Basis

Der Psychologe weiß:

Wenn das nicht klar genug nachvollziehbar wird, nimmt der Gutachter an, dass es bei Ihnen noch "eine Leiche im Keller" gibt, was Sie verheimlichen. Es ist durchaus möglich, dass Sie selber davon überzeugt sind wirklich alles Wesentliche gesagt zu haben, aber einfach in Ihrer Aufarbeitung noch nicht tief genug vorgedrungen sind.

3. Vorbereitung auf die MPU: Gerüchte und Realität

Glauben Sie nicht jeden Blödsinn:

Viele Angebote versprechen eine „sichere MPU“. Doch nicht jede Vorbereitung ist sinnvoll. Entscheidend sind fundiertes Wissen, ehrliche Selbstreflexion und eine gründliche Aufarbeitung der eigenen Situation.

Welche Vorbereitung wirkt wirklich?

Kann ich mich ohne professionelle Unterstützung allein auf die MPU vorbereiten?

Grundsätzlich ja. Es gibt keine Vorschrift, nach der Sie – wie bei der Führerscheinprüfung – eine bestimmte Vorbereitung absolvieren müssen, bevor Sie zur MPU antreten dürfen.

Der MPU-Gutachter wird Sie wahrscheinlich fragen, wie Sie sich vorbereitet haben. Das geschieht nicht, um Sie „reinzulegen“ oder um eine bestimmte Antwort zu provozieren. Auch das Gerücht, man habe die MPU praktisch schon in der Tasche, wenn man einen ganz bestimmten Kurs bei der „richtigen Stelle“ absolviert hat, ist Unsinn.

Warum wird dann überhaupt danach gefragt? Ganz einfach: Der Gutachter möchte zunächst wissen, welche Art von Vorbereitung Sie gewählt haben. Mehr nicht.

Was Ihnen aber klar sein sollte …

Wenn Sie sich komplett in Eigenregie vorbereiten wollen, um Geld zu sparen, kommt eine nicht zu unterschätzende zusätzliche Arbeit auf Sie zu. Ein seriöser MPU-Vorbereiter weiß, wie das psychologische Einzelgespräch aufgebaut ist, welche Themen typischerweise eine Rolle spielen und worauf es bei der individuellen Aufarbeitung ankommt.

Genau dieses Fachwissen fehlt Ihnen als Laie zunächst. Sie müssen sich deshalb erst selbst erarbeiten, wie Ihre Vorbereitung überhaupt aussehen sollte. Ein professioneller Vorbereiter kann dagegen Ihren individuellen Fall analysieren und früh erkennen, welche Punkte für den Gutachter bei Ihnen besonders wichtig sein werden.

Ohne dieses Fachwissen besteht außerdem die Gefahr, dass Sie viel Zeit in Fragen investieren, die für Ihren Fall nur eine untergeordnete Rolle spielen, während wichtigere Punkte zu kurz kommen.

Sie werden also viel Zeit mit Versuch und Irrtum verbringen und können nie ganz sicher sein, ob Sie nicht doch etwas Wichtiges übersehen haben.

Erklärt an einem Beispiel:

Als Laie sind Sie ungefähr in derselben Situation wie jemand, der ein gutes Essen zubereiten möchte, aber noch nicht weiß, welche Gewürze es gibt und in welcher Menge und Kombination sie verwendet werden sollten.

4. Die Rolle der Führerscheinstelle

Daran führt kein Weg vorbei:

Es ist diejenige Instanz die gewissermaßen Ihren Führerschein "verwaltet" und Maßnahmen durchführt wie Entzug der Fahrerlaubnis, Neuerteilung usw.

Sie haben es dort mit einem Sachbearbeiter zu tun, der (hoffentlich…) die für seinen Job wichtigen Rechte und Pflichten kennt - mehr aber meistens nicht. Schon für Fragen wie z.B. nach Abstinenz ist er der falsche Adressat! Es ist wichtig das zu wissen, weil es ohne weiteres passieren kann, dass Sie eine völlig falsche Auskunft bekommen aus falscher Hilfsbereitschaft.

Eine wichtige Funktion der Führerscheinstelle ist Anordnung eines ärztlichen Gutachtens oder einer MPU mit dem Ziel fehlende Klarheit zu schaffen. Ausgangspunkt ist nämlich meistens ein Vorfall, der Grund zur Annahme gibt, dass der Kandidat zur Teilnahnme am Straßenverkehr ungeeignet sein könnte. Weil der Sachbearbeiter selber dazu nicht kompetent ist, wird ein Gutachter benötigt.

Was genau dieser Gutachter untersuchen soll, das legt Ihr Sachbearbeiter bei der Führerscheinstelle fest. Ihm steht ein ganzer Pool an möglichen Fragestellungen zur Verfügung. Er kann ziemlich detaillierte Vorgaben machen oder die Fragestellung eher knapp halten.

Wo Sie sich begutachten lassen wollen, das dürfen Sie selbst entscheiden - aber nicht ganz beliebig: Die von Ihnen ausgesuchte Begutachtungsstelle muss zugelassen sein zur Durchführung von Fahreignungsüberprüfungen. Eine Liste aller MPU-Stellen finden Sie hier.

Dazu eine nicht unwesentliche Feinheit: Sie können zwar die MPU-Stelle aussuchen, aber nicht den einzelnen Gutachter.

5. Die Rolle der MPU-Stelle

Hier findet die MPU statt:

Die MPU-Stelle wird in Ihrem Auftrag tätig. Das merken Sie sehr schmerzlich daran, dass Sie die Begutachtung ja bezahlen müssen. Da Sie der zahlende Kunde sind, sollten Sie sich nicht als Bittsteller sehen.

Es ist z.B. nicht notwendig, dass Sie drauf warten, dass Ihnen irgendwann irgendein Termin zugewiesen wird. Setzen Sie sich stattdessen mit der MPU-Stelle in Verbindung und besprechen Sie, welche Termine zur Verfügung stehen.

Früher existierte eine Preisbindung für MPUs. Das ist aber schon vor mehreren Jahren abgeschafft worden. Es gibt heute erhebliche Preisunterschiede und es lohnt sich die Preise zu vergleichen.

Dem MPU-Gutachter liegt Ihre Führerscheinakte vor (deshalb unbedingt vor Angabe der MPU-Stelle bei der Führerscheinstelle Akteneinsicht nehmen!). Alles was dort drin steht darf bei der Begutachtung verwendet werden.

Diagramm Funktionsweise MPU

Wie der MPU-Gutachter arbeitet:
Die Beurteilungskriterien

Der MPU-Gutachter muss eine Prognose erstellen: Ist zu erwarten, dass Sie Ihr problematisches Verhalten dauerhaft abgelegt haben oder nicht? Das Problem dabei ist:

Ich denke, es liegt auf der Hand, dass es unter diesen Voraussetzungen kaum zu schaffen ist eine seriöse Prognose über Ihr zu erwartendes künftiges Verhalten abzugeben. Man hat deshalb mit den Beurteilungskriterien ein sehr detailliertes Regelwerk geschaffen, mit dem die Zuordnung des Klienten in eine von drei oder vier "Schubladen" unterschiedlicher Schwere erfolgen kann. Je nach der Schublade, in der Sie landen, ergeben sich unterschiedliche Anforderungen, die Sie erfüllen müssen um eine positive Prognose erhalten zu können.

Man kann durchaus kritisieren, dass das eine zu grobe Zuordnung ist. Es verhindert aber doch ziemlich gut willkürliches Arbeiten des Gutachters und schafft immerhin eine gute Grundlage für die Vorbereitung auf die MPU, weil die Beurteilungskriterien ja nicht geheim sind und die Kriterien für die Zuordnung in eine der Schubladen auch für MPU-Vorbereiter bekannt sind.

Ein Tipp:

Kein Gutachter darf Sie nach der Form Ihrer Nasenspitze beurteilen oder danach, wie gut oder schlecht er letzte Nacht geschlafen hat: Es gibt sehr genau Vorgaben zur Begutachtung, an die sich jeder Gutachter halten muss.

Trotzdem gibt es Unterschiede. Stöbern Sie ruhig mal im Internet, was sich an Rezensionen finden lässt zu der MPU-Stelle, wohin Sie gehen wollen. Gibt es dort auffällig viele besonders negative Bewertungen zu einem Gutachter? Was genau wird kritisiert? Manchmal kann man erkennen, welche als unangenehm empfundenen "Unarten" er hat (sehr schnelles Sprechen? Fast nie Blickkontakt? Einen nie ausreden lassen? o.ä.).

Überlegen Sie, ob Sie das besonders stören würde. Wenn ja, dann gehen Sie besser nicht zu dieser MPU-Stelle!

Was bedeutet das für Sie?

  1. Das Gespräch mit dem psychologischen Gutachter ist der Dreh- und Angelpunkt der MPU schlechthin.
  2. Durch die relativ engen Vorgaben, an die sich der Gutachter halten muss, wird das Gespräch in der Vorbereitung besser planbar. Bösen überraschungen kann man mit guter Vorbereitung weitgehend aus dem Weg gehen.
  3. In meiner Vorbereitung orientiere ich mich so eng wie möglich an den verbindlichen Begutachtungs-Richtlinien.

6. Die Prognose über Ihr künftiges Verhalten

Blick in die Zukunft:

Der Gutachter soll ja zu einer soliden Einschätzung kommen, ob Sie Ihr problematisches für andere Verkehrsteilnehmer gefährliches Verhalten nachhaltig abgestellt haben oder nicht. "Ein bißchen verändert" reicht nicht.

Eine positive Prognose darf er nur dann geben, wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind:

  1. Sie haben Ihr Verhalten so weit aufgearbeitet, dass Sie im Detail verstanden haben, worin der Reiz bestanden hat, der zu dem unerwünschten Verhalten geführt hat.
  2. Diese Verlockung darf es inzwischen nicht mehr geben. An ihre Stelle muss etwas Neues getreten sein, das mindestens genau so reizvoll ist.

Die psychologiische Grundannahme dabei ist:

Menschen tun das immer öfter, was ihnen etwas Angenehmes bringt und vermeiden das, was ihnen etwas Unangenehmes bringt.

Ach so, werden Sie jetzt wahrscheinlich denken, wenn's weiter nix ist, das kann ich gut erklären. Aber so einfach ist das nicht. Oft kommt es nämlich vor, dass konkurrierende Einflüsse gleichzeitig auftreten. Dazu ein Beispiel:

Jeder Raucher weiß, dass rauchen gesundheitsschädlich ist. Statistische Daten belegen das sehr eindrucksvoll. Jetzt sollte man eigentlich erwarten, dass niemand raucht (→ Unangenehmes vermeiden). Wieso rauchen aber doch so viele? Das liegt daran, dass rauchen eben auch eine angenehme Seite hat. Diese angenehme Seite kann sehr belohnend wirken (vor allem für jeden, der abhängig von Nikotin geworden ist).

Noch eigenartiger wird das Verhalten aber, wenn man sich Belohnung und Gefahr nebeneinander anschaut: Die belohnende Wirkung dauert nur sehr kurz und ist wenig spektakulär während die gesundheitliche Gefahr absolut schwerwiegend ist. Hier spielt ein anderer Faktor die entscheidende Rolle: Die belohnende Wirkung ist nahezu sofort zu haben, während die drohende schwere Erkrankung als in weiter Ferne gelegen empfunden wird.

Sie sehen an diesem alltäglichen Beispiel, dass Zusammenhänge die Auswirkung überraschend komplex werden lassen können. Das ändert aber nichts daran, dass diese Denkweise das Werkzeug des Gutachters bei der MPU ist.

Das Unangenehme liegt bereits vor uns: Sie müssen jetzt zur MPU. Kaum einer wird das zum Spaß machen. Wie sieht aber Ihr psychologischer Verstärker aus, der ja immerhin stark genug gewesen sein muss, um erklären zu können wieso Sie dafür die MPU plus allem Drumrum auf sich genommen haben?

Sie haben keine Antwort parat? Dann haben Sie jetzt ein Problem: Genau diese Antwort will der Gutachter von Ihnen hören! Wenn Sie die Antwort schuldig bleiben müssen oder zu sehr an der Oberfläche bleiben, bedeutet das eine negative Prognose. Sie sind eben leider noch nicht reif für eine positive Prognose.

7. MPU bestehen durch intensive Aufarbeitung

Die Gründe erkennen:

Sie werden wohl kaum Ihren Führerschein just for fun aufs Spiel gesetzt haben, Was aber war es genau in Ihrem Fall, das zu dem problematischen Verhalten geführt hat? Es ist nicht ungewöhnlich, dass man diese Frage nicht sofort beantworten kann. Eine durch den MPU-Vorbereiter unterstützte Aufarbeitung hilft dabei.

Wenn Sie diesem Beitrag hier aufmerksam gefolgt haben, dürften Sie auch verstanden haben, dass das 1-stündige Einzelgespräch mit dem MPU-Gutachter kein lockerer Smalltalk sein wird. Er wird immer wieder kritische Nachfragen stellen um einschätzen zu können, wie stabil und belastbar die Veränderungen sind.

Ein gefährlicher Irrtum:

"Der Gutachter wird mir schon helfen, wenn ich unsicher werde!" - Schön wär's. Sein Job ist aber genau andersrum: Er soll ganz genau hinschauen und überprüfen, an welchen Stellen das Seil bei Ihnen eines Tages wohl wieder reißen könnte.

Verstehen Sie jetzt, warum eine gründliche Aufarbeitung zwar grundsätzlich auch in Eigenregie möglich ist, aber sehr hohen Aufwand bedeutet, weil Sie ja erst einmal in die lernpsychologische Denkweise hinein finden müssen? Ein psychologisch geschulter Vorbereiter kann Sie auf direktem Weg an die entscheidenden Punkte heran führen und viele sinnlose Umwege und Ehrenschleifen vermeiden helfen.

8. Verharmlosung ist Gift!

Achtung, Falle:

Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer steht ganz oben über jeder MPU. Auch wenn doch gar nichts passiert ist und Sie überzeugt davon sind einer der sichersten und verantwortungsbewusstesten Autofahrer auf deutschen Straßen zu sein: Wenn Sie das bei der MPU so verkaufen wollen, sägen Sie ganz gewaltig am eigenen Ast!

Sein ganzes Leben lang hat man die Erfahrung gemacht: Gib nie mehr zu als man dir nachweisen kann und sorge dafür, dass alles so harmlos wie möglich erscheint!

"So schlimm war das alles gar nicht. Ist ja nix passiert. Ich hab einfach Pech gehabt!"

Solche Aussagen sind für den MPU-Gutachter ein gefundenes Fressen – denn sie zeigen, dass Sie die Gefährlichkeit Ihres eigenen Verhaltens offenbar noch immer nicht wirklich erkannt haben.

MPU-Gutachter dirigiert das Gespräch.
Der Gutachter "gibt den Takt an" für das Einzelgespräch, aber viel liegt bei Ihnen wie harmonisch oder holprig es abläuft.

Um verständlich zu machen, wieso bei der MPU also anscheinend andere Maßstäbe gelten, muss ich etwas weiter ausholen:

  1. Machen Sie sich bewusst, dass Sie bei der MPU nicht einem Richter gegenüber sitzen, der Sie bestrafen wird. Diesen Teil haben Sie ja längst hinter sich. Es drohen Ihnen also keine neuen Sanktionen.
  2. Sinn der MPU ist es die Straßen sicherer zu machen. Geschehen soll das dadurch, dass Verkehrsteilnehmern, die durch ein Verhalten aufgefallen sind, das statistisch unangreifbar belegt das Unfallrisiko erhöhen, die Fahrerlaubnis entzogen wird
  3. Sie sind durch irgendetwas aufgefallen, das als erhebliche Gefährdung Anderer gilt (egal ob Trunkenheitsfahrt, Drogen, Punktedelikte oder was sonst auch immer). Auch wenn Sie selbst noch so sehr davon überzeugt sind, dass in Ihrem Fall nun wirklich alles völlig harmlos war: Die Statistik spricht eine andere Sprache – und genau deshalb muss Ihr individuelles Verhalten genauer begutachtet werden.
  4. Es geht nicht um Reue, sondern der Gutachter muss überprüfen, ob Ihnen die Gefährlichkeit Ihres Verhaltens inzwischen bewusst geworden ist. Nur dann ist die Voraussetzung geschaffen eine langfristig stabile Veränderung Ihres Verhaltens im positiven Sinn zu erwarten.

Ein Problem, das nicht einfach aus der Welt zu schaffen ist, besteht darin, dass der MPU-Gutachter nur sehr wenige Möglichkeiten hat den Wahrheitsgehalt von dem, was Sie ihm erzählen, zu überprüfen. Rein theoretisch kann man lügen, bis sich die Balken biegen! Wozu aber beschönigen? Ihre Strafe haben Sie ja bereits bekommen und brauchen nicht zu befürchten, dass Ihnen da noch etwas Weiteres droht.

Auch der Gutachter ist sich natürlich bewusst, dass seine Prognose über Ihr zukünftiges Verhalten mit einer gewissen Unsicherheit behaftet ist. Wenn Sie bestehen wollen, ist es Ihre Aufgabe, diese Unsicherheit so klein wie möglich zu halten.

Wenn Sie ihm beispielsweise antworten, dass Sie außer bei den 8 mal, wo Sie geblitzt wurden und die Punkte gesammelt haben, sonst niemals zu schnell gefahren sind (großes Ehrenwort - aber beweisen können Sie es halt leider nicht), dann wird das seine Unsicherheit für die Prognose bestimmt nicht zu Ihren Gunsten beeinflussen!

Nicht aktenkundige Ereignisse müssen nicht ungefragt berichtet werden; man sollte sie aber auch nicht beschönigen, wenn sie angesprochen werden oder für die Beurteilung relevant sind.

Warnen muss ich aber vor der weit verbreiteten Tendenz zur Beschönigung. Ich erlebe es immer wieder, dass trotz meinen ausdrücklichen Hinweisen beim Gespräch mit dem Gutachter dann doch "geglättet und geschönt" wird. Deshalb nochmals: Sie schaden sich damit nur! Aus Gutachtersicht hat es jeder, der zur MPU muss, faustdick hinter den Ohren. Jede Verharmlosung wird als mangelnde Einsicht gedeutet.

Das müssen Sie verstanden haben:

"Ich sag einfach die Wahrheit" hilft nicht weiter, denn es geht um die Hintergründe für das Problemverhalten. Gefragt sind auch überzeugende Berichte die durchgeführten Veränderungen betreffend.

Durch die relativ engen Vorgaben, an die sich der Gutachter bei seiner Arbeitsweise halten muss, verliert die ganze Sache aber einen guten Teil seines Schreckens, wenn man entsprechend professionell vorbereitet antritt.

Was sonst noch von Interesse ist

Ihre Rechte und Pflichten

Sehr oft stelle ich fest, dass krasses Unwissen herrscht, was die Frage nach Rechten und Pflichten angeht. Auch wenn diese Erkenntnis leider oft zu spät kommt, möchte ich doch einmal genauer drauf eingehen.

Die Pflichten

Dieser Punkt ist sehr kurz abzuhandeln: Man muss sich ausweisen bzw. falls man keinen Ausweis dabei hat ersatzweise die Personalien angeben (also Vor- und Zuname, Geburtsdatum und die Wohnadresse).

Die Rechte

Haben Sie schon mal einen Krimi gesehen? Dann kennen Sie bestimmt auch den Satz: Alles, was Sie jetzt sagen, kann gegen Sie verwendet werden.

Offiziell muss deshalb eine Belehrung stattfinden. Leider wird das aber oft "vergessen" oder erst nachträglich behauptet. Weil in Deutschland Polizisten immer zu zweit unterwegs sind, haben Sie keine reelle Chance das Gegenteil zu beweisen. Halten Sie also die Klappe und machen Sie absolut keinerlei Angaben ohne Anwalt! Dafür gibt es keine Ausnahme!

Muss man sich durchsuchen lassen?

Nicht ohne Grund! Natürlich wird oft irgendeine Situation konstruiert, die das rechtfertigen soll. Seien Sie aber nicht schüchtern: Stimmen Sie einer Durchsuchung ohne Anwalt nicht zu. Das kann evtl. dazu führen, dass das Fahrzeug erst mal beschlagnahmt wird, um sicher zu stellen, dass nichts entfernt werden kann, aber je nachdem um was es sich handelt kann das trotzdem der bessere Weg sein. Ansonsten können Sie einer Durchsuchung des Fahrzeugs zustimmen, aber wichtig ist, dass Sie selber nichts tun.

Atemkontrolle, Urinprobe, in die Augen leuchten usw.

Alles das sollten Sie ganz stur verweigern! Es entstehen Ihnen dadurch keinerlei juristischen Nachteile - wozu allzu unnötig kooperativ sein? Weil der Polizist so nett ist? Vergessen Sie es! Das einzige, was erzwungen werden kann, ist Blutabnahme zum Zweck der näheren Untersuchung. Und sogar das erst nach richterlicher Anordnung (mit ganz wenigen Ausnahmen).

Wenn Sie wirklich keinen Tropfen getrunken haben und auch sonst nichts zu befürchten ist, macht es natürlich keinen großen Sinn hier den rechtlichen Spielraum maximal auszureizen, nur um die Polizisten zu ärgern.

Warum nicht kooperieren?

Gewonnene Zeit ist Gold wert! Bei Alkohol baut ein "trainierter" Trinker pro Stunde mindestens 0,15 ‰ ab, evtl. sogar mehr. Vor Gericht darf aber beim Rückwärts-Rechnen nur 0,1 ‰ Abbau pro Stunde angenommen werden, und sogar bei der MPU nicht mehr als 0,15 ‰ pro Stunde. Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass Sie sich schaden, wenn Sie sich kooperativ zeigen und den ganzen Vorgang beschleunigen!

Auf dem Strich laufen, Finger an die Nase führen usw.: Sie schaden sich damit ausnahmslos! Sie müssen das nicht machen, also verweigern Sie es ausdrücklich! Je wenige über Sie vorliegt, um so besser für Sie. Ein weit verbreiteter Irrtum ist es zu glauben, es wäre vorteilhaft, wenn man einen möglichst nüchternen Eindruck macht. Tatsächlich ist meistens das Gegenteil der Fall. Werden Sie nicht aggressiv, aber wer merklich alkoholisiert ist, der darf sich auch daneben benehmen und ggf. sehr unfreundlich sein.

Bei Kontrollen wegen Drogen gilt das gleiche ganz entsprechend. Ihr Interesse muss es sein, die Arbeit der Polizisten durch nichts zu erleichtern! Auch hier geht es darum so viel Zeit wie möglich zu gewinnen.

Wie jetzt weiter?

Sehr wahrscheinlich haben Sie das hier erst gelesen nachdem Sie einige Fehler gemacht haben. Das ist nicht mehr ungeschehen zu machen, aber sorgen Sie unbedingt dafür, dass jetzt keine weiteren Fehler mehr passieren!

Die Führerscheinstelle steht bzgl. MPU nicht auf Ihrer Seite! Seien Sie also nicht naiv und plaudern dort allerlei aus. Es würde voraussichtlich in Ihrer Führerscheinakte landen und dort mindestens 10 Jahre stehen bleiben. Sie werfen sich damit nur Knüppel in den Weg für den weiteren Ablauf.

Die beste Empfehlung lautet also auch hier: Die Klappe halten und nur nach sorgfältiger vorheriger Beratung etwas tun!

Einverständnis-Erklärung

Ihnen wird eine Erklärung zur Unterschrift vorgelegt? Lesen Sie genau, bevor Sie unterschreiben. Keiner Übersendung des Gutachtens direkt an die Führerscheinstelle zustimmen!

Im Umgang mit Behörden neigen viele Menschen dazu viel zu leichtgläubig zu sein und ihnen vorgelegte Papiere ("Das hier müssen Sie noch unterschreiben!") einfach als das-wird-schon-richtig-sein hinzunehmen. Wer aber vernünftig auf die MPU vorbereitet ist, der sollte auch längst seine Rechte kennen.

Ohne was es nicht geht

Der entscheidende Zweck der zu unterschreibenden Erklärung ist es, Ihnen keine Handhabe zu Beschwerden gegen die Führerscheinstelle zu geben. Deswegen müssen Sie auf jeden Fall folgendem zustimmen:

Beachten Sie:

Unterschreiben Sie nichts, das irgendwie über diese drei Punkte hinaus geht!


Um es krass auszudrücken: Es wäre auch möglich, dass dieser "Formulierungsvorschlag" den Satz enthält, dass Sie freiwillig einen Betrag in Höhe von xx Euro an die gemeinnützige Vereinigung xy spenden werden. Würden Sie das unterschreiben? Zumindest misstrauisch würden sicher viele werden. Es ist kaum zu erwarten, dass solche oder ähnliche Formulierungen in der Erklärung drin stehen (und auch mit dem Kauf einer Waschmaschine ist eher nicht zu rechnen).

Gar nicht so selten sind aber zusätzliche Formulierungen, die darauf rauslaufen, dass Sie Ihr Einverständnis damit erklären, dass das Gutachten direkt an die Führerscheinstelle verschickt werden darf (manche Naivlinge sehen darin eine kostenlose Serviceleistung…), und von der Schweigepflicht entbinden Sie Arzt und Psychologe der MPU natürlich auch gleich noch.

Tun Sie das auf keinen Fall!!! Streichen Sie alle Formulierungen, die in eine solche Richtung weisen und über die drei oben genannten Aussagen hinaus gehen klar und unmissverständlich dick durch. Sie sollen nämlich nur dazu dienen möglichst sicherzustellen, dass die Führerscheinstelle im Falle eines negativen Gutachtens Zugriff auf dessen Inhalte erhält. Dazu sind Sie aber nicht verpflichtet (und es wäre sehr dumm!)

Dass man vor Versand der Führerscheinakte an die MPU-Stelle natürlich auf jeden Fall noch selbst Akteneinsicht genommen haben sollte, weiß jeder Kandidat, der vernünftig auf seine MPU vorbereitet antritt.

Ohne Angst erfolgreich durch die MPU

Angst ist etwas sehr Unangenehmes. Sie hat sich aber entwicklungsgeschichtlich bewährt als ein Warnsignal. Unsere ganze Aufmerksamkeit konzentriert sich sofort auf das auslösende Signal: Achtung, hier droht unmittelbar etwas sehr Beunruhigendes, nimm das ernst!

Angst kann sich aber auch verselbständigen und kann im Extremfall sogar zu einer Phobie führen. Der phobische Mensch reagiert mit unkontrollierter Panik und Fluchtreaktion, obwohl er ganz genau weiß, dass ihm keine wirkliche Gefahr droht (bei einer Spinnenphobie zum Beispiel).

Frau hat Angst
Übersteigerte Angst ist kontraproduktiv

Prüfungsangst ist eine Variante von Angst, die nicht nur unangenehm ist, sondern auch kontraproduktiv sein kann, wenn sie im entscheidenden Moment zu einer Denkblockade führt: Das so sicher Gelernte, das man eigentlich im Schlaf weiß, fällt einem partout nicht mehr ein.

Gegen Angst kann man etwas tun

Es gibt eine bewährte Methode, um besonders Prüfungsangst ganz erheblich zu reduzieren:

Mein MPU-Coaching ist so angelegt, dass ein Maximum an Vorhersehbarkeit erreicht wird. Je genauer Sie wissen, wie die Arbeitsweise des Gutachters aufgebaut ist, desto weniger bedrohlich werden Sie seine Fragen empfinden, weil Sie verstanden haben, welcher Zweck damit verfolgt werden soll.

Im 3. Schritt meines MPU-Coachings wird genau darauf der Schwerpunkt gelegt: Wir haben bis dahin alles Wichtige zusammen getragen und die wesentlichen Fragen geklärt. Jetzt ist es deshalb der richtige Zeitpunkt, um uns dem Einzelgespräch mit dem Gutachter genauer zuzuwenden. Ich verspreche Ihnen, dass Sie danach wesentlich entspannter in die MPU gehen können.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

In 3 Schritten angstfrei zur bestandenen MPU

Schritt 1:
Kostenlose Erstberatung

Nutzen Sie mein Angebot einer kostenlosen Erstberatung. Stellen Sie alle Fragen, die Sie wegen der anstehenden MPU auf dem Herzen haben. Berichten Sie mir genau was vorgefallen ist und wieso es zu dem Vorfall kam, der jetzt die MPU ausgelöst hat.

Ich möchte einen Eindruck bekommen, mit wem ich es zu tun habe - und Sie ja bestimmt auch. Das kostenlose Erstgespräch ist der optimale Rahmen dafür. Ich bekomme ein konkretes Bild von Ihrem individuellen Fall und kann so einschätzen wie viel Aufwand nötig sein wird, damit Sie topfit für die MPU werden.

Schritt 2:
Individueller Vorbereitungsplan

Die MPU ist eine individuelle Einzel-Begutachtung. Einfach mal eben etwas auswendig lernen und hoffen, dass Sie damit den Gutachter beeindrucken können, ist ein schöner Wunsch, wird aber leider nicht zum Ziel führen.

Jeder Fall ist anders. Deshalb ist die MPU auch eine echte Einzelfall-Begutachtung. Sie bekommen von mir ein detailliertes Konzept, wie ich Ihren Fall angehen möchte und wie viel Zeit nötig sein wird. Weil Sie bestimmt auch Kostensicherheit haben wollen, erstelle ich Ihnen ein verbindliches Angebot, das auch bestehen bleibt falls es ausnahmsweise mal etwas länger als geplant dauern sollte.

Schritt 3:
Sicher bestehen mit Training und Feedback

Gemeinsam erarbeiten wir ein Konzept, wie Sie Ihren Fall so darstellen können, dass Sie optimale Ausgangsbedingungen für das einstündige Einzelgespräch mit dem psychologischen Gutachter haben. Wir spielen durch mit welchen Fragen an welchen Stellen zu rechnen sein wird, und ich erkläre Ihnen, welche Absichten der Gutachter damit verfolgt.

Nach und nach wird dabei ein roter Faden sichtbar werden, der die Eckpunkte des Gutachtergesprächs verbindet. Das ist eine wichtige Komponente, weil er Ihnen hilft sich nicht auf einem Nebengleis zu verirren.

Am Ende unseres Coachings steht die Generalprobe: In einer Simulation des Gesprächs mit dem Gutachter kommen alle wichtigen Punkte nochmals zur Sprache. Bei der anschließenden Auswertung werfen wir einen genauen Blick auf Stellen, an denen eine Rest-Unsicherheit durchscheint, die wir noch schließen.

Wir spielen die einzelnen Punkte der MPU mehrfach durch. Durch mein detailliertes Feedback können Sie Ihr Antwort-Verhalten schrittweise so weit optimieren, bis Sie angstfrei in die Begutachtung gehen können.

Darauf können Sie sich verlassen:

Ich bereite Sie so lange vor, bis Sie selbst das O.K. geben, dass Sie sich fit für die Begutachtung fühlen.


Was ich oft gefragt werde

Gibt es einen ermäßigten Preis, wenn ich viel Eigenarbeit mache?

Grundsätzlich ist das schon möglich. Leider hat es aber meistens nicht befriedigend funktioniert. Warum? Das kann verschiedene Gründe haben. Häufigster Grund war, dass die versprochene Eigenarbeit meistens nur sehr oberflächlich war. Ich bin deshalb eher skeptisch. Der Klient investiert kostbare Zeit, aber der Output ist dann nur zu 20 % brauchbar. Das ist nicht effektiv.

Bekomme ich einen Nachweis über das absolvierte Coaching?

Ja natürlich, und nicht nur eine kurze Notiz. Ich bescheinige Ihnen ausführlich, was der Inhalt der MPU-Vorbereitung war, von wann bis wann sie stattgefunden hat und dass Sie sie korrekt abgeschlossen haben. Diese Bestätigung können Sie mit bestem Gewissen bei der MPU vorlegen.

Autor und Expertise

Wer ich bin und warum Sie mir vertrauen können

Zuletzt aktualisiert: 09.01.2026

Klaus Mangold

Beruf / Spezialisierung: Diplom-Psychologe und Experte für MPU-Vorbereitung
Erfahrung: Über 17 Jahre Erfahrung in der MPU-Beratung, Hunderte erfolgreiche Begleitungen von MPU-Teilnehmern.
Standort: Hagenwörtstr. 12, Rottenburg a.N., 72108
Kontakt: mpu-alarm.de

Klaus Mangold

Ein wichtiges Detail dazu: Mich hatte es 2008 selber "erwischt" und ich musste damals zur MPU antreten. Ich kenne alles also aus beiden Perspektiven.

Ich bereite Sie in Einzelsitzungen per Videokonferenz auf die MPU vor. Räumliche Entfernung spielt also keine Rolle. Mein MPU-Training funktioniert problemlos per PC, Notebook oder Handy mit Windows, MacOS, Linux, Android oder iPhone.

(aktualisiert am 8.8.2026)