MPU Vorbereitung: So bestehen Sie beim ersten Versuch

Darum geht es

Die MPU ist mit rund 1000 € zu teuer, um es "erst mal auf einen Versuch" ankommen zu lassen. Oft steigen diese Kosten noch weiter, weil Abstinenznachweise weiter geführt werden müssen, damit sie nicht verfallen. Entscheiden Sie sich für eine professionelle Vorbereitung, damit Sie die MPU im ersten Anlauf bestehen!
  1. Gezielte Vorbereitung ist wichtig
    Die MPU ist eine anspruchsvolle Begutachtung. Ohne entsprechende Vorbereitung haben Sie keine Chance.
  2. Typische MPU-Fragen
    Warum die ganzen Fragenkataloge keine brauchbare Vorbereitung bringen
  3. Professionelle Vorbereitung
    Ich bereite Sie zielgerichtet genau auf Ihren individuellen Fall zugeschnitten auf die MPU vor.

Warum eine gezielte Vorbereitung entscheidend ist

Ohne gründliche Vorbereitung ist die MPU nicht zu schaffen. Die Strategie "ich sag einfach die Wahrheit" führt auf geradem Weg direkt zum negativen Gutachten, denn um Wahrheit geht es nicht bei der MPU, sondern sehr gründliche Aufarbeitung ist gefragt - und das schüttelt man nicht mal so aus dem Ärmel. Wer ohne Vorbereitung zur MPU geht ist chancenlos.

Grundsätzlich darf und kann man sich auch ganz allein selbst vorbereiten. Ich warne aber davor, dass Sie sich eines der vielen verfügbaren MPU-Ratgeber-Bücher kaufen und glauben, das arbeite ich mal eben kurz durch, und dann bin ich fit für die MPU. Das ist der sicherste Weg zum negativen Gutachten!

Typische MPU-Fragen und wie Sie souverän antworten

Einfach nur auswendig lernen und sich irgendeine Story ausdenken führt nicht zum Ziel, denn es sitzt Ihnen eine volle Stunde lang ein Psychologe gegenüber, der schon sehr, sehr oft angelogen worden ist. Mit etwas nur "Antrainiertem" haben Sie da schlechte Karten, wenn Sie nicht grad der nächste oscarverdächtige Schauspieler sind.

Für den MPU-Gutachter gelten erstaunlich enge Vorgaben wie er die Begutachtung durchzuführen hat:


Dicke Bücher wälzen ist nicht die ideale Methode
  1. Zuerst muss er ermitteln was überhaupt vorgefallen ist und überprüfen, ob das, was der Kandidat berichtet, zu dem passt, was er aus der Führerscheinakte entnehmen konnte.
  2. Zu jeder Fragestellung gibt es drei "Schubladen", die nach der Schwere des Vorgefallenen sortiert sind. Je nachdem, in welche Schublade Ihr Fall gehört, ergeben sich Vorgaben, die erfüllt sein müssen, damit Sie eine positive Prognose bekommen können.
  3. Der Gutachter wird oft nach dem WARUM fragen, damit er nachvollziehen kann, welche Funktion das problematische Verhalten für Sie hatte.
  4. Ohne handfeste Veränderungen darf er Ihnen keine positive Prognose geben. Deshalb wird er auch danach sehr genau fragen.
  5. Am Ende der Begutachtung wird immer danach gefragt, was Sie vorgesehen haben um einen möglichen Rückfall zu vermeiden.

Alkohol, Drogen, Verkehrsdelikte, Medikamente: In welche Schublade gehört Ihr Fall?

Je genauer Sie diese Arbeitsweise des Gutachters verstanden haben, umso weniger Angst vor überraschenden Fragen werden Sie haben. Ganz entsprechend verliert auch die MPU einen großen Anteil ihrer Bedrohung.

Vorteile professioneller MPU-Vorbereitung

Ich meine, es dürfte deutlich geworden sein, dass die MPU-Begutachtung nicht ein netter Smalltalk ist, sondern eine wirklich gründliche Vorbereitung notwendig ist, wenn man im ersten Anlauf erfolgreich sein möchte.

Machen wir uns doch nichts vor: Es stimmt zwar, dass man beliebig oft zur MPU antreten darf und nicht (wie bei den meisten Studiengängen) nur zwei Versuche möglich sind. Ein Blick auf die Kosten (meistens rund 1000 €) macht aber schon deutlich, dass es unrealistisch ist einfach so lange einen Versuch nach dem anderen zu starten, bis man vielleicht irgendwann doch mal besteht. Die MPU ist kein Pokerspiel.

Und machen Sie sich keine Illusionen: Sie würden den MPU-Gutachter damit auch nicht beeindrucken und drauf hoffen können, dass er Ihnen "mitleids-gnadenhalber" nach dem soundsovielten vergeblichen Versuch ein positives Gutachten schenken wird…

In 3 Schritten zur bestandenen MPU

Schritt 1: Kostenlose Erstberatung

Nutzen Sie mein Angebot einer kostenlosen Erstberatung. Stellen Sie alle Fragen, die Sie wegen der anstehenden MPU auf dem Herzen haben. Berichten Sie mir genau was vorgefallen ist und wieso es zu dem Vorfall kam, der jetzt die MPU ausgelöst hat.

Schritt 2: Individueller Vorbereitungsplan

Die MPU ist eine individuelle Einzel-Begutachtung. Einfach mal eben etwas auswendig lernen und hoffen, dass Sie damit den Gutachter beeindrucken können, ist ein schöner Wunsch, wird aber leider nicht zum Ziel führen.

Notwendig ist eine intensive Vorbereitung, die genau auf Ihren individuellen Fall abgestimmt ist.

Schritt 3: Sicher bestehen mit Training und Feedback

Gemeinsam erarbeiten wir ein Konzept, wie Sie Ihren Fall so darstellen können, dass Sie optimale Ausgangsbedingungen für das einstündige Einzelgespräch mit dem psychologischen Gutachter haben. Wir spielen durch mit welchen Fragen an welchen Stellen zu rechnen sein wird, und ich erkläre Ihnen, welche Absichten der Gutachter damit verfolgt.

Nach und nach wird dabei ein roter Faden sichtbar werden, der die Eckpunkte des Gutachtergesprächs verbindet. Das ist eine wichtige Komponente, weil er Ihnen hilft sich nicht auf einem Nebengleis zu verirren.

Wir spielen die einzelnen Punkte der MPU mehrfach durch. Durch mein detailliertes Feedback können Sie Ihr Antwort-Verhalten schrittweise so weit optimieren, bis Sie angstfrei in die Begutachtung gehen können.

Zusammenfassung:

Es ist ein nicht auszurottendes Gerücht, dass man beim ersten Mal sowieso unweigerlich durchfallen muss. Die hohe Durchfallquote entsteht nur dadurch, dass so viele schlecht oder überhaupt nicht vorbereitet zur MPU antreten. "Ich sag einfach die Wahrheit" hilft Ihnen nicht weiter. Der Gutachter will eine in die Tiefe gehende Aufarbeitung und ganz konkrete Veränderungen sehen. Nur dann darf er Ihnen eine positive Prognose geben.