Das Konzept meiner MPU-Vorbereitung

Kurz-Zusammenfassung:

Natürlich gibt es nicht nur eine einzige Erfolg versprechende Vorbereitung auf die MPU. Nicht nur viele Wege führen bekanntlich nach Rom, sondern auch ein positives MPU-Gutachten kann auf unterschiedliche Weise erreicht werden. Meinem Ansatz liegt die Kombination von drei Zielsetzungen zugrunde:

  • Ich möchte maximale Aussicht auf Erfolg bieten
  • dabei sinnlos verplemperte Zeit vermeiden
  • und trotzdem einen günstigen Festpreis ohne versteckte Tücken garantieren.

Näheres zu meiner Arbeitsweise

Ich konzentriere mich sehr konsequent auf die Punkte, aus denen der psychologische Gutachter seine Schlüsse zieht und am Ende der Begutachtung seine Prognose ableitet. Die Stärke meines Ansatzes ist die enge Orientierung an den verbindlichen Richtlinien für die Begutachtung. Die lege ich Ihnen ohne jedes »Fach-Chinesisch« so allgemein verständlich offen, dass Sie selbst erkennen können, wo Ihre heiklen Punkte liegen, die bei der MPU gefährlich sind und an denen Sie noch arbeiten müssen. Und es ist durchaus sinnvoll, dass Sie dafür nicht häppchenweise über Monate weg immer schön stundenweise antreten, sondern in kompakter und intensiver Form daran gehen. Sie werden dann nämlich viel besser in der Lage sein die Begutachtung als ein Ganzes zu sehen.

Was Sie tun müssen

Mein Ansatz setzt eine Portion Eigenarbeit von Ihnen voraus, damit er zuverlässig funktioniert. Es ist unnötig alles in der Kleingruppe oder sogar im Einzelgespräch langwierig zu erarbeiten. Ein guter Teil sinnvoller Vorbereitung auf die MPU besteht darin, dass Sie »die innere Logik« der Begutachtung kennenlernen und verstehen. Dazu habe ich Material vorbereitet, das Sie ohne weiteres zu Hause selber durcharbeiten und zielgerichtete Fragen dazu beantworten können. Arbeiten Sie so schnell oder langsam, wie Sie gerade Zeit haben. Ich behalte Ihre Fortschritte im Auge und kann zwischendurch auch Nachfragen stellen, wenn ich den Eindruck habe, dass was Wichtiges fehlt oder falsch verstanden wurde.

Je sorgfältiger Sie dieses Material durcharbeiten, umso besser wird Ihre Grundlage für den eintägigen Kleingruppentermin sein. Etwas Zeit und Mühe ist dafür schon nötig. Ob Sie das möglichst kompakt erledigen oder über mehrere Wochen weg in kleinen Häppchen, wenn gerade etwas Leerlauf ist, das bleibt Ihnen und Ihrer bevorzugten Arbeitsweise überlassen. Es sollte aber nicht so zeitlich gedrängt sein, dass kaum Zeit für Nachfragen durch mich bleibt.

Nehmen Sie diese Online-Vorbereitung bitte wirklich ernst! Ich habe immer wieder festgestellt, dass Teilnehmer dazu neigen, das halt "irgendwie schnell hinzuschludern". Einerseits kann ich das durchaus nachvollziehen, denn es macht halt Arbeit, und ein lästiges Thema ist es leider auch noch. Ich könnte mir zwar sagen, dass es schließlich Ihre eigene Entscheidung ist, wie wichtig Ihnen gute Vorbereitung ist, aber es stört einfach auch das einheitliche Vorwärtskommen der Kleingruppe, wenn ein merklich schlechter vorbereiteter Teilnehmer dabei ist. Ich bin deshalb dazu übergegangen genauer hinzuschauen und niemand mehr zum Präsenztermin zuzulassen, der die Online-Vorbereitung ignoriert hat.

Maximale Aussicht auf Erfolg: Wie geht das?

Ganz entscheidend ist, dass Sie kein Patentrezept von der Stange zum auswendig lernen erwarten dürfen, denn immerhin hat die MPU den Anspruch eine Prognose des individuellen Einzelfalls zu liefern. Dass sie diesen Anspruch in der Realität nicht immer durchgängig einhalten kann, ist im Zusammenhang mit der für eine komplexe Begutachtung oft zu knappen Zeit zu sehen. Derjenige hat aber schlechte Karten, der glaubt, er könnte sich »die richtigen Antworten« mal eben irgendwo kurz anlesen, denn es gibt nicht die richtigen Antworten für sich allein gesehen, sondern immer nur in engem Bezug zum jeweiligen Fall.

Ihr Fall, individuell unter die Lupe genommen

Mein eigener Anspruch an die MPU-Vorbereitung ist es, dass Ihr persönlicher Fall in allen Einzelheiten unter die Lupe genommen wird. Erwarten Sie keine »Geheimtipps« von mir. Ich sehe meine Aufgabe anders. Ich möchte Ihnen die Arbeitsweise des Gutachters verständlich machen: Sie liefern die Fakten und Zusammenhänge Ihres Falles, und ich erläutere Ihnen, welche Schlüsse der Gutachter aus Ihren Angaben zieht. Oft werden Sie dabei feststellen, dass Sie es doch aber so gar nicht gemeint haben!

Was also tun? Es geht nicht darum, dass Sie jetzt eine Lügengeschichte aufbauen sollen, sondern wir werden im Detail besprechen, warum sich aus Ihrer Art der Darstellung momentan nur für Sie so ungünstige Bewertungen ergeben können, die zu einem negativen Gutachten führen würden. Fast immer besteht das Problem darin, dass der Kandidat in seiner Sichtweise Verbindungen herstellt und die Frage nach seinem persönlichen Anteil nicht gestellt hat. Genau die ist es aber, was den MPU-Gutachter interessiert.

Dazu ein Beispiel:
  • Nehmen wir an, Herr Mustermann hat fleißig Punkte wegen Geschwindigkeitsvergehen gesammelt. Er ist Lieferfahrer und erklärt sein Verhalten mit dem hohen Zeitdruck durch zu enge Zeitvorgaben und die häufigen Staus. Er kann also gar nicht anders als kräftig aufs Gas zu drücken, um den Rückstand wieder aufzuholen!

Für Herrn Mustermann mag das, was er berichtet, ganz logisch erscheinen: Er kann doch nicht dafür und braucht seinen Führerschein, weil er sonst seinen Job verliert. Also soll man ihm doch bitteschön keinen Strick draus drehen!

Der Gutachter sieht aber etwas ganz anderes: Die Mehrzahl der Lieferfahrer verlieren ihre Fahrerlaubnis nicht. Herr Mustermann gehört zu einer sehr kleinen Minderheit (nur jeder Tausendste!). Wo genau liegt der Unterschied zwischen ihm und den meisten anderen Lieferfahrern? Es wird also Unterschiede in persönlichen Merkmalen geben zwischen ihm und seinen Kollegen. Genau diesen Unterschied muss Herr Mustermann erkennen, herausarbeiten und ändern. Ohne hat er keine Chance auf eine positive Prognose, denn statistisch gesehen wäre dann mit hoher Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, dass es bei ein paar schönen Vorsätzen ohne wirkliche Veränderung bleibt.

Ich hoffe, dass Ihnen dieses kleine Beispiel verdeutlichen konnte, warum auswendig Gelerntes keine Lösung ist. Es geht um die Besonderheit Ihrer Persönlichkeit und nicht um einstudierte »richtige Antworten«. Selbst wenn es Ihnen gelingen sollte damit sogar die MPU zu schaffen, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit zu denjenigen gehören, die in ein oder zwei Jahren dann doch wieder antreten müssen und nicht weiter sind als vorher.

Ich weiß ja schon ... - aber das kann ich doch hier nicht sagen!

Es vergeht fast keine MPU-Vorbereitung, wo dieser oder ein ähnlicher Satz nicht zu hören ist. Wer so denkt, der hat das Grundprinzip der MPU nicht verstanden: Bei dem, was hinter Ihnen liegt, ist doch ganz klar, dass es auch sehr krasse Gründe für das (Fehl-)Verhalten im Straßenverkehr gegeben haben kann, denn sonst müssten Sie ja jetzt nicht zur MPU. Wichtig dabei ist, dass das hinter Ihnen liegt und jetzt nicht mehr vorkommen wird.

Es ist durchaus verständlich, dass sich viele an dieser Stelle schwer tun. Deswegen nimmt dieser Punkt meistens breiten Raum bei der Vorbereitung ein. Auch wenn es Sie vielleicht wundert: Die schlechtesten Voraussetzungen für die MPU bringen diejenigen Kandidaten mit, die nur ständig wiederholen: "Also ganz bestimmt, ich hab das wirklich nur einfach so gemacht. Es gab keinen Grund dafür! Ich hab mir nichts dabei gedacht."

Solche Antworten sind bei der MPU nicht vorgesehen. Der Gutachter würde sie als Ausweichen oder mangelnde Aufarbeitung bewerten - mit dem Ergebnis eines negativen Gutachtens. Meine Erfahrung ist, dass die Arbeit in der Kleingruppe hier sehr hilfreich ist, weil die Teilnehmer erkennen, dass verschiedene Dinge ja den anderen auch schwer fallen. Das anfängliche »Eis« schmilzt fast immer schnell und man beginnt von dem Fall der anderen zu profitieren, weil viele Fragen in der Gruppe erörtert werden und eine Übertragung auf den eigenen Fall dann leichter gelingt. Das hilft nicht nur bei der Aufarbeitung, sondern durch häufigen Perspektivenwechsel bekommen Sie nach und nach auch ein immer sichereres Gefühl, wie sich alles aus der Sicht des psychologischen Gutachters darstellt.

30 Jahre Erfahrung in der Erwachsenenbildung

Ich arbeite gerne mit Menschen. Schon im Studium galt mein besonderes Interesse der Pädagogischen Psychologie und der Erwachsenenbildung und Didaktik. Durch eine Vielzahl verschiedener Lehraufträge an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen konnte ich in den folgenden Jahren und Jahrzehnten wertvolle Erfahrungen sammeln. Ich habe gelernt, dass der Inhalt nur die eine Seite ist und es eine große Rolle spielt, wie die Vermittlung erfolgt. Diese Erfahrung fließt auch in meine MPU-Vorbereitung ein. Dabei ist mir wichtig, schon nach kurzer Zeit eine konstruktive und entspannte Atmosphäre zu schaffen, in der Hemmungen keine Rolle mehr spielen. Ich garantiere Ihnen, dass Sie sich nicht als das »zu therapierende Unikum« fühlen werden und es sich in meiner MPU-Vorbereitung immer um eine Kommunikation auf Augenhöhe handelt.


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