Meine MPU-Vorbereitung: das Konzept

Was dieser Beitrag behandelt:

Oft hört man das Gerücht, dass man beim ersten Anlauf sowieso durchfällt. Das ist Unsinn. Die hohe Durchfallquote kommt einfach daher, dass viele ohne Vorbereitung zur MPU gehen und glauben, es würde reichen, »die Wahrheit zu sagen«. In Wirklichkeit geht es aber um eine Prognose, die genau festgelegten Kriterien folgt. Deshalb hat meine MPU-Vorbereitung das Gespräch mit dem Gutachter als zentralen Punkt.

  • Ich möchte maximale Aussicht auf Erfolg bieten
  • dabei zeitsparend arbeiten
  • und einen günstigen Festpreis ohne versteckte Tücken garantieren.

Meine MPU-Vorbereitung

Ich konzentriere mich auf die Punkte, aus denen der psychologische Gutachter seine Prognose entwickelt. Die Stärke meines Ansatzes ist die enge Orientierung an den Richtlinien für die Begutachtung.

Was Sie tun müssen

Es ist unnötig alles in der Kleingruppe oder sogar im Einzelgespräch langwierig zu erarbeiten. Zuerst müssen Sie die »innere Logik« der Begutachtung verstehen. Ich habe Material vorbereitet, das Sie zu Hause durcharbeiten und zielgerichtete Fragen dazu beantworten. Die Kommunikation in dieser Phase erfolgt per Email. Das Arbeitstempo bestimmen Sie.

Für die nächste Phase haben Sie 3 Möglichkeiten zur Auswahl:

Ihr Fall, intensiv unter die Lupe genommen

Die MPU ist eine Einzelfall-Begutachtung. Es wird sehr genau hingeschaut. Die Zeit ist knapp. Eine Stunde (so lange dauert das Gutachter-Gespräch ungefähr) kann lang sein für den Klienten - aber realistisch betrachtet ist es viel zu kurz, um eine solide Prognose abzugeben über einen Mensch, den der Gutachter gerade zum ersten Mal sieht. Um diesen Mangel zu begrenzen gibt es ein Raster, mit dem gearbeitet wird.

Ich möchte Ihnen die Perspektive des Gutachters verständlich machen: Sie liefern mir die Fakten und Zusammenhänge Ihres Falles, und ich erkläre Ihnen, welche Schlüsse der Gutachter aus Ihren Angaben ziehen muss.

Wir werden im Detail besprechen, warum und wo sich aus Ihrer Art der Darstellung momentan ungünstige Bewertungen ergeben würden. Oft stellt der MPU-Kandidat in seiner Darstellung Verbindungen her, die nicht schlüssig in das Raster des Gutachters passen. Es bleiben Lücken, und das ist nicht gut für eine positive Prognose.

Dazu ein Beispiel:

  • Nehmen wir an, Herr X. hat fleißig Punkte wegen Geschwindigkeitsvergehen gesammelt. Er ist Lieferfahrer und erklärt sein Verhalten mit dem hohen Zeitdruck durch zu enge Zeitvorgaben und die häufigen Staus. Er muss also Gas geben, um den Rückstand wieder aufzuholen!

Für Herrn X. kann das, was er berichtet, ganz logisch erscheinen: Er kann nicht dafür und braucht seinen Führerschein, weil er sonst seinen Job verliert.

Der Gutachter schaut aber auf etwas ganz anderes: Die meisten Lieferfahrer verlieren ihre Fahrerlaubnis nicht. Herr X. gehört zu einer sehr kleinen Minderheit. Wo genau liegt der Unterschied zwischen ihm und den meisten anderen Lieferfahrern? Es muss Unterschiede in persönlichen Merkmalen geben zwischen ihm und seinen Kollegen. Danach sucht der Gutachter.

Ich hoffe, dass Ihnen dieses kleine Beispiel verdeutlichen konnte, warum auswendig Gelerntes keine Lösung ist. Es geht um die Besonderheit Ihrer Person und nicht um einstudierte Antworten.

Der Blick nach innen

Ich kann gut nachvollziehen, warum das für viele so fremd und schwierig ist: Als »ganz normaler Mensch« ist man einfach nicht gewohnt solche Überlegungen anzustellen. Es ist aber Aufgabe des psychologischen MPU-Gutachters nach genau diesen Dingen zu fragen:

Noch ein Beispiel:

  • A. und B. waren über längere Zeit ganz ähnlichen belastenden Ereignissen ausgesetzt. A. hat vermehrt zum Alkohol gegriffen und es kam zu einer Trunkenheitsfahrt. B. hat nicht zum Alkohol gegriffen. A. muss sein Verhalten nicht nur oberflächlich erklären können.

Tatsache ist, dass A. hier auf einen äußeren Einfluss mit einer problematischen Verhaltensweise reagiert hat, die schließlich sogar zur MPU geführt hat. Es ist naheliegend, dass der Gutachter, der ja eine Prognose abgeben muss, an dieser Stelle die Frage nach dem Warum dieser Verhaltensweise stellt, denn er muss einschätzen, wie wahrscheinlich es ist, dass dieses Verhalten in ähnlicher Situation wieder auftreten wird. Er sucht aber nicht an der Oberfläche, sondern eine Ebene tiefer - und das schüttelt man nicht mal so eben aus dem Ärmel.

Zusammenfassung

Der psychologische MPU-Gutachter führt eine Verhaltensanalyse auf der Grundlage der Lernpsychologie durch. Hier setzt deshalb auch meine MPU-Vorbereitung an. Sie ist kein Fischen im Trüben, sondern meine MPU-Vorbereitung orientiert sich haargenau daran, wie der psychologische Gutachter seine Prognose erstellen wird.

Nach Abschluss der Maßnahme warten keine bösen Überraschungen mehr bei der MPU auf Sie. Ihre Aufarbeitung ist so aufbereitet, dass ein Roter Faden die einzelnen Komponenten Ihres Falls so verknüpft, dass an dessen Ende nur die positive Prognose stehen kann.